Fünf Unterrichtseinstiege

Der folgende Text entstand während meines Referendariats im Juni 2007. Er ist nie fertig geworden, aber ich habe ihn anlässlich des aktuellen Beitrags von Herrn Rau noch einmal ausgegraben und rudimentär überarbeitet.

Leider komme ich ja in der Schulzeit kaum dazu, ausführliche Beiträge zu schreiben, daher muss ich jetzt einiges in den Ferien nachholen. Worum es sich im folgenden Beitrag drehen wird? Um eine Fachseminarsitzung Deutsch, Brechts V-Effekt, eine Karikatur, eine Sonnenbrille, zwei nackte Frauen und Mephisto.

Wenn ich mich später über eines nicht beschweren darf, dann darüber, dass ich ein langweiliges Fachseminar Deutsch hätte. Schön ist, dass unser Fachleiter sich immer bemüht und zu zeigen, nein, deutlicher: uns vorzumachen, wie man Deutsch unterrichten kann. Wir sprechen also nicht nur, wie in den übrigen Fachseminaren, über die planmäßig vorgegebenen Themen, sondern unser Fachleiter versucht immer wieder, uns praktisch ein Vorbild zu sein.

Schon in der ersten Intensivphase, in wir allererste Gehversuche im Unterrichten machen durften, hatte unser Deutschfachleiter massenweise Stunden bei Kollegen zusammengetragen, um genug Zeit für uns und für seine Unterrichtsdemonstrationen zu haben, in denen er uns zeigen konnte, dass das, was er uns beibringen möchte, auch tatsächlich funktioniert. Aber ich schweife ab, denn eigentlich geht es mir in diesem Text um…

…fünf Unterrichtseinstiege
Da im Seminar leider selten mit echten Schülern gearbeitet werden kann, demonstrierte unser Fachleiter uns fünf Unterrichtseinstiege, bei welchen wir die Rolle der Schüler einnehmen mussten und die Einstiege auf einem Bewertungsbogen bewerten sollten.

Zitate
Der erste Einstieg klassisch. Schwungvoll klappt die Tafel auf, zwei Zitate sind zu lesen:

„Das Geheimnis des Schreckens liegt im Detail.“

„Ich bin ein Clown und sammle Augenblicke.“

Der Kenner erkennt hier Heinrich Bölls „Ansichten eines Clowns“, ich dagegen kenne sie nicht. Umso mehr versucht man automatisch, Verbindungen herzustellen. Man kann gar nicht anders. Ein Clown, das ist doch eher etwas Lustiges… sammelt „Augenblicke“, soso… der Schrecken „liegt im Detail“ und sind Augenblicke nicht auch Details, irgendwie? Sammelt der Clown also den Schrecken? Schreckliche Augenblicke? Gar nicht lustig, dieser Clown…

…ich habe keine Ahnung, ob meine Gedankengänge auch nur halbwegs dem Roman entsprechen, aber wichtig ist: Man kommt ins Grübeln, wenn zwei Zitate unaufgelöst nebeneinander stehen. Gehören die Zitate zur gleichen Person oder zu zwei unterschiedlichen? In welchem Moment wird welches Zitat gesagt, oder wird es vielleicht nur gedacht? Ist es Erzählerstimme oder Figurenrede? Wie macht man das eigentlich, Augenblicke sammeln?

Um Denkprozesse anzustoßen, und darum geht es bei Einstiegen, sind Zitate gewiss eine gute Wahl.

Die Karikatur
Der zweite Einstig, für den wir Referendare uns in Sechstklässler verwandeln mussten, war gewiss ebenso klassisch wie der erste: Eine Karikatur von Horst Haitzinger, deren erlösender Text verdeckt war.

Die Karikatur zeigt einen überdimensionierten Fernseher, vor dessen flimmerndem Bildschirm gebannt acht Erwachsene auf einer Couch sitzen. Hinter der Rückenlehne, abgewandt, ein Kind mit einem Buch. Eine erwachsene Person wendet sich einer anderen zu und sagt etwas.

Nur was? Wir Sechstklässler sollten nun zunächst das Bild beschreiben. Es ist immer wieder verblüffend, wie viele Details man in Bildern übersieht, wenn man sie nicht ausgiebig beschreibt. Daraufhin sollten wir uns ausdenken, was die sprechende Person wohl sagen mag. Kreativität war gefragt, schließlich wollte man sich nah an die Originalaussage herantasten. Verschiedene Möglichkeiten wurden in den Raum geworfen und ob man am Ende nah oder weiter weg vom Ursprünglichen war, spielte im Prinzip keine Rolle: Denn das Ziel, alle zum Nachdenken zu animieren war erreicht worden.

Ein Plakat
Dritter Einstieg. Die zweite Tafelhälfte wird aufgeschwungen. Darunter klebt ein kleines Plakat, darauf zu lesen:

Guten Morgen!
Unser Thema heute:

Der V-Effekt
Brechts Theatertheorie
und sein zentrales
Element

Zweiminütige Stille. Kopfkratzen. Wieso schreibt er das umständlich auf ein Plakat, auch noch verschiedenfarbig, und klebt das an die Tafel? Hätte er das nicht direkt auf die Tafel schreiben können? Grübeln. Nach endlos scheinender Stille (unser Fachleiter hat knochentrocken minutenlang gewartet) hörte man endlich den Groschen fallen: „Ach! Das ist der V-Effek!“ Tatsächlich. Der Schüler setzt sich mit der Art und Weise der Unterrichtsgestaltung auseinander, ähnlich wie bei Brecht, der den Zuschauer durch Verfremdungseffekte zur Auseinandersetzung mit seinem Stück animieren will. Anschaulich und ein gewagter Einstieg nur für Mutige. Denn dass Schüler darauf kommen, ist nicht gesagt. Unser Fachleiter erzählt uns, dass er ganz schön geschwitzt habe, als er diesen Einstieg bei einem Unterrichtsbesuch riskiert habe…

Faust aufs Auge
(Nachtrag 2013: Und hier verließen den tapf’ren Autor im Sommer 2007 die Kräfte. Der Rest muss ungesagt bleiben. Ich habe noch eine ungefähre Erinnerung, dass unser Fachleiter mit einer Sonnenbrille auf der Nase vor uns saß und Faust zitierte. Fragt mich aber nicht, warum. Und wer wegen der nackten Frauen hier hineingeblickt hat, den muss ich ebenfalls enttäuschen… )

Kritik der Lehrerausbildung

Während hier Kreide noch gefressen wird, heißt es anderswo: „Kreide kotzen“. Flint rechnet nach seinem Abbruch mit der Referendariatsausbildung ab, die – trotz Föderalismus – wohl dieselben Schwächen in allen Bundesländern vorzuweisen hat. Zu viel Theorie in der Uni und dann das Referendariat als letzter Selektionsmechanismus, dessen Selektionskriterien mehr als intransparent sind und Referendare letztlich ihren Fachleitern ausliefert. Ich bewundere Flints kritische, aber immer sachliche Haltung, die auch positive Erfahrungen nicht verschweigt.

In NRW tut sich bezüglich der Lehrerausbildung immerhin etwas. An meiner Schule waren in den letzten Wochen Praktikanten, die ein Orientierungspraktikum absolvieren mussten, was letzlich nichts anderes war, als das gleiche Praktikum, das ich einst an einer Hauptschule absolviert habe. Hospitieren und eventuell eine Stunde halten, mein Praktikant bestand auf fünfzehn Minuten, laut Studienordnung! Das muss er selber wissen, alt genug war er jedenfalls.

In meinem Praktikum hatten wir damals allerdings eine Kollegin, die sowohl an der Uni als auch an besagter Hauptschule arbeitete, sodass sie uns super betreuen konnte – die Dozenten der Praktikanten habe ich an meiner Schule noch nie gesehen. Aber es soll auch ein Eignungspraktikum geben, was immer das bedeuten mag. Ich warte einfach auf die nächsten Praktikanten – irgendwie sitzt eh‘ fast immer jemand hinten drin.

Deprofessionalisierung der Lehrerbildung in NRW?

Es ist ja immer gerade dann Vorsicht geboten, wenn gewisse Schlagworte besonders laut verkündet werden. So gab es gestern eine kurze Info über die neue Ausbildungsverordnung für Referendare in NRW für das Kollegium, in der die Worte „Coaching“ und „Professionalisierung“ fielen, tatsächlich aber lediglich eine Verschlechterung der Referendarsausabildung angekündigt wurde. Zumindest ist das meine Interpretation.

Es sieht nämlich so aus, dass nun das Seminar (das man sich, wenn ich das richtig verstanden habe, nun auch im Sinne der „Professionalisierung“ in „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ umbenannt hat) die Ausbildungszeit auf anderthalb Jahre verkürzt hat, dafür aber die Wochenstundenzeit um zwei Stunden erhöht.

Weniger Autonomie – vorgeschriebener Unterrichtsbesuchstermin
Für fatal halte ich, dass man den ersten Unterrichtsbesuchstermin nun von Seiten des ZfsL vorschreibt. Ja, richtig gelesen. Das Seminar blockt im Juni die Termine für den ersten Unterrichtsbesuch an den Schulen und alle Referendare müssen schauen, dass sie da irgendwie ihren Unterrichtsbesuch unterbringen – das ZfsL schert sich offensichtlich nicht um schulinterne Curricula oder darum, dass Ausbildungslehrer u.U. mitten in laufenden Reihen stecken könnten. Auch eine vorangehende Hospitation bei den möglichen Ausbildungslehrern scheint man nun nicht mehr für angebracht zu halten.

Diesen erlaubt der Zeitmangel letztlich nicht. Denn die Referendare können bestenfalls etwa 12-15 Stunden in einer Lerngruppe unterkommen, bevor sie ihren ersten, festgeschriebenen Unterrichtsbesuch machen müssen. Es stehen den Referendaren lediglich exakt 11 Unterrichtstage (in vier Wochen, viel Ausfall durch Feiertage) zur Verfügung, in denen sie Zeit haben, sich auf diesen vorzubereiten. Die Fächer werden aber nicht jeden dieser 11 Tage unterrichtet, sondern teilweise nur zweistündig, sodass entsprechende Referendare unter Umständen nach nur 8 Unterrichtsstunden (bei uns 4 Doppelstunden) einen Unterrichtsbesuch zeigen müssen. (Für Referendare exotischerer Fächer wie Philisophie könnte es u. U. sogar noch düsterer aussehen…) Das ist Banane, aber der Irrsinn lässt sich steigern!

Noch weniger Praxis
Auf Grundlage dieses ersten Unterrichtsbesuchs gibt es dann zügig ein sogenanntes „Planungs- und Entwicklungsgespräch“, in dem die zukünftige Ausbildungsperspektive ausgelotet werden soll. Direkt darauf folgen die externen Projekttage und eine pädagogische Woche für die Referendare, weshalb diese vor den Sommerferien nicht mehr unsere Schule von innen sehen werden. Netterweise dürfen sie dann direkt nach dieser wahnsinnig umfangreichen schulpraktischen Erfahrung  in den eigenständigen Unterricht gehen. Das ist mal eine schul„praktische“ Ausbildung nach Maß!

Das bedeutet in der Praxis, dass die Referendare keine Gelegenheit mehr haben, sich in Ruhe die Schule, die Fachkollegen und die Unterrichtsgruppen anzuschauen, sondern letztlich darauf hoffen müssen, dass sie bei erstmaligem Betreten der Schule sofort einen freundlichen Kollegen finden, der sie sofort(!) und intensiv auf diesen unseligen vorgegebenen Unterrichtsbesuch vorbereitet. Die Verantwortlichen für die Ausbildungsordnung sehen das locker, immerhin haben die Referendare im Studium ja ein Praxissemsemester absolviert. Damit sind sie gewiss bestens auf einen zügigen Unterricht ohne Anleitung vorbereitet.

Fazit: Eine zweifache Zusammenstreichung der Ausbildungszeit durch das Verkürzen in Quantität (auf 1,5 Jahre) und Qualität (durch mangelnde Hospitation vor dem ersten Unterricht) bei gleichzeitiger Erhöhung der Präsenszeit (+2 Stunden, man muss das weggefallene Halbjahr ja ‚reinholen‘) und verpflichtenden Unterrichtsbesuchsterminen ergibt für mich in der Summe einen höheren Druck und eine schlechtere Ausbildung. Zumindest ist das meine Prognose, ich lasse mich gerne durch die Praxis oder weitere Details eines Besseren belehren –  vielleicht wird’s nach dem ersten Semester ja besser…

Von Textbemalung und vom Referendariatshorrormeldungshorror

Zur Zeit reicht es leider oft nur für ungezielte Blogbeiträge, die mehr Kurzmeldungen gleichen, als wirklich gebloggt zu sein. Zum Bloggen zu wenig, für Twitter zu viel, könnte man sagen, und trotzdem muss ich es irgendwo loswerden. (Eigentlich muss ich deswegen viiiel längere Artikel schreiben, fachlich fundiert und mit massenweise Fußnoten, aber für heute spare ich mir das.)

Textbemalung
Denn eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass wir als Lehrer doch manchmal ad absurdum geführt werden mit unserem ganzen Methodengedeichsel. Da korrigiere ich gerade eine Klausur einer mir, was Klausuren betrifft, bis dato unbekannte Schülerin und knöpfe mir gewohnterweise als erstes deren Arbeitsblatt vor. Daran kann man ja schon einmal erkennen, wie intensiv sich die Schülerin mit dem Text beschäftigt hat. Und kaum halte ich besagtes Blatt in meinen Fingern, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken – es ist bislang das einzige Blatt, auf dem ich keine Spuren von Textmarker, Buntstift oder wenigsten Kugelschreiber erkennen kann. Erst bei genauem Hinsehen vermag ich zwei sehr dünne Bleistiftmarkierungen zu erkennen… dabei predigen wir doch immer die intensive Vorarbeit, das Markieren, das Farbspektakel, das Visualisieren, denn sonst kann das doch nichts werden. Ich wage den Blick in den Schülertext…

… und ein geschliffener Einleitungssatz führt mich schnurstracks zu Thema und der besten Deutungshypothese aller bislang durchgesehenen Klausuren. Darauf folgt ein klarer Text, nicht mängelfrei, aber deutlich über dem Niveau der vorangegangenen Texte inclusive einer einwandfreien und intelligenten Zitationsweise. Diese Schülerin führt das Mantra der vorbearbeiteten Texte kaltschnäuzig ad absurdum. Gefällt mir, obwohl ich meine Texte gerne farblich verziere und mir dieses eher hilft.

Referendariatshorrormeldungshorror
Etwas anderes, diesmal für die lieben Damen und Herren Referendare und Lehramtsanwärter: Glaubt nicht, was heuer im Spiegel steht. Nein, tut das nicht. Glaubt auch nicht jeden Horrorbericht, den Spiegel-Redakteure sich aus Referendar.de heraussuchen. Nein, glaubt es nicht. Oder glaubt zumindest nicht, dass das die Regel ist. Natürlich ist das Referendariat bisweilen stressig, natürlich ist es manchmal viel Arbeit, natürlich wird man oft beobachtet und bewertet, aber letztlich wird man daran nicht zugrunde gehen.

Besonders der ach so arg kritisierte eigenständige Unterricht war aus meiner Sicht viel befreiender als der angeleitete Unterricht unter Aufsicht, da man dort wirklich eigene Ideen und Konzepte erproben konnte. Und auch der angeleitete Unterricht bietet Vorteile: Die erfahrenen Lehrer sind ein hervorragendes Korrektiv für Unterrichtsbesuche, können auch im Alltag nützliche Tipps und Ratschläge geben und sind ein Fundus für Material und Ideen und Hinweise, was man tun und lassen sollte. Und wer – mit Verlaub – so blöd ist, dass er „bis in den frühen Morgen“ arbeitet, den halte ich für selber schuld, wenn er das Tagesgeschäft danach für überfordernd hält. Ich hatte und habe mir für Alltagsarbeiten eine Deadline gesetzt – bis dahin bin ich fertig, ansonsten könnte ich arbeiten, bis der Arzt kommt.

Und was soll man letztlich davon halten, wenn man den Absatz über die mangelhafte Uni-Ausbildung so einleitet:

Ihr Start ins Berufsleben nach knapp sieben Jahren Uni verlief holprig. „Ich wusste nicht einmal, wie ich im richtigen Tonfall die Klasse begrüße“, erinnert sich Gurk (…) (Spon)

Was erwartet man da jetzt von den Unis? Seminare mit dem Titel „Stimmbildung für Erstkontakt“? Spätestens da wird’s dann doch ein wenig lächerlich. Sollen die Professoren ihre Studis jetzt über die Klassenschwelle tragen, oder was? Es gibt eine Menge zu kritisieren an der Uni-Ausbildung (zum Beispiel haufenweise Didaktik-Seminare, die ohne Praxiserprobung sinnlos sind), aber was der Spiegel da betreibt, ist wieder reine Panikmache.

Lasst euch einfach drauf ein, begrüßt die Schüler unverkrampft und seid frohen Mutes. Gewiss gibt es Schöneres als ein Referendariat, aber umkommen werdet ihr darin nicht, und eure Familien und Freunde werden euch auch nicht verlassen.

Die letzte Runde gedreht

Uff, was für eine Gurkerei. Vorgestern die Urkunde bei der Bezirksregierung abgeholt. Holen Sie die bloß ab, hatte man uns eingeschärft und eine Horrorstory von einem Kollegen erzählt, der seine Beförderungsurkunde aufgrund eines Tippfehlers nicht mitgenommen hätte. Daraufhin sei seine Beförderung hinfällig gewesen. Bürokratie eben. Also auf nach Detmold, Urkunde mitnehmen, quittieren, sich wünschen, das Ganze wäre postalisch abgelaufen. Schön war, dass man alte Studienkollegen treffen konnte, die die letzten zwei Jahre an anderen Seminaren verbracht hatten. War toll, die mal wiederzusehen und zu schauen, was die jetzt machen.

Heute dann wieder los: Zeugnis abholen. Diesmal stand weniger das Wiedersehen im Mittelpunkt als vielmehr das Abschiednehmen. Schulterklopfen hier und dort, Händeschütteln, Umarmungen. Man sieht sich wieder! Man sieht sich immer zweimal! Bis zu nächsten Fortbildung! Die Zeugnisse waren eher Nebensache, jeder kannte sein Zeugnis längst schon auswendig. Ein paar triste Reden. Schnittchen, Sekt, ein kleines Abschiedsgeschenk vom Fachleiter für besonderes Engagement. Beide Fachleiter werde ich in guter Erinnerung behalten und auch als Fachleiter behalten – zumindest passiv, denn „meine“ neue Schule gehört in deren Einzugsbereich. Ich freue mich schon auf die ersten Unterrichtsbesuche. 😉

Jetzt ist es vorbei, endgültig, es ging schneller als erwartet, und ich habe endlich eine abgeschlossene Berufsausbildung. Morgen beginnt dann ein neues Leben.

Das erste Mal: Echter Lehrer sein.

Uiuiuiui – Mittwoch geht es los, gestern war mein letzter Tag an „meiner“ Ausbildungsschule. Natürlich habe ich vergessen den Schlüssel abzugeben, aber da ich zur Verabschiedung sowieso nächste Woche noch einmal hin muss, ist das nicht so wild. Wild ist höchstens die Vorstellung, ab Mittwoch voll zu unterrichten. Gott sei dank erst Mittwoch, muss ich sagen, denn der Montag ist ein beweglicher Ferientag und der Dienstag ein pädagogischer Tag, an dem kein Unterricht stattfindet. Den Montag hat mir der Stundenplaner gleich mit sieben Stunden vollgestopft, den Dienstag mit sechs Stunden am Stück – da bin ich über die kleine Eingewöhnungsfrist doch ganz froh. Dafür habe ich am Ende der Woche ein wenig mehr Luft, was mir auch lieber ist.

Fast die ganze Jahrgangsstufe Sieben wird mich als Geschichtslehrer kennenlernen, ansonsten dominiert Deutsch: In der Fünf, in der Sieben, in der Acht und in einem Grundkurs Zwölf werde ich die Gelegenheit haben, einmal quer durch alle Altersstufen hindurch Deutsch zu unterrichten. Im Grundkurs Zwölf unterrichte ich parallel mit meiner Schulleiterin, sodass sich für sie die Möglichkeit ergibt, dem neuen Kollegen ein wenig auf die Finger zu schauen (halte ich aus Schulleitersicht nur für vernünftig) und für mich die Chance, gleich einen begründet guten Eindruck zu hinterlassen. Die wenigen Kollegen, die ich bisher kennengelernt habe, waren alle sehr nett; das Lehrerzimmer macht einen geräumigeren Eindruck als mein altes. Eine Kaffeeküche gibt es auch – das ist neu für mich. Dagegen scheint die Cafeteria nicht so gut zu sein wie die altbekannte, zumindest die Öffnungszeiten beschränken sich nur auf die (Schüler-)Pausen. Aber eine tolle Bäckerei befindet sich in der Nachbarschaft, welche als externe Anlaufstelle herhalten kann, wenn Bedarf besteht.

Das Leben als echter Lehrer kann beginnen! Den Referendar-Untertitel werde ich aber vorerst noch beibehalten müssen, denn offiziell bin ich immer noch ein Referendar. Nämlich einer, der seinen Ausbildungsunterricht für die letzte Januarwoche an einer anderen Schule fortsetzt. Die Bürokratie will es so, weil ich erst für den 1.Februar eingestellt bin, aber das Halbjahr schon am 26. beginnt. Damit ich nicht eine Woche nach Halbjahrsbeginn komme, führe ich also mein Referendariat nun an meiner neuen Schule fort. Bekloppt, aber wahr. Man gewöhnt sich dran. Hoffe ich. 😉

Hartz IV

Gerüchteweise hatte ich schon davon gehört, aber das Thema „Arbeitslosigkeit“ immer weit von mir geschoben in der Hoffnung, dass sich diese vermeiden ließe. Montag bekam ich dann aber die Bestätigung in Form eines Aushangs am Schwarzen Brett des Studienseminars: Referendare, die nach ihrem zweijährigen Schuldienst keine (Vertretungs-)Stelle finden und sich arbeitslos melden müssen, fallen direkt auf Hartz-IV.  Nicht nett.

Mit Abstand

Die frohe Botschaft vorab: Es ist vollbracht! Ich habe eine Stelle an einem Bielefelder Gymnasium angenommen und brauche im Untertitel des Blogs nicht das Prädikat „arbeitsloser Lehrer auf Jobsuche“ zu führen! Die Zusage war eine große Erleichterung, denn es hätte die festliche Vorweihnachtsstimmung doch um einiges getrübt, wenn die Unsicherheit der Arbeitslosigkeit fürs Jahr 2009 gedräut hätte. Zumal man nach der Hochstimmung aufgrund des erfolgreichen Prüfungstages ungerne in Depressionen verfallen möchte.

Der Prüfungstag
Der Prüfungstag… zu dem wollte ich sowieso noch etwas schreiben – ein langer Text ist dazu schon entstanden – aber mit ein wenig Abstand bloggt es sich doch besser. Doch meine ursprüngliche Einschätzung bleibt: Diese Institution ist unsäglich. Im schlimmsten Fall, welcher bei einem mir sehr gut bekannten Referendar eingetreten ist, hat man anderthalb Jahre lang ordentlichen Unterricht gemacht und steht letztlich dennoch wie ein begossener Pudel da, denn durchfallen kann man am Prüfungstag immer, selbst wenn alle Vornoten „Sehr gut“ sein sollten. Man ist also auf Verderb und Gedeih der Prüfungskommission ausgeliefert – ausgerechnet den Menschen, die, mit Ausnahme des Fachleiters, am wenigsten Unterricht überhaupt gesehen haben.

Was ein Durchfallen dann bedeutet, brauche ich hier wohl nicht noch einmal auszuführen. Verlust an Selbstvertrauen, Zweifel am eigenen Unterrichtsstil, Verständnislosigkeit bei überraschendem Nichtbestehen, 15% weniger Gehalt und nur noch eine letzte Chance, bevor man vor dem Nichts steht, obwohl man jahrelang dafür geschuftet hat. Nichts gegen harte Prüfungsbedingungen, aber wenn so vieles von 90 Minuten abhängt, dann kann man nicht mehr von Objektivität sprechen.

Blick nach vorne
Doch egal. Das Thema ist jetzt durch. Ich kann nach vorne blicken und will auch gar nicht meckern. Immerhin habe ich an meinem Prüfungstag meine neue Chefin kennengelernt, ohne allerdings zu wissen, dass ausgerechnet meine Prüfungsvorsitzende meine neue Chefin werden würde.

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, doch frage ich mich, wie ich ab dem neuen Halbjahr mit dem Fulltime-Job an meiner neuen Schule zurechtkommen werde. Immerhin werde ich dann mehr als das Doppelte an Stunde zu bewältigen haben als das, was ich im eigenständigen Unterricht kennengelernt habe. Ich gehe mal davon aus, dass das harte Monate (Jahre?) werden, bis man das effizient hinbekommt. Neue Schulbücher, neue Kollegen, neue interne Curricula, neue Schüler, ein neues Gebäude, neue Eltern, neue Chefs – das wird aufregend.

Vielleicht habe ich an meiner neuen Schule Gelegenheit, einen Israel-Austausch zu machen, was mich als Geschichtslehrer natürlich brennend interessieren würde (Schaffe ich es wohl, nebenbei Hebräisch zu lernen?). Da ich an einer Ganztagsschule arbeiten werde, überlege ich aktuell, wie ich mich ins AG-Angebot einbringen kann. Eine AG „Experimentelle Archäologie“ fände ich ja mal spannend, aber das lasse ich mir noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen. Immerhin braucht man dafür eine Menge praktische Erfahrung und eine Menge handfestes Material – und an beidem mangelt es mir. Aber toll wäre das… ich denk‘ lieber noch mal drüber nach…

Demnächst steht ein Besuch an meiner alten Uni ins Haus, bei der Lehramtsanwärter mir und einer Mitreferendarin Fragen zum Referendariat stellen können, worauf ich ebenfalls sehr gespannt bin. Ich überlege noch, ob eine kleine Präsentation nützlich sein könnte, denn anderhalb Stunden Frage-Antwort ist ja für beide Seiten sehr ermüdend. Das gilt auch für Studenten. Da ich mein Referendariat insgesamt positiv erlebt habe, kann ich den Studenten doch Mut machen und ihnen Raten, den Panikstuss auf einschlägigen Referendarseiten in den Wind zu schlagen.

Wie auch immer, dieses stressbeladene Jahr neigt sich einem entspannten Ende zu und ich wünsche Euch allen frohe und erholsame Weihnachtsfeiertage!

Ein ganz normaler Prüfungstag

Einen ganz normalen Prüfungstag hat man ganz schnell erklärt. Es geht damit los, dass man aufsteht, nachdem man noch nachts um 1:30 Uhr Unterrichtsentwürfe getippt und ausgedruckt hat. Okay, ich gebe zu, dass das (Junge, was ein peinlicher Fehler – warum sagt mir das denn keiner…) machen wahrscheinlich die wenigsten so, aber ich mache das so… mit allen Begleiterscheinungen, die das mit sich bringt: (Mindestens) anderthalb Stunden weniger Schlaf, zumal man ja auch früher aufsteht, weil man nicht erst zehn Minuten vor Schulbeginn in der Schule ankommen möchte, schlechte Träume und eine schlafmangelbedingte Grundnervosität, zu der sich dann die Prüfungsnervosität hinzugesellt. Keine gute Ausganssituation…

Ankunft
Irgendwann nähert sich beim Blick aus dem Auto dann der markante Turm der Schulkirche. Schon bei der ersten Begehung der Schule hatte ich mich gefragt, mit welchen Augen ich diesen Turm am Ende sehen würde – als Symbol für einen Ort der Niederlage oder als weißes Zeichen für ein gutes Ende? Heute würde sich das entscheiden. 7:15 Uhr, die Pforte ist schon offen und im Kopierraum schon ein Englischlehrer, dessen Anwesenheit mir zeigt, dass die Kopierer funktionieren, und der mir ein paar aufmunternde Worte auf die Schulter klopft.

Ausnahmsweise sehr gut organisiert, habe ich alle Kopiervorlagen mit genauen Angaben für Anzahl, Zweck und weitere Verwendung versehen, sodass ich zielgenau und schnell alle Kopien und Folien erstellen kann. Fix den Cutter für die Hausaufgabenzettel bemüht, der Kopierraum füllt sich mit mitfühlenden Kollegen und schnell ins Lehrerzimmer – Klamotten ablegen.

Vorbereitungen
Dann in den extra reservierten Klassenraum, den trotz aller Reservierung die originären Schüler beheimaten wollen. Blitzschnell die Situation erklärt, die Schüler dampfen ab, ich habe Zeit, meine Materialien in der Reihenfolge der Verwendung auf das viel zu kleine Pult zu quetschen, Plakate auf die Fensterbank. Mittlerweile hilft mir meine AKO, Klebeschnipsel an die Fensterbank zu kleben, der OHP steht und funktioniert. Was macht der kleine Schwarzhaarige schon wieder hier, den hatte ich doch eben erst hinaus… und schon ist er wieder weg. Schnell noch Stühle für die Prüfungskommission geholt, aufgestellt, Zeit für einen Blick in meinen Entwurf. Bloß nichts vergessen, bloß die Übersicht behalten… schon wieder dieser Bengel, diesmal mit seinen Kumpels… ich bin jetzt echt genervt und werde ruppig. Kann ja wohl nicht wahr sein!

Auf dem Weg nach unten teilt man mir mit, dass die Kommission noch nicht da sei – ich habe doch nicht etwa das falsche Datum auf meine Mitteilung geschrieben? Ein kurzer Anflug von Panik, der schnell verfliegt, aber trotzdem einen Kloß im Hals hinterlässt. Rein emotional war das erste Staatsexamen dagegen ein Zuckerschlecken. Ich lege meine Entwürfe auf dem Tisch für die Kommission aus und setzte mich in mein „Kabäuschen“, das die Nonnen extra mit Tischdeckchen, Kaffee, Keksen und Wasser wohnlich gemacht haben. Kurz durchatmen, die Kommission ist angekommen.

Begrüßung
Mit festem Schritt der Kommission nähern, ja keine Unsicherheiten zeigen, allen einmal kurz aber tief in die Augen schauen. Der eine erinnert sich noch an mich – ich hatte mal ein Praktikumsseminar bei ihm. Ein freundlicher Blick, die Stimmung scheint bislang gut, aber die haben ja auch noch nicht in meine Entwürfe geschaut… kurzes Händeschütteln und ich gehe wieder ins Kabäuschen und warte, bis meine AKO mich vorstellt.

„Vorstellen“ bedeutet, dass wir uns in das Zimmer der Prüfungskommission setzen und sie der Kommission mitteilt, welche Gruppen ich unterrichtet habe, ob es Unstimmigkeiten gab und welche Leistungen ich außerunterrichtlich vorweisen kann. Das geht schnell, keine Nachfragen, ich –> Kabäuschen. Ich hatte kurze Gelegnheit, in die schon angelesenen Entwürfe zu spicken – oh Gott, sie haben Dinge unterkringelt… ohGottohGott… was habe ich da nur geschrieben!?!?

Erste Stunde
Dann geht’s auch schon los. Eine liebe Referendarin holt die Kommission und bringt sie zum Klassenraum, sodass ich das nicht machen muss – Es wäre die pure Hölle, mit der Kommission durch die Schule zu wandern. Alle sind frühzeitig da, es hat noch nicht geschellt, aber alle Schüler sitzen erwartungsvoll auf ihrem Platz. Die Vorsitzende signalisiert mir per Kopfnicken, dass ich früher loslegen darf und dann greift ein Rädchen ins andere, ich funktioniere nur noch und spule mein Programm herunter. Es war eine gute Entscheidung, das Schüler-Protokoll vorlesen zu lassen, zwar ist das nicht der knackige Einstieg, den Fachleiter sich wünschen, aber während eine Schülerin vorliest, bekomme ich meinen Puls in den Griff und kann loslegen.

Die Schüler machen gut mit, arbeiten hervorragend am Text, es läuft nicht schlecht, aber die in der Anlage nicht unriskante Stunde geht wegen mangelnder Zielstrebigkeit nicht ganz auf, ich muss mir eine neue Hausaufgabe ausdenken und verschenke mir das Material für die nächste Stunde.

Am Ende kommt die Vorsitzende und erklärt mir kurz das nun folgende Prozedere, das mir aber schon bekannt ist. Viel wichtiger ist, dass sie nicht missmutig guckt, sondern entspannt und freundlich. Kurze Reflexionsphase im Kabäuschen, wo nun Schnittchen stehen, ich notiere, was mir aufgefallen ist, gehe ins Zimmer der Kommission, erläutere die Schwachstellen meiner Stunde und zeige Alternativen auf. Kein Kommentar der Damen und Herren, das soll aber so sein. Ich gehe, auf die zweite Stunde harrend…

Zweite Stunde
Die Schüler begrüßen mich, ein Smalltalk mit R. über Prüfungsangst und dann füllt sich der Raum, bevor die Kommission kommt. Die Stunde ist eine sichere Sache, leider aber keine besondere Sache. Ein kurzer Einstieg über Zitate, dann Hypothesen und knochentrockene analytische Textarbeit. Keine Folie, kein Computer, kein Beamer – nur Tafel. Ganz sicher maximal Durchschnitt. Mir klingt ein Wort meines Geschi-Fachleiters im Ohr, die Examensstunden würden in der Regel schlechter benotet als die Vornoten, doch was bleibt mir, ich ziehe meine Stunde wie geplant durch.

Diesmal geht alles bis ins Detail auf, aber spektakulär war die Stunde nicht. Die Schüler geben allerdings Vollgas, dass Geschichte ein „Jungs-Fach“ ist, halte ich nach meinen Erfahrungen in diesem Kurs für das wildeste Gerücht, seit man behauptet, Michael Jackson sei ein Außerirdischer. Vollgas heißt aber auch, dass manche mit Vollgas daneben langen – ich beherzige den Rat meines Fachleiters aus dem letzten Unterrichtsbesuch, Halbwahrheiten auf jeden Fall geradezurücken, auch wenn das Zeit und Unterrichtsfluss kostet, und muss einigemale Fakten richtigstellen. Dabei immer im Hinterkopf, dass die Kommission meinen Vorunterricht für unter aller Würde halten muss, wenn die Schüler solche Sachen von sich geben. Im Tafelbild fehlen am Ende Unterüberschriften und irgendwo zeigt ein Pfeil ins Leere, mit Ruhm habe ich mich wohl nicht bekleckert. Der Fachlehrer dagegen ist am Ende zufrieden, findet die Stunde toll, das Konzept sei voll aufgegangen.

Wieder Reflexionsphase – ich versus die schweigende Kommission. Jetzt entscheidet sich, ob ich druchgefallen bin. Wenn sie mich nach einem Thema für die Kolloquiumsphase fragen, habe ich bestanden, selbst, wenn ich das mit „ungenügend“ abschließen sollte. Ich bin fertig mit meiner Reflexion, Stille. Sekunden werden zu Minuten, ich warte, werde unruhig, überlege, ob ich jetzt aufstehen und herausgehen soll… „Zwei Fragen hätten wir noch, Herr S.! Wann und was?“ Mühlsteine kullern durch die langen Gänge meiner Schule als mich ich wieder auf dem Weg ins Kabäuschen befinde.

Kolloquium
Ich kürze es an dieser Stelle ab: Nach kurzer Vorbereitungszeit wieder in den Raum der Prüfungskommission. Dort treffe ich auf wohlwollende, freundliche Gesichter, die mir jederzeit das Gefühl vermitteln, mich nicht „abschießen“ zu wollen. Im Gegenteil, ich merke, dass man mir Bälle zuspielt und dass der Prüfer, den ich von der Uni kenne, sich sogar noch an mich und meine Arbeit erinnert. Es entspinnt sich tatsächlich ein Prüfungsgespräch und kein gefürchtetes Frage-Antwort-Spiel. Kurze Dankesgebete, weil mein durchaus  mühsames Hausarbeitsthema mir nun zugute kommt und ich zeigen kann, dass ich die theoretischen Dinge auch praktisch umzusetzen versuche. Am Ende verlasse ich den Raum mit einem guten Gefühl.

Zum zweiten Mal an diesem Tag gehe ich wieder ins Lehrerzimmer, wo drei Kollegen mich gespannt begrüßen und mir schon einmal für die bestandene Prüfung gratulieren, deren Ergebnis allerdings noch aussteht.

Zu guter Letzt…
…werde ich zur Verkündung des Ergebnisses gerufen. Ein homogenes Bild ergebe sich, meint die Vorsitzende, ich versuche, auf ihren Zettel zu spicken, kann aber nicht erkennen, ob es nun homogen „ausreichend“ oder „befriedigend“ ist. Kurz und knapp liest sie die Noten vor. Ein homogen gutes Ergebnis! Viel besser als erwartet. Zum zweiten Mal rumpeln Mühlsteine durch das Gemäuer. Kurzer Smalltalk, Gratulationen, die AKO wartet mit Sekt, der zweite Fachlehrer ist auch da, die liebe Referandarin; Glückwünsche, Anstoßen, Frau anrufen! Erleichterung. Geschafft!

Todmüde auf die Couch sinken – das war dann der Rest des Prüfungtages.