Gaffa-Pädagogik

Von einem erstaunlichen Urteil darf man da gerade in den Medien lesen. Einige Erzieherinnen eines Kindergartens hatten Kindern zur Disziplinierung den Mund mit Klebestreifen zugeklebt und mussten sich daraufhin vor Gericht verantworten. Das Ergebnis:

Sie hätten die Kleinen damit disziplinieren wollen, teilte die Staatsanwaltschaft Mosbach mit. Da es in den meisten Fällen keine körperliche Beeinträchtigung gegeben habe, stellte die Behörde ihre Ermittlungen wegen Körperverletzung im Amt weitgehend ein. (Quelle)

Prima! Darf das jetzt jeder? Und genügt es immer, jemanden bei einer blöden, demütigenden Strafe einfach nur nicht körperlich zu beeinträchtigen?

(Und wo um alles in der Welt versteckt sich mein Gaffa-Tape? Blöder Umzug…)

Jauch und die Computer

Fand die gestrige Debatte bei Jauch gar nicht so übel, die Vorwarnungen auf Twitter hatten Schlimmeres befürchten lassen. Natürlich fehlte während der gesamten Debatte die Perspektive auf ein Lernen mit neuen Medien, das per Einspieler eingebrachte  Whiteboardbeispiel spiegelt aber wohl ganz gut wider, wo wir gesellschaftlich gerade stehen: Alte Methoden (Tesakrepp und Pappkarten) durch digitale zu ersetzen (Wörter am Whiteboard verschieben). Wir müssten eigentlich über neue Methoden nachdenken, statt alte zu kopieren.
Petra Gerster erinnerte mich in ihrer Haltung an manche Kollegen, vermutlich wegen ihrer Meinung, man könne nur lernen, was man mit der Hand geschrieben habe. Spitzer ging darauf heftig ein, ich dagegen kenne keine Studie, die das belegen würde. Erinnere mich aber gut an meine Schulzeit, wo ich bei vielen Tafelanschrieben Wörter vertauschte, in der Zeile verrutschte oder Wortbrocken dessen niederschrieb, was ich mit meinen Nachbarn bequatschte. Gut gefiel mir insgesamt die ruhige, sachlich vernünftige Haltung Ranga Yogeshwars.

Godwins Telefonnummer
Keine Debatte über Smartphones ohne Telefonnummern: Als ob die Menschheit nicht Jahrtausende lang ihre Intelligenz auch ohne das Aufsagen ellenlanger Zahlenkolonnen unter Beweis gestellt hätte. Auch schade, dass Lernen letzlich immer nur auf das Auswendiglernen von Inhalten reduziert wird. Und dann sitzen ausgerechnet diese Menschen vor den ungeheuren Maschinen und können nicht  mit ihnen umgehen, weil die Spitzers dieser Welt ihnen Gründe geben, sich diesem Lernen zu verweigern. Sie merken sich wohl Telefonnummern, kennen aber weder sichere Passwörter noch Shortcuts oder einen Weg, ihren Computer ordentlich zu konfigurieren.

Lernen kann man zuletzt immer nur in Auseinandersetzung mit der Welt. Diese ist heute aber eben immer auch digital.

Lesetipp dazu: Faz.net-Frühkritik: Kümmert euch um die Digitalo-Kids!

Aber Hallo!?

Wer keine pädagogischen Probleme hat, der macht sich welche. Eine Passauer Direktorin versucht, an ihrer Schule die in Bayern scheinbar verpönten (weil norddeutschen?) Grußformeln „Hallo“ und „Tschüss“ zu verbieten. Das in den Medien immer wieder verbreitete Argument für ihr „Tschüss-Verbot“ ist, dass man so vermeiden wolle, dass die Schüler sich bei der Jobsuche blamieren. Nachlesen kann man das auf der Website der Süddeutschen.

Tjoa. Da staunt man als unkultivierter „Norddeutscher“ nicht schlecht, dem ein „Grüß Gott“ viel zu religiös und ein permanentes „Guten Tag“ zu sperrig ist. Ein fröhliches „Hallo“ gefällt mir weitaus besser, besonders, weil ich eben nicht jeden Tag meinen geheimen Bewerbungstrainingstag durchführe, sondern meinen Schülern durchaus als alltäglicher Mensch begegnen möchte.

Zumal das Ganze quasi nur bis zum Weißwurstäquator gedacht ist: Oder begrüßt die Frau Direktorin ihre Schüler auch alle gleich noch per Handschlag? Wäre einem Bewerbungsgespräch doch angemessen, oder? Und was machen ihre Schüler, wenn sie sich in Hamburg bewerben oder in Köln? Mit einem „Grüß Gott“ wirkt man hierzulande mehr als sonderlich.

Und so macht die ganze Geschichte den Eindruck, dass es an dieser Schule in Passau pädagogischerseits furchtbar langweilig sein muss, wenn solcherlei zur Optimierung der Schülerschaft fürs Berufsleben ersonnen werden muss. Ich ende nun den Beitrag und auch, wenn es den bayrischen Mitlesern nun in den Ohren klingeln mag, ich sitze hier und kann nicht anders:

Tschüss! (auch noch mit Ausrufezeichen)

Euer Hokey

Monoedukation

Beim Lesen von Artikel wie diesem hier über das Thema Geschlechtertrennung im Unterricht wird mir ganz mulmig. Ich habe dann immer das Gefühl, dass unter der Oberfläche unserer sowieso schon deformiert-reformierten Bildungslandschaft ein kalter Kampf um die Koedukation brodelt, und mir böse Mächte bald entweder die Mädchen oder die Jungs aus meinen Klassen rauben möchten. Das fände ich mehr als fatal.

Rückwärts gewandt seien die Vertreter der Monoedukation, so behaupten gerne diejenigen, die den gemischten Unterricht befürworten, aber das trifft nicht den Punkt. Im Gegenteil: So sehen sich die Monoedukanten eher dem Fortschritt verschrieben und führen eben nicht die alten und prüden Begründungen für die Geschlechtertrennung an. Sie gehen utilitaristisch an die Bildung ihrer Kinder heran und wollen den vermeintlich bestmöglichen Nutzen aus diesen herausschlagen, denn die Forderung nach einer Trennung der Geschlechter in den Schulen wird mit einem angeblich größeren Lernerfolg begründet. Schule wird so zur reinen Optimierungsanstalt, zur einer Institution, die das Optimale aus den Kindern herauswirtschaften muss, damit sie in Zukunft bestmögliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Nicht fürs Leben, für den Arbeitgeber lernen sie. Immer das Maximum, immer am Limit. Als Preis dafür mit Tunnelblick, mit Scheuklappen für das andere Geschlecht.

Wie schlimm muss die Angst vorm sozialen Abstieg in dieser Gesellschaft sein, wenn sogar die eigenen Kinder dem Paradigma der absoluten Leistungsmaximalität unterworfen und den Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht beraubt werden sollen?

Privatleben reanimieren

Hrmpf. Immer noch dieser deprimierende Verlag20-Artikel ganz oben. Aber leider ist bei mir zur Zeit Ideenflaute bzw. vielmehr Zeitflaute. Es ist deutlich zu merken, dass die Blogfrequenz in den Ferien ansteigt. Allerdings arbeite ich daran und versuche, mir Freiräume zurückzuerobern. Zum Beispiel habe ich angefangen, wieder zu joggen. Naja, bin erst zweimal gelaufen, aber heute wird es dann wohl das dritte Mal werden. Und eine Rollenspielgruppe scheint sich aufzutun, in der man dann mal tageweise in eine fantastische Welt abtauchen kann, in der keine Schulen und Klassenarbeiten existieren. Und wenn mir irgendein böser Magier einen Stapel Hefte in den Helden-Rucksack stopft, dann werfe ich ihn in den nächstbesten Fluss.

Gegen eine Ideenflaute hilft aber auch der Besuch fremder Schulen. So hat eine kleine Delegation unserer Schule incl. meiner Wenigkeit das Albrecht-Ernst-Gymnasium in Oettingen besucht und ich muss schon zugeben, dass das sehr anregend war. Man öffnet dort peu a peu die Raumstrukturen und kommt dadurch zwangsläufig zu einem offeneren Unterricht, der nicht auf die frontale Tafel ausgerichtet ist. Ähnliches überlegen wir jetzt auch, helfen sollen dabei Elemente des flexiblen Klassenzimmers. Einiges davon verwenden wir schon, wie z.B. Tische und Stühle, über anderes denken wir nach. Das flexible Tafelsystem ist schon nicht schlecht und die Schüler haben immer wieder mal einen Grund, sich zu bewegen. Gerade bei unserem Doppelstundenraster fällt auch mein Unterricht oft viel zu stubenhockerisch aus. Bei so einem Besuch bekommt man nicht übel Lust, gleich mal die ganze Schule umzugestalten.

Naja, ich fange erst einmal im Kleinen an: Neue Ablagesysteme für Elternbriefe und Arbeitsblätter werde ich anschaffen und evtl. den Gardinentrick anwenden, so das bei unseren Wänden funktionieren mag…

(Entschuldigt diesen unzumutbaren Schreibstil, aber ich habe gerade keine Lust, alles umzuschreiben…)

Kurzer Einwurf zur „Jungen vs. Mädchen“-Debatte

Mein alter Herr, der in den sechzigern die Schule besuchte, als noch Rohrstöcke geschwungen wurden unter einer großteils männlichen Lehrerschaft, prägte mein Männer- und Frauenbild nachhaltig, indem er mir im Grundschulalter immer wieder erzählte, dass die Mädchen zu seiner Zeit in der Schule tendenziell strebsamer und fleißiger gewesen seien als Jungen.

Machen wir uns da vielleicht heute nur wieder selber die Pferde scheu?

Juggern in der Schule

Bevor ich irgendetwas schreibe, möchte ich hier per Youtube eine Sportart präsentieren, die ich mir gut an vielen Schulen vorstellen kann (ab 1:00 geht’s richtig los):

Jugger nennt sich dieser Sport, eine Mischung aus Rugby, Gladiatorenkampf und Quidditch ohne Schnatz, basierend jedoch auf dem Film „Blood of Heroes“. Ziel dieses Mannschaftssports ist es, dafür zu sorgen, dass der unbewaffnete Läufer den „Hundeschädel“ in das Mal stecken kann, denn dann gibt es einen Punkt für das Team. Gekämpft wird mit unterschiedlichen Waffen: Q-Tip, Langpompfe, Kurzpompfe (und Schild), Stab und Kette.

Bei weitem weniger martialisch geschmückt, aber dennoch mit einem mulmigen Gefühl stand ich dann heute auf dem Sportfeld, denn zwei meiner Kollegen hatten zur Fortbildung im Bereich Jungsförderung geladen. Die Waffen lagen bereit, vor allem Q-Tips und Stäben, aber auch Kurzpompfen, ein Schild und zwei Ketten. Einige anwesende Schüler hatten auch selbstegbaute Q-Tips mitgebracht und schon beim ersten Spaßgefecht mit dem Sportkollegen wurde mir klar, dass man körperlich schnell an seine Grenzen kommt, wenn man nur versucht, den anderen mit seiner Waffe zu erwischen – was das dann geben sollte, wenn die Rugby-Elemente dazukommen sollten, war mir schleierhaft.

Was jedoch im obigen Video wie eine wilde Keilerei aussieht, ist ausreichend reglementiert, damit niemand zu Schaden kommt. Auch die martialisch-archaisch anmutenden Waffen sind harmloser als so manche durch Schulflure gekickte Wasserflasche oder hinterhältig geworfene Schneebälle. Auch härtere Gefechte übersteht man schmerzfrei und Kopf- und Genitalbereich sind als Trefferzonen ausgenommen.

Beide Mannschaften postieren sich an entgegengesetzten Spielfeldrändern, der Hundekopf liegt in der Mitte und auf Kommando gilt es, laut schreiend dafür zu sorgen, dass der eigene Läufer den Kopf zum gegnerischen Mal bringen kann. Die Kämpfer müssen ferngehalten und der gegenerische Läufer möglichst gepinnt werden. Trifft man einen Gegner, muss dieser fünf Sekunden kniend laut abzählen und darf dann wieder eingreifen, es sei denn, er wird gepinnt. Pinnen bedeutet, dass man seine Waffe an den Gegner hält und dieser solange hocken bleiben muss. Fairness ist hier unbedingt nötig: Man muss auf die Knie, wenn man getroffen wird, und auch langsam zählen. Bei Meinungsverschiedenheiten gibt es ein Stopp-Signal, auf das hin sich alle in der Mitte treffen und eine Lösung für das Problem suchen.

Und spätestens hier wird Jugger pädagogisch: Ein hartes, martialisch anmutendes Spiel mit einfachen Regeln trifft auf die Möglichkeit, Konflikte eben nicht auf handfeste Weise zu lösen, sondern zu besprechen und Kompromisse zu finden. Reizvoll ist dabei die vermeintliche Härte des Spiels (mangelnde Kondition ist hier viel schlimmer als mangelnde Körperkraft…), mit der man wilde Jungs begeistern kann, gleichzeitig aber auch das Einüben von Fairness, Taktik und gewaltfreier Konfliktlösung. Nicht umsonst ist die AG nur für bestimmte Jungs geöffnet und auch die Kollegen aus anderen Schulen beschäftigen sich mit Jungsförderung. Doch nebenbei bemerkt: Auch Mädels können hier gut mitmischen, da die Waffen hier für Chancengleichheit sorgen. Es geht ja eben nicht darum, den Gegener aus den Socken zu hauen, sondern ihn lediglich zu berühren. Die zwei anwesenden Kolleginnen haben dann auch gleich ordentlich mitgemischt.

Ganz nebenbei ist mir die Idee gekommen, dieses Konzept doch irgendwann einmal auf eine neue Geschichts-AG zu übertragen: Die Gladiator-AG. Dabei könnte man die Waffen (relativ günstig) selber bauen und um neue Waffentypen erweitern, die denen römischer Gladiatoren entsprechen. Man könnte so Kampfweisen experimentell erproben, sich die Ernährungsweise anschauen und einmal nachempfinden, wie anstrengend nur wenige Minuten im direkten Kampf Mann gegen Mann sind. Auch historische  Schlachten bekommen so einen anderen Beigeschmack – es ist mir nach dem heutigen Tag unerklärlich, wie man da heil herausgekommen sein will. Eine Verschnaufspause muss einem Todesurteil gleichgekommen sein…

Der Klassenrat – hat da jemand Erfahrungen?

Als Klassenlehrer sieht man sich dann doch neuen Herausforderungen gegenüber, gerade dann, wenn man eine fünfte Klasse leitet, die aus lauter kleinen Leuten besteht, denen vieles an der neuen Schule unbekannt und ungewohnt ist, und denen darüber hinaus auch in puncto Sozialverhalten vieles vermittelt werden muss.

Mit Kleinigkeiten wie dem Siezen von Lehrer fängt es an, zieht sich über Gruppenfindungsprozesse bis hin zu alten zwischenmenschlichen Ungereimtheiten aus der Grundschulzeit. All das kulminiert im Klassenzimmer und um der vielen Baustellen gerecht werden zu können, überlege ich gerade, ob ich die Institution „Klassenrat“ in meiner doch noch jungen Klasse einführen soll.

Der Klassenrat wird von den Schülern organisiert, bekommt eine bestimmte Zeit zur Verfügung gestellt und nimmt sich in dieser der Probleme der Klasse an und sucht nach Lösungen, mit denen alle Betroffenen einverstanden sind. Dazu wird entweder ein Plakat oder ein Buch geführt, wo gesondert Lobenswertes, Wünschenswertes und Probleme festgehalten werden, was dann Anlass für Gespräche im Klassenrat bietet. Dieser findet bevorzugt im Sitzkreis statt, wobei der Lehrer möglichst keine Sonderrolle einnehmen sollte, was zunächst einmal als Nahziel betrachtet werden sollte, denn ohne Hinführung wird keine Klasse einen Klassenrat eigenständig führen können. (Mehr dazu auf Wikipedia, bzw. den dort befindlichen Links; siehe auch „Praxisbuch Klassenrat„)

Nun gehe ich schwanger mit diesem Gedanken und bin kurz davor, den Klassenrat aus der Taufe zu heben, aber ich wollte dennoch die Gelegenheit nutzen, euch einmal zu fragen, welche Erfahrungen ihr mit dem Klassenrat gemacht habt. Ist er Zeitverschwendung? Ein Abwälzen der Probleme auf die Schüler? Überforderung der Schüler? Erziehung zur Demokratie? Werden Probleme wirklich gelöst oder nur durchgekaut?

Platt, platter, pädagogische Studie.

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Akribie wir in unserer Gesellschaft Schulversagen nachspüren. Keine Studie, mit der wir nicht auch die hinterletzen Möglichkeiten für Versagen ausloten, beleuchten und vermessen, um letztlich darauf zu kommen, dass an allem nur…

… der falsche Vorname schuld ist. Ich sehe sie schon vor mir, die Horden von erbosten und empörten Eltern, ich höre sie lauthals: „Mein Justin, mein Kevin, meine Angelina! Ihre Ungerechtigkeit, Ihre Vorurteile haben ihnen die Zukunft verbaut!“ Während um uns herum verletzte Menschen in unserer durchgestylten Welt mit Molotow-Cocktails schmeißen, halten wir uns die Ohren zu, verlieren uns im Detailgefiedel, und versuchen auch noch die letzte Schraube zu finden, mit deren Hilfe wir am Ende noch ein wenig mehr aus unseren Kindern herauspressen können.

Dabei ist das Problem schon lange bekannt, Halo-Effekt genannt, und wird uns nun in neuen Schläuchen angeboten. Optimierungswillige Eltern werden den sauren Wein literweise saufen, bis man ihnen eine neue empirisch bestätigte Droge einschenkt, und sie ihren Kindern vorurteilsfreie Pullover und Hosen kaufen, vorurteilsfreie Haarschnitte frisieren und demnächst aufs vorurteilstriefende Lehrerauge optimierte Brüste präsentieren. Platt, platter, pädagogische Studie.

Jemand, der auf eine kluge Art und Weise in seinem Buch Schulkummer den Problemen unserer Schulversager hinterherspürt, ohne dabei auch nur eines dieser blöden Klischees zu bedienen, heißt Daniel Pennac. Drüben bei Jochen hat mich Claudia Boerger auf dieses wunderbare Buch aufmerksam gemacht, dessen Lektüre seinem Leser viel Freude bereitet und das dem Lehrer in mir viele und tiefe Einblicke in das Leben, Denken und Leiden der „Cancres“, der Schulversager, geschenkt hat.

Wer von einem Schulversager höchstselbst etwas über Schulversagen erfahren will, wer herzenswarme Einblicke, statt kalter empirischer Vorwürfe in Händen halten möchte, der sollte dieses Buch lesen und die nach Empörung heischende Studie links liegen lassen.

Daniel Pennac - Schulkummer