Für einen Tag

Fürs Protokoll: In der letzten Woche wurden wir als Schulen darauf eingestimmt, dass ab morgen der Wechselunterricht wieder beginnt und dass im Rahmen einer Testpflicht nun zweimal wöchentlich getestet wird. Das bedeutet für Schulen – und insbesondere für die Leitungsebene – dass neue Elternbriefe geschrieben werden müssen, in denen über alle Regeln und Neuerungen informiert wird; dass neue Einsatzpläne für den Wechselunterricht gestaltet werden müssen, natürlich immer unter Berücksichtigung der neuen Regelungen und ministeriellen Ergänzungen; dass die Notbetreuung so organisiert werden muss, dass alle angemeldeten Kinder ausreichend Betreuung vor Ort haben, während parallel der Wechselunterricht für die anderen vor Ort stattfindet. Gleichzeitig müssen die schärferen Bedingungen (Verteilung auf mehrere Räume) für den Präsenzunterricht der Abiturienten eingehalten werden, denn für die läuft der Präsenzunterricht ja schon seit geraumer Zeit. Nicht zuletzt müssen die zweimal wöchentlich stattfindenden Selbsttests organisiert und vorbereitet werden. Natürlich werden nicht nur die Eltern informiert, sondern auch das Kollegium braucht adäquat aufbereitete Informationen, ggf. je nach Stufe und Klasse unterschiedlich, ebenso wie die anderen schulischen Mitarbeiter. Das ist also schon ein ordentliches Fass, das da aufgemacht wird.

Und dann kommt am Sonntagnachmittag die Meldung: Der ganze Aufriss wurde nun für genau einen Tag gemacht, ab Dienstag geht es dann wieder in den Distanzunterricht, weil absehbar sei, dass Bielefeld die 200er-Marke reißen werde.

Wer hätte das nur letzte Woche schon ahnen können (Inzidenz am 14.4. bei 193,6)!

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