Schüler konzipieren Klassenarbeiten?

Hm. Geht mir gerade durch den Kopf: Man könnte doch eine sechste Klasse mal eine Klassenarbeit für eine fünfte Klasse erarbeiten lassen. Zum Beispiel Wortarten und Satzglieder betreffend. Die Sechser müssten sich ordentlich hinter den Stoff klemmen, um alles richtig machen zu können, und motivierend wäre das (vielleicht) auch, wenn die Arbeit dann wirklich eingesetzt wird.

10 Gedanken zu „Schüler konzipieren Klassenarbeiten?

  1. … die Idee ist gut…. Ich lasse Schüler auch gern Spickzettel für den kommenden Test erstellen.

    Auch habe ich mal die Schüler meines E-Kurses Erklärungen, Aufgaben u. Lösungsbögen als Trainingsmaterial für die Hauptschulabschlussprüfungen des G-Kurses erstellen lassen (Gesamtschule; nicht außendifferenzierter Deutschkurs Jg. 9)

    Diese Schüler waren auch motivierter, sich erneut mit der Grammatik auseinanderzusetzen.

    Grüße aus Hamburg,

    Stefan

    P.S. schöne Comment-Vorschau übrigens! Ist das ein Plugin? Welches?

  2. Pingback: Tweets die Schüler konzipieren Klassenarbeiten? « Kreide fressen erwähnt -- Topsy.com

  3. Ich hab ein paar Fünftklässler, die, wenn sie mal schnell mit Aufgaben fertig sind, sich spontan eine Klassenarbeit ausdenken – mit Lösungen und Punkten. 😉 Ich habe mal eine eingesammelt und werde die am Ende des Schuljahres für alle kopieren.

  4. Oha! Das war wirklich nur als Notiz gedacht, schnell getippt am Morgen, und schon sammeln sich hier einige Erfahrungen, finde ich klasse! Dann werde ich das wohl demnächst einmal in Angriff nehmen, denn oft unterscheidet sich der Stoff der Sechser nicht besonders großartig von dem der Fünfer.

    • Ich mach sowas manchmal als Übung vor einer Arbeit. Die Schüler überlegen sich mögliche Aufgaben für die nächste Arbeit – natürlich mit den dazugehörigen Lösungen.

      Das klappt recht gut und ist wunderbar geeignet, die Schüler dazu zu motivieren, sich noch einmal mit den Themen auseinander zu setzen.

      Größtes Anfangsproblem war, dass die Fragen viel zu schwer waren oder unwichtige aber kniffelige Details abgefragt wurden.

  5. Funktioniert übrigens auch beim Erstellen von Stationen. Binnendifferenzierung pur – schnelle Schüler denken sich oft gern und auch gut Aufgaben aus und erstellen Lösungsblätter dazu, am Ende einer UR hat dann die ganze Klasse etwas davon: eine zusammenfassende, zusätzliche Übung z.B. vor einer Klassenarbeit.
    (und im eigenen Materialfundus macht sich das auch extrem gut 😉 )

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