Geheimtradition

Da denkt man immer, man müsse an einem traditionsreichen englischen Privat-Internat unterrichten, um an Geheimgänge, als Bibliotheksregale getarnte Geheimgänge oder ähnliches zu geraten, doch weit gefehlt! Denn letzte Woche fand ein Schüler folgende Geheimtradition:

zettel

Er musste natürlich sofort seinen Namen darauf schreiben und ihn wieder gut verstecken.

Habe gleich mal das Gerücht gestreut, dass das Schulgespenst davon besser nichts erfahren sollte…

Inklusion, heute mal in schön

Heute eine sehr angenehme Stunde in der Inklusionsklasse gehabt. Die Schüler bearbeiten das Thema „Briefe“ in einem Wochenplan, der verschiedene Aspekte des Briefeschreibens abdeckt. Dabei können wir beide Räume nutzen und die zusätzlichen Plätze, die wir auf den Fluren bereitgestellt bekommen haben, sodass jedem ein nahezu ungestörtes Arbeiten ermöglicht wird. Und das ist wirklich großartig. Die Sozialpädagogin hat für die I-Kinder spezielles Material zusammengestellt, sodass diese eine themengleiche Aufgabe haben, aber nicht vom Material überfordert werden.

Das Bonbon schlechthin ist der zusätzliche Raum, dessen Couch und verschiedene Mal- und Spielemöglichkeiten man auch als Belohnung nutzen kann, wenn einige der gymnasialen Schüler schneller und gründlicher arbeiten als ihre Genossen. Diese muss ich nun nicht mehr mit neuen Aufgaben oder verkrampften Kreativaufgaben quälen, sondern kann ihnen anbieten, sich auch einmal zehn Minuten auf der Couch zu entspannen und ein schönes Buch durchzuschauen. Schade, dass jetzt schon absehbar ist, dass wir diese Räume nicht für alle Klassen haben können, wenn wir die Inklusion langsam bis Klasse 9 hochziehen…

Es ist auch spürbar, dass einige der stärkeren Inklusionskinder am höheren Anspruch wachsen und sich zumindest am Material der anderen versuchen wollen und es auch ansatzweise können. Im Vergleich zu den Beobachtungen an der Grundschule scheint sich da auch neue Motivation zu entwickeln. Wenn sich das bewahrheiten sollte, wäre das wirklich ein toller Erfolg.

Wir sind schon „Flexi-Schule“

Ich mache eine kurze Pause in meiner Unterrichtsvorbereitung für die Inklusionsklasse, während ich über eine Schlagzeile stolpere: „Löhrmann will jetzt die Flexi-Schule“.

„Flexi“ scheint das neue Zauberwort der Politik zu werden. Immer dann, wenn man Verantwortung und feste Standpunkte umgehen, die unangenehme argumentative Auseinandersetzung mit dem Bürger vermeiden will, dann bietet man ihm „Flexi“ an. Nach der „Flexi-Rente“ kommt nun der Vorschlag meiner der NRW-Bildungsministerin Löhrmann, das Gymnasium abzuschaffen eine „Flexi-Schule“ einzurichten.

„Flexi“ beschreibt vielleicht auch das Rückgrat der Ministerin. Da wehte ihr nun offensichtlich einiges an Gegenwind aus der Ecke der G8-Gegner entgegen und anstatt standhaft zu bleiben, biegt sie sich zur Landtagswahl 2017 selber wie ein Gummibaum. Nichts bleibt mehr von der harten Pro-G8-Haltung, jetzt geht plötzlich alles.

Wir sind schon flexi

Es ist ja nicht so, dass die Schullandschaft seit Jahrzehnten erstarrt wäre. Als ich von der Uni an meine Ausbildungsschule kam, war ich durchaus erstaunt, wie sich das Arbeiten in der Oberstufe verändert hatte. Viel mehr Präsentationen der Schüler, weniger Frontalunterricht und eine Stärkung des wissenschaftspropädeutischen Arbeitens, da nun jeder Schüler in einem Fach seiner Wahl eine Facharbeit zu einem Thema seiner Wahl schreiben musste. Einen bilingualen Zweig bieten wir überdies auch noch.

Nichtsdestotrotz kann es der Schulpolitik ja nie genug sein. So war meine erste (und zwar die allererste!) Amtshandlung an meiner Schule nach der Festanstellung die Umarbeitung eines Curriculums. Es sollten noch einige folgen, denn es stand, nachdem gerade das Zentralabitur eingeführt worden war, der Wechsel auf das G8 bevor. Damit nicht genug, entschied man sich dafür, dass kurz darauf alle Lehrpläne kompetenzorientierte Lehrpläne sein sollten.

Gleichzeitig haben wir unser Gymnasium auf den gebundenen Ganztag umgestellt, mit allem, was dazugehört: Angepasste Stundentafeln, Pausenkonzepte, Raumkonzepte, Umstellung auf ein Doppelstundenraster, dauerhaftem Nachmittagsunterricht, zusätzlichen Aufsichten, Vertretungskonzepte, die direkte (und großartige) Intergration von Schulsozialarbeit und was noch alles so dazu gehört. Eine Qualitätsanalyse durften wir bei all dem auch noch über uns ergehen lassen. Ein Neubau wurde geschaffen (wir müssen ihn jedoch „dank“ der lokalen Schulpolitik bald schon wieder verlassen) und das bestehende Schulgelände durch den Einsatz weniger Engagierter gehörig aufgewertet.

Kaum war das geschafft und halbwegs in gefestigten Bahnen, brach die Inklusion über uns herein. In einem verdammt kurzen Zeitrahmen mussten plötzlich „Fortbildungen“ wahrgenommen werden (frei nach dem Motto: „friß oder stirb eben ohne Fortbildung“), die Förderung von emotional-sozial auffälligen, geistig behinderten oder Kindern mit sehr niedrigem Intelligenzquotienten vorbereitet werden, der Aufbau von Förderplänen diskutiert werden, und wir als Gymnasium übernehmen nun ganz nebenbei noch das, was bis vor kurzem noch spezialisierte Förderschulen geleistet haben. Es sitzen nun Kinder in meiner gymnasialen 5. Klasse, die von Klasse 1 Grundschule über Hauptschulniveau bis hin zur gymnasialen Eignung (und diversen Verhaltensauffälligkeiten) alles abdecken, was die Schullandschaft so zu bieten hat. Noch mehr flexi?

Geht! Wir unterrichten schließlich (ebenfalls trotz unfassbar kurzer Vorlaufzeit) auch die Kinder der Integrationsklassen. Auch da sind die Kolleginnen mit diversen Schwierigkeiten befasst: nicht vorhandene Alphabetisierung, traumatisierte Kinder, unterschiedliche Ausgangssprachen, heterogene Altersgruppen usw. Wir schaffen das. Und das ist keine Ironie. Ich glaube das. Woran ich jedoch nicht mehr glaube, das ist die durchideologiesierte Schulpolitik in NRW.

Energie schonen

„Flexi-Schule“ wird, wie jede Reform, zum schlechten Schluss bedeuten, dass die Schülerschaft und die Lehrerkollegien an dem zu Knappsen haben werden, was Frau Löhrmann am Schreibtisch an grünen Ideen gebiert. Wieder wird eine Menge Papier mit Konzepten bekritzelt werden, die nach einem Jahr über den Haufen geworfen werden. Wieder werden Nachmittage nicht mit der Planung von Unterricht, sondern mit der Erfüllung ministerieller Wünsche verbracht werden. Und wieder wird alles in kürzester Zeit hinfällig sein.

Ich entziehe mich nun diesem Spiel. Ich habe nach nur sieben Dienstjahren als „echter“ Lehrer reichlich die Schnauze voll von ständig geänderten Lehrplänen, unvollständigen Reformen, dem sinnlosen schulpolitischen Herumgebastel und Gewurschtel, dem lapidaren Abtun unserer Sorgen und Befürchtungen und verabschiede mich jetzt in die innere Emigration. Gut genug ist das, was wir machen, ja offensichtlich nie. Soll Frau Löhrmann sich doch irgendwas ausdenken, ausbaden muss ich es ja so oder so. Aber ich werde es ab jetzt auf die denkbar energieschonendste Art und Weise ausbaden.

Alleine schon wegen der „Flexi-Rente“.

Zum ersten Mal: Inklusion

Fürs Protokoll: Zum ersten Mal inklusiv unterrichtet. Ich nenne es mal eher: An inklusiven Unterricht herangetastet, denn ich muss ja erst einmal sehen, welche Kinder welcher Unterstützung bedürfen. Da divergieren besonders stark die Aufmerksamkeitsspannen (eine mittelkurze Passage aus Harry Potter vorlesen ist für die einen entspannend, für die anderen zu anstrengend) und die schriftlichen Fähigkeiten. Ein Kind hat offensichtlich in meiner Stunde zum allerersten Mal gar nicht gestört. Hoffen wir, dass das so bleibt. 😀

Erstaunlich wenig gewöhnungsbedürftig war die Arbeit mit einer Sozialpädagogin an meiner Seite. Ich glaube, das wird sehr gut funktionieren, und auch die Anwesenheit der drei Inklusionshelfer hat nicht gestört, sondern war sehr entlastend, weil wir auch zu zweit kaum Kapazitäten gehabt hätten, um allen Kindern gerecht zu werden. Muss es mir jetzt zur Regel machen, meine Vorbereitung mitzuteilen, sodass sie diese für die Inklusionskinder anpassen kann, wenn nötig. Praktisch ist die Möglichkeit, Kinder in zwei Räume aufzuteilen. Heute gab es einen Raum der Stille (der mit der Couch) und einen Raum, wo man sich mit einem Partner leise austauschen durfte. Das gefällt mir. Die Ergebnisse aus dem Raum der Stille waren auch gleich inhaltlich besser und umfangreicher.

Heute war es aber auch sehr offen und eher kreativ als kognitiv. Ein wenig Bauchschmerzen bereiten mir darum Grammatikreihen, wenn es um die durchaus trockene Untersuchung von sprachlichen Phänomenen gehen wird.

Eine Papierblume

In den letzten Tagen viel Vertretungsunterricht in der Mittelstufe gehabt. Dabei ersten Kontakt zum ersten Schwung an Schülern aus der Integrationsklasse bekommen, die nun auf die bestehenden Klassen verteilt werden. Die Schüler können offensichtlich kein Deutsch, aber einer hatte Arbeitsmaterial und hat eigenständig damit gearbeitet. Die anderen beiden während der heutigen Vertretung hatten keine Idee, was sie tun sollten und ich als Vertretungslehrer auch nicht. Ich habe sie dann kurze Sätze auf Deutsch schreiben lassen, diese korrigiert und war beeindruckt, was die Jungs schon alles können. Sie sind ohne Familien hier, und der eine von den beiden hat sich deutlich gewünscht, wieder zurück in seine Heimat reisen zu können. Der andere konnte nur sehr rudimentär Deutsch (ihr kennt das gewiss, wenn der andere spiegelt, er habe verstanden, man aber irgendwie den Eindruck hat, dass das nicht stimmt), bastelte mir aber diese wundervolle Papierblume, nachdem er gesehen hatte, dass einer der Mittelstüfler einen Papierflieger gebaut hatte.

Papierblume

Auf YouTube habe er das gelernt, es sei aber kein Hobby. Dann bastelte er noch einen Hexenfinger zum Aufsetzen und einen Vogel, der – sehr zur Entzückung einer jungen Dame – seine Flügel bewegen konnte.

Frei.

Sitze gerade am Schreibtisch, die Sonne scheint, der Rasen ist frisch gemäht, lediglich einige nachmittägliche organisatorische Vorbereitungen stehen auf dem Plan.

Auch das gehört zum Lehrerleben, dass der Nachbar einen morgens um 9.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein begrüßen kann, weil man den Rasenmäher über die grüne Wiese schiebt. Heute entfällt wegen Konferenzen der Nachmittagsunterricht und die neuen Fünftklässler werden am ersten Schultag nur von ihrem Klassenleitungsteam begrüßt. Ich bin darum an diesem Donnerstag „fein“ raus. (Fein in Anführungszeichen, weil mir die entfallenden Stunden angerechnet werden: Das bedeutet, ich muss sie ggf. in Form von Vertretungsstunden nacharbeiten, die mir dann auch nicht bezahlt werden. Die erste erwartet mich morgen.)

Die ersten Tage bestehen aus Orga. Listen abtippen (jaja, man könnte digitale Listen… CSV… seufz), Halbjahresplanung, Kolleginnen und Kollegen beim Einrichten ihrer neuen Mailadresse helfen. Besprechungen in den Fachschaften: Änderungen an den Stundentafeln, neue Konzepte zur Förderung (irgendwer hat die Mathematik kaputt gemacht), grobe Einordnungen in das lokale schulpolitische Ganze (die anderen Schulen werben jetzt damit, dass sie keinen Ganztag haben; wir damit, dass wir… seufz2), erste Beschwerden an den Lehrerrat, Tränen. Drei Tage fühlen sich an, als hätte man schon die Fülle eines ganzen Halbjahres erlebt.

Der angenehme Teil ist immer der Unterricht. Neue Kurse kennenlernen, unbekannte und bekannte Schüler begrüßen, Namenslisten abgleichen, Bücher austeilen, Themen vorstellen, Bewertungsmaßstäbe erläutern, Kennenlernspiele spielen, Reaktionen beobachten. Vorfreude („Wir machen Lyrik!“), Genöle („Och nöö, Kurzgeschichten!“). Erstaunlich, denn eigentlich fallen die Reaktionen genau umgekehrt aus. Der Unterricht hat mich insgesamt von den ca. 21h Arbeitszeit in dieser Woche bis heute nur 180 Minuten gekostet. Morgen kommt noch einmal etwas drauf, aber es überwiegt die Orga. Logo.

Arbeitszeit messen, das möchte ich in diesem Halbjahr möglichst regelmäßig. Ich bin daran schon oft gescheitert, weil es mir nach ein paar Tagen dann doch zu umständlich wurde. Aber ich möchte doch gerne einmal wissen, wieviel Zeit ich wirklich für Schule aufwende; Lehrer meckern ja zu Stoßzeiten gerne und viel und dabei gibt es ja auch immer wieder so Tage wie heute: Wo man dank günstiger Umstände nicht in die Schule fahren muss und bloggen kann.

Veränderung

Beschwerde auf Twitter über Kindle-lesende Kinder. Lieber ein Papierbuch und so. Große Empörung auf der Gegenseite, wie praktisch das doch sei und so. Hm. Finde beides richtig. Tochter 1 liest derweil den 5. Band einer mir unbekannten Autorin, die im Selbstverlag im Google Playstore 800-seitige Romane veröffentlicht. Ich gucke mittlerweile regelmäßig meine YouToube-Kanäle durch, nachdem ich jahrelang die Youtuber belächelt und mich gefragt habe, was der ganze Blödsinn mit den Laien vor der Webcam soll.

Die Welt verändert sich, ob uns das gefällt oder nicht. Mit den neuen technischen Möglichkeiten produzieren mehr Menschen Medien und werden wahrgenommen. Sie verändern die Welt. Da hilft auch kein Meckern. Oder Unsinn in Feuilletons.

Schulstart 2016

Tja, so schnell kann’s gehen: Morgen geht die Schule schon wieder los. Frühstück, Konferenz, Arbeitstreffen. Schon gestern das erste Mal den Kaffee auf gehabt wegen des neuen Stundenplans. Entwickele mich immer mehr zum vehementen Ganztagsfeind. In Kombination mit dem Doppelstundenmodell und immer mehr geblockten Angeboten (bestimmte Kurse nur in 8./9. Stunde, festen Teamzeiten) kommen da für Vollzeitkräfte Stundenpläne zustande, die man eher als Arbeitszeitvernichtungspläne bezeichnen sollte. Da ist Frust schon vor der ersten Stunde im Schuljahr vorprogrammiert. Werde, wenn sich das nicht bessert, mein Engagement auf Sparflamme herunterfahren und ab den Herbstferien auch Referendare und Praktikanten ablehnen. Keine Zeit dafür. Im schlimmsten Fall werde ich auch AG und Förderkurs an den Nagel hängen. Das wäre sehr bedauerlich, würde aber die Chancen erhöhen, einen Stundenplan zu bekommen, mit dem ich die Pension (mit 70?) gerade noch erreichen kann.

Aufregend wird es werden, in der neuen Inklusionsklasse zu unterrichten. Wir werden dort in Doppelbesetzung unterrichten, d. h. (in der Regel) eine Fachlehrkraft und eine Sonderpädagogin. Hinzu kommen dann noch die Inklusionshelfer, die bestimmten Kindern zugewiesen sind. Summa summarum könnten es bei uns bis zu fünf erwachsene Personen sein, die bisweilen den Unterricht begleiten. Referendare, Praktikanten oder interessierte Besucher noch nicht mitbedacht. Für mein Fach Deutsch werde ich besonders damit kämpfen müssen, wie ich es schaffe, noch frühes Grundschulniveau in das gymnasiale Spektrum zu inkludieren. Vermutlich: viele Bilder, noch mehr Bilder und verdammt viel Austausch mit der Sonderpädagogin. Auch Phasenwechsel sollten immer bildlich begleitet werden. Mein erster Klangstab kommt gerade per Post. Die netteste Tischnachbarin der Welt hat mir ihr Material aus dem letzten Durchgang überlassen; wir werden irgendwie dafür sorgen müssen, dass alle Materialien in den nächsten Schuljahren wiederverwendbar sind und gut archiviert werden.

Wir haben zwei Räume zur Verfügung. Einmal einen normalen Klassenraum, wie man ihn kennt, und einmal den Inklusionsraum. In diesem steht ein großes Sofa, eine große Gruppentischanordnung zum Arbeiten, drumherum viele Fächer mit Arbeitsmaterial und Spielen. Im Unterricht können wir den Raum nutzen, um die inklusiven Kinder in bestimmten Situationen mit anderen Aufgaben zu versorgen, sie nicht neun Stunden am Stück mit Unterricht zu quälen und ihnen auch in den Pausen einen eigenen Rückzugsraum zu ermöglichen. Auch wenn der Raum hauptsächlich für die Inklusionskinder gedacht und eingerichtet ist, kann und soll er auch mit den anderen Kindern genutzt werden. Gerade für Gruppenarbeiten oder auch als Möglichkeit zur ruhigen Partner- oder Einzelarbeit kann man diesen Raum gut nutzen. Darauf freue ich mich, denn einen solchen Raum sollte jede Klasse haben.

Es fällt mir jetzt schon schwer, nicht über gewisse Umstände (die allerdings nicht-schulischen Ursprungs sind) zu schreiben und meiner Fassungslosigkeit freie Bahn zu lassen. In der Realität werden sich die Wogen hoffentlich glätten. Es wird auf jeden Fall ein sehr spannendes Schuljahr.

Eine Lanze für die Digitalisierung

Wahnsinn. Dirk von Gehlen bricht eine Lanze… nein, eigentlich schlägt er im Alleingang eine Bresche,  versucht förmlich, im Alleingang einen ganzen Wall an Vorurteilen niederzureißen.

Zum einen formuliert er „Fünf Fragen zur angemessenen Smartphonenutzung“ auf seiner eigenen Homepage. Zum anderen stellt er in seinem Artikel auf Süddeutsche.de  („Digitalisierung: Keine Panik!“) die Spitzers dieser Welt in Frage. Für Menschen, die Computer schon vor Vollendung ihre 30-ten Lebensjahres kennengelernt haben nichts Neues (Douglas Adams grüßt), alle anderen sollten beides mal gelesen haben.

(Und ja, das ist Altersdiskriminierung. Aus Gründen. Niemand muss sich angesprochen fühlen…)