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	<title>Kreide fressen &#187; Splitter</title>
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	<description>Gedanken eines jungen Lehrers aus Bielefeld</description>
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		<title>Erst beschwert, dann doch erleichtert?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 17:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Fortbildung im Fachbereich Deutsch, das bedeutet: Viel Neues und Wichtiges mitnehmen, aber auch Redundanzen aushalten zu lernen. Alles sollte sich um die Münsteraner Rechtschreibanalyse drehen, eine absolut wertvolle Einrichtung der Uni Münster, die überforderten Lehrern dabei hilft, eine professionelle Rechtschreibanalyse der Schüler vorzunehmen, aber das war leider nicht immer der Fall. Da saßen wir <a href='http://www.kreidefressen.de/2010/02/13/erst-beschwert-dann-doch-erleichtert/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Fortbildung im Fachbereich Deutsch, das bedeutet: Viel Neues und Wichtiges mitnehmen, aber auch Redundanzen aushalten zu lernen. Alles sollte sich um die <a href="http://www.lernserver.de/coRED/static/index.php">Münsteraner Rechtschreibanalyse</a> drehen, eine absolut wertvolle Einrichtung der Uni Münster, die überforderten Lehrern dabei hilft, eine professionelle Rechtschreibanalyse der Schüler vorzunehmen, aber das war leider nicht immer der Fall. Da saßen wir nun, gespannt auf neue Informationen, den Austausch von Konzepten und tollen Ideen. Und eine volle Stunde lang gelang das auch, doch dann schweifte die Diskussion manchmal ein wenig ab&#8230;</p>
<p>So übte man konstruktive Kritik am umfangreichen Material der Rechtschreibanalyse: Man möge doch bitte das Adjektiv &#8220;leer&#8221; aus dem Material herausnehmen, da eine Steigerung sinnlos sei. Nach diesem Dammbruch (und natürlich ist es literarisch durchaus sinnvoll, zu wissen, dass man &#8220;leer&#8221; steigern darf) preschten Weitere vor und forderten die Streichung der Worte &#8220;Säule&#8221; und &#8220;Lot&#8221;. Sie hätten Schüler, die selbige nicht kennen. Ich forderte innerlich die Abschaffung von Lehrern, die das Wörterlernen abschaffen wollen.</p>
<p>Nach einem kurzen Austausch dazu, ob fertige Lösungsbeispiele besser in Druckschrift oder Schreibschrift abgedruckt werden sollten, erging man sich in Tiraden über die ach so unsägliche vereinfachte Ausgangsschrift. Eine Kollegin schlug vor, das Fördermaterial für die Sekundarstufe I mit drei Hilfslinien zu versehen, damit die lieben Kleinen wüssten, wo sie Ober- und Unterlängen hinschreiben müssen. Ich blinzelte heimlich auf die Einladung und suche das Wort &#8220;Primarstufe&#8221;, konnte es aber nicht finden.</p>
<p>Zu guter Letzt bekamen auch noch die Schulbücher ihr Fett weg, die bei all dem eigentlich gar keine Rolle spielten. Dass doofe Aufgabenstellungen uns das Leben versauern, habe ich nun gelernt. Und, dass man sich durch das ganze Beschweren insgeheim doch zu erleichtern scheint? Was physikalisch paradox erscheint, ist im Lehrerberuf nur folgerichtig&#8230;</p>
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		<title>Kurzschluss</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 07:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Wilhelm von Humboldt hat uns über die Süddeutsche einen offenen Brief zukommen lassen. Der arme Tropf, niemand wird ihn ernstnehmen, sind wir doch soeben fleißig dabei, ihn abzuschaffen. Bei Mandy entspinnt sich eine Diskussion über die fehlende Bereitschaft von Lehrern, das Internet und Web2.0-Dienste im Unterricht einzusetzen. Sind es die strukturellen Bedingungen, mangelnde Kompetenz der <a href='http://www.kreidefressen.de/2008/05/25/kurzschluss/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wilhelm von Humboldt hat uns über die Süddeutsche <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/682/176152/">einen offenen Brief</a> zukommen lassen. Der arme Tropf, niemand wird ihn ernstnehmen, sind wir doch soeben fleißig dabei, ihn <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/785/119640/">abzuschaffen</a>.</p>
<p>Bei <a href="http://www.mandyschiefner.ch/blog/archives/1213#comment-85565">Mandy</a> entspinnt sich eine Diskussion über die fehlende Bereitschaft von Lehrern, das Internet und Web2.0-Dienste im Unterricht einzusetzen. Sind es die strukturellen Bedingungen, mangelnde Kompetenz der Lehrkräfte oder ganz andere Gründe? Vielleicht kann ja jemand der erfahreneren Mitleser Sinnvolles beisteuern? (via <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=234">e-Denkarium</a>)</p>
<p>Hmmm&#8230; mehr Humboldt durch Web2.0? Wäre doch mal &#8216;n schöner Kurzschluss, dem zu folgen sich lohnen könnte&#8230;</p>
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		<title>Dies und das</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 17:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Referendariat]]></category>
		<category><![CDATA[Splitter]]></category>

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		<description><![CDATA[In Gesprächen mit anderen Referendaren stelle ich fest, dass (noch) keiner sich traut, zum Arzt zu gehen, wegen möglicher Folgekosten. Ich bin zum Glück ohne körperliche Beschwerden, habe aber meinerseits auch keine Vorstellung, worauf man achten muss bei diesem ganzen Beihilfe- und Versicherunggedöns. Das ist der Vorteil der Schriftsprache: sie kodifiziert und balsamiert, aber gleichzeitig <a href='http://www.kreidefressen.de/2007/03/15/dies-und-das/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Gesprächen mit anderen Referendaren stelle ich fest, dass (noch) keiner sich traut, zum Arzt zu gehen, wegen möglicher Folgekosten. Ich bin zum Glück ohne körperliche Beschwerden, habe aber meinerseits auch keine Vorstellung, worauf man achten muss bei diesem ganzen Beihilfe- und Versicherunggedöns. Das ist der Vorteil der Schriftsprache: sie kodifiziert und balsamiert, aber gleichzeitig entstehen auch undurchdringliche Dschungel, durch welche nur noch Fachleute ihren Weg finden. Ist ja ganz nett, wenn man alles irgendwo nachlesen kann, hilft aber wenig, wenn es unverständlich strukturiert und formuliert ist.</p>
<p>Heute sind wir wieder mitgelaufen. So langsam kommt man mit den Kollegen ins Gespräch, manche hat man aber auch noch gar nicht gesehen, was verwundert. Viele sind herzlich, manche recht gleichgültig, einige ignorieren.</p>
<p>Die Klassenräume sind auch in den Mittelstufen für schulische Maßstäbe außerordentlich gepflegt, alle hübsch gestrichen und bieten immer einen schönen Blick über Bielefeld oder in den Klostergarten. Keine Hoteljungs oder kahlköpfige Britneys kleben an den Wänden, was in meinen Augen eine angenehmere Lernatmosphäre schafft. Die Fenster lassen sich weit öffnen, heute herrschte überall frische, gute Luft.</p>
<p>Eine Stunde lief heute von ruppig-beängstgend bis herzlich-heiter. Verwirrend. Eine andere schien schon von Beginn an aus dem Ruder zu laufen, um in absolut konzentrierter Arbeitsatmosphäre zu enden. Verrückt.</p>
<p>Standardreaktion bei der Nachfrage, ob man hospitieren dürfe: &#8220;Gerne, aber erwarten Sie bloß nichts Besonderes.&#8221; Mache ich nicht. Ehrenwort. Ich komme ganz demütig als Lehramts-Azubi, bin kein Kontrolleur vom Schulamt, will keinen Budenzauber sehen. Ein ganz normaler Unterricht reicht, eine freundliche Atmosphäre genügt mir. Immerhin muss ich mich ja bald auch einem Lehrer für längere Zeit anvertrauen, um dort Ausbildungsunterricht zu halten / zu nehmen, weshalb ich den Teufel tun und den didaktischen Oberlehrer spielen werde.</p>
<p>Nebenbei versuche ich, mich mit dem lo-net2 auseinanderzusetzen. Umständlich ist es schon, oder? Und ob es wirklich sinnvoll genutzt werden kann, bezweifele ich noch, aber vielleicht hat ja hier schon jemand mehr Erfahrung mit dem Dingen als ich?</p>
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		<title>Splitter</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 15:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sitze vor meinem Schreibtisch, packe zwei schwere Bücher aus meinem Rucksack auf die Platte, krame die rote Butterbrotdose hervor und habe ein déjà-vu. Nur stehe ich nun auf der anderen Seite. (Komm Luke&#8230;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze vor meinem Schreibtisch, packe zwei schwere Bücher aus meinem Rucksack auf die Platte, krame die rote Butterbrotdose hervor und habe ein déjà-vu. Nur stehe ich nun auf der anderen Seite. <em>(Komm Luke&#8230;)</em></p>
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