Wikis im Unterricht und Doppelschnellhefter

Und weil’s gerade alle tun, verlinke ich auch noch mal den schönen Artikel von Andreas Kalt zum Einsatz von Wikis im Schulkontext. Getwittert wurde der ja schon wie verrückt, aber über die Blogs sind Links dann halt doch etwas nachhaltiger. Wer also einmal sehen möchte, wie man ein eigenes Wikipedia sinnvoll im Unterricht einbauen kann, der sollte da mal vorbeischauen. Das lohnt sich bei Andreas‘ Blog sowieso immer! 😉

Während Andreas schon routiniert Wikis einsetzt, kämpfe ich immer noch mit der simplen Alltagsorga. Das ist aber auch ein Fluch! Da bekommt man täglich vom abgerhalfterten Ausriss bis zum ausgewachsenen DinA-4-Blatt kilometerweise Zettel ins Fach, hat Kopien und Elternbriefe krankgewordener Schüler der Vorwoche im Gepäck, die neuen Kopien natürlich auch, nebenbei zig Schülerlisten und zu guter Letzt auch die eigene Unterrichtsplanung, die ich mir mangels iPad o.ä. immer brav ausdrucke, sprich: Zettel in Massen!

Logo, dass dabei einiges untergeht und ich schnell den Überblick verliere, was ich nun mit einer neuen Waffe Mappe zu bekämpfen versuche:

Ein Doppelschnellhefter! Er hat zwei dieser Dinger ohne Namen (ah – „Metalldeckstreifen“) in der Mitte und erlaubt es, das Eingeheftete brav zu trennen. Links hefte ich nun in Klarsichtmappen alles ab, was die Schüler mittelfristig betrifft, z.B. abgegebene Hausaufgaben, Schülerlisten, Blätter für Fehlende etc. und rechts kommt alles hin, was ich für die nächste Stunde direkt benötige, wie Kopiervorlagen und Stundenplanung. So kommt nichts mehr durcheinander und ich habe jederzeit den vollen Überblick über all die kleinen und großen Zettel dieser Welt. Hoffentlich…

3 Gedanken zu „Wikis im Unterricht und Doppelschnellhefter

  1. Zur Waffe… äh Mappe: Ich benutze Plastikringbücher, die dünnsten, die ich kriegen kann (die Ordner-Rückenstärke, meine ich). Da passen dann – im Vorbereitungsidealfall – die Materialien für die ganze U-Einheit rein, inklusive der übrigen „Frau-Lehrerin-mir-fehlt-noch-das-Blatt-von-neulich“-Kopien rein. Prospekthüllen und Reservefolien sowieso.

    Im Vorbereitungs-mega-Idealfall könnte ich die Ordner dann immer in der Schule stehen lassen, weil ich immer eine UE / Unit im Voraus produziert habe. Bräuchte dann nur noch vor den Stunden kurz reinschauen. HA-HA!

    Aber bei meiner Mentorin hat’s so funktioniert – ischschwör!

    (And as long as I’m still dreaming, I’d like to have a pony…)

    • Von denen habe ich auch ein paar auf Lager, die kann man immer gut gebrauchen. Die meisten Unterrichtsreihen habe ich allerdings digital, so dass ich keine Ordner brauche. Jetzt fehlt mir nur noch ein Tablett, damit ich unnötigen Papiermüll vermeiden kann (und einen Beamer, damit ich Folien vermeiden kann 😀 ).

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