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	<title>Kreide fressen &#187; Material</title>
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	<description>Gedanken eines jungen Lehrers aus Bielefeld</description>
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		<title>Klausurergebnisse mit Libreoffice oder Openoffice automatisch berechnen lassen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 21:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[OER]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit wir in NRW wegen des Zentralabiturs alle Klausuren bepunkten, war es theoretisch schon lange möglich, den Erwartungshorizont für Klausuren in eine vorgefertigte OpenOffice- oder Excel-Tabelle einzuarbeiten, die Punkte dazuzutippen und das Klausurergebnis automatisch berechnen zu lassen. Leider habe ich aus purer Faulheit, eine entsprechende Tabelle zu erstellen, viele Monde verstreichen lassen und die Ergebnisse <a href='http://www.kreidefressen.de/2012/03/08/klausurergebnisse-mit-libreoffice-oder-openoffice-automatisch-berechnen-lassen/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wir in NRW wegen des Zentralabiturs alle Klausuren bepunkten, war es theoretisch schon lange möglich, den Erwartungshorizont für Klausuren in eine vorgefertigte OpenOffice- oder Excel-Tabelle einzuarbeiten, die Punkte dazuzutippen und das Klausurergebnis automatisch berechnen zu lassen. Leider habe ich aus purer Faulheit, eine entsprechende Tabelle zu erstellen, viele Monde verstreichen lassen und die Ergebnisse bis vor Kurzem manuell ausgerechnet. Damit ist jetzt Schluss, ich habe endlich eine entsprechende <a href="http://www.openoffice.org/de/">OpenOffice-</a> (<a href="http://de.libreoffice.org/">LibreOffice</a>-) Calc-Tabelle erstellt und werde sie nicht auf meinem Computer versauern lassen.</p>
<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2012/03/Automatische-Klausurberechnung1.ods">Download hier</a> (CC-Lizenz findet sich unter Datei/Eigenschaften).</p>
<p><strong>Der Na</strong><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2012/03/Automatische-Klausurberechnung.ods-LibreOffice-Calc-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-1589 alignright" title="Automatische Klausurberechnung.ods - LibreOffice Calc-3" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2012/03/Automatische-Klausurberechnung.ods-LibreOffice-Calc-3-300x231.jpg" alt="" width="300" height="231" /></a><strong>chteil dieser Lösung:</strong> Sie sieht auf dem Bildschirm nicht besonders schick aus, was auf dem Ausdruck aber nicht auffällt, wenn man die Druckbereiche sinnvoll einrichtet.</p>
<p><strong>Der Vorteil dieser Lösung:</strong> Man tippt einfach die Punkte ein und der Computer rechnet gleich die Note aus. Zumindest wenn man in NRW unterrichtet, denn die Berechnung orientiert sich<em> an den NRW-Abiturbepunktungsvorgaben</em>. Wie das in anderen Bundesländern aussieht, weiß ich nicht, aber die Tabelle ist leicht anzupassen.</p>
<p><strong>Wie arbeitet man mit der Tabelle?</strong></p>
<ol>
<li>Man schreibt den Text für den Erwartungshorizont in A-Spalte und veranschlagt in der B-Spalte die erwarteten Punkte.</li>
<li>Man kopiert die so erstellte Grundtabelle (Rechtsklick (<a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2012/03/Kopieren-der-Grundtabelle.jpg">siehe Bild</a>) &gt; Tabelle kopieren/verschieben), wählt &#8216;kopieren&#8217; sowie einen neuen Namen und stellt diese neue Tabelle ans Ende.</li>
<li>Man trägt die Daten und Ergebnisse für einen Schüler in diese neu erstellte Tabelle ein und bekommt während der Eingabe die Zensur angezeigt.</li>
<li>Wenn man die Ergebnisse einer Klausur eingegeben hat, kann man wieder bei Punkt 2 ansetzen und das Vorgehen für alle Klausuren wiederholen.</li>
</ol>
<p>Es empfiehlt sich, die Datei unter „Datei &gt; Dokumentvorlage &gt; Speichern“ als Vorlage zu speichern, damit sie immer „frisch“ verfügbar ist und man sich das lästige Suchen in Ordnern erspart.</p>
<p><strong>Worauf man unbedingt achten sollte!</strong><br />
Wenn die vorgegebenen Zeilen des Erwartungshorizonts nicht ausreichen und man eine oder mehrere hinzufügen möchte, muss man unbedingt die Berechnung der Summe der jeweiligen Teilaufgabe (<a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2012/03/Summe-Teilaufgaben-1.jpg">Bild</a>) anpassen! Sonst stimmt das Ergebnis nicht, weil diese Zeile nicht mitberechnet wird.</p>
<p>Kritik, Hinweise auf Fehler und Tipps bitte in die Kommentare, denn ich bin wirklich kein Tabellen-Freund und freue mich immer über Verbesserungsvorschläge. Und kopiert die Tabelle, verbessert sie, gebt sie weiter, verschönert sie&#8230;<br />
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/" rel="license"><img class="aligncenter" style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/3.0/de/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a><br />
Dieses <span>Werk bzw. Inhalt</span> steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/" rel="license">Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell 3.0 Deutschland Lizenz</a>.</p>
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		<title>Nur Windows: Cornelsen-CDs in den gelben Sack</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[e-learning]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>

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		<description><![CDATA[Hui &#8211; schon seit einigen Tagen brodelt die Debatte um den sogenannten „Schultrojaner“, hat sich wieder etwas entspannt und offensichtlich hat sich nun ein Grüppchen gebildet, das die Erstellung von „OER“ (open educational resources, sprich: frei verfügbaren Materialien, Lehrbüchern etc.) vorantreiben will. Ich finde diese Bewegung sehr spannend, bin aber zum banalen Korrigieren im analogen <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/11/11/nur-windows-cornelsen-cds-in-den-gelben-sack/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hui &#8211; schon seit einigen Tagen brodelt die Debatte um den sogenannten „Schultrojaner“, hat sich wieder etwas entspannt und offensichtlich hat sich nun ein Grüppchen gebildet, das die Erstellung von „OER“ (open educational resources, sprich: frei verfügbaren Materialien, Lehrbüchern etc.) vorantreiben will. Ich finde diese Bewegung sehr spannend, bin aber zum banalen Korrigieren im analogen Lehrerleben ausgestiegen und muss nun erst wieder den Weg hinein finden. Das ist übrigens der Nachteil &#8211; nein &#8211; das Kreuz mit Twitter: Es geht schön schnell, ist aber auch schön flüchtig. Da eine Debatte nachzuvollziehen ist mühseliger als ein pompejanisches Bodenmosaik zusammenzuflicken&#8230;</p>
<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/11/Paket-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1430 alignleft" title="Glanzstück" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/11/Paket-1-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Und mittenrein glänzt der Cornelsen-Verlag postalisch und buchstäblich mit einem in Glanzpapier eingewickelten Lehrwerk. Schmuck, denke ich mir, packe es aus und finde eine Neuauflage des alten Deutschbuch 5. Mit allem Pipapo wie Handreichungen und Schülerarbeitsheft und letzteres mit CD. Insgesamt finde ich viele Bücher zu „unruhig“ gestaltet, mit viel Bildchen hier, Tabellchen da und Infokästchen zwischendrin &#8211; ich mag klare Strukturen und wenig Ablenkung, aber es muss ja gehaltvoll wirken. So auch dieses, aber für eine fundierte Kritik fehlt mir jetzt die Zeit, denn eigentlich geht es mir um die beiliegende CD.</p>
<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/11/Deutschbuch-5.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1433" title="Deutschbuch 5" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/11/Deutschbuch-5-300x142.jpg" alt="Start.exe - Windows only" width="300" height="142" /></a></p>
<p>Denn wie immer schiebe ich diese CD erwartungsfroh in mein Laufwerk, und wie immer ist die CD so konzipiert, dass man sie <strong>nur</strong> als Windows-Benutzer einsetzen kann. Also Pustekuchen für Mac-User wie mich, CD-Ausschluss für Freunde freier Linux-Software. Von Schülern mit Netbook ohne CD-Laufwerk spreche ich mal lieber gar nicht. Einen Warnhinweis findet man nirgendwo &#8211; Windows setzt man bei Cornelsen stillschweigend voraus; Pech für den, der nicht das „richtige“ System benutzt. Statt, wie bei den aus gleichem Hause stammenden Fördermaterialien Deutsch, auf HTML zu setzen, schiebt man dem Nicht-Windows-User einfach die proprietären Riegel vor.</p>
<p>So wandert die CD nun dahin, wo sie hingehört: In den gelben Sack. Da schaue ich lieber, was die OER-Gruppe bisher so erarbeitet hat&#8230; an das Material sollte man in jedem Fall kommen.</p>
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		<title>Kreatives Schreiben in Vertretungsstunden</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2011/07/30/kreatives-schreiben-in-vertretungsstunden/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 08:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntagabends an einem Ferientag, dem letzten vor Schulstart. Das Telefon klingelt. Am anderen Ende eine mir unbekannte weibliche Stimme, die mich um einen Tipp für eine Vertretungsstunde bittet. Eine neue Kollegin also. Sie müsste mich gleich am ersten Schultag in Klasse 9 vertreten und da sie das noch nie gemacht hätte. „Unterrichten Sie denn Deutsch?“ <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/07/30/kreatives-schreiben-in-vertretungsstunden/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntagabends an einem Ferientag, dem letzten vor Schulstart. Das Telefon klingelt. Am anderen Ende eine mir unbekannte weibliche Stimme, die mich um einen Tipp für eine Vertretungsstunde bittet. Eine neue Kollegin also. Sie müsste mich gleich am ersten Schultag in Klasse 9 vertreten und da sie das noch nie gemacht hätte. „Unterrichten Sie denn Deutsch?“ „Nein, [etwas Naturwissenschaftlich-Mathematisches].“</p>
<p>Ich riet ihr dann das, was ich in überraschenden Vertretungsstunden auch manchmal mache: Kreatives Schreiben. Es gibt da ein Reclam-Bändchen mit Anregungen zum <a href="http://www.amazon.de/Kreatives-Schreiben-Übungen-Materialien-Unterricht/dp/3150152283/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1312013426&amp;sr=8-1">kreativen Schreiben</a>, aus dem ich die Idee entnommen habe, drei Satzanfänge an die Tafel zu schreiben, die die Schüler dann in eine vollständige Geschichte ausarbeiten müssen. Das Reclam-Bändchen liefert dafür Beispiele, die ich der Kollegin diktierte, aber wenn es gerade nicht anders geht, kann man sich auch selber drei Satzanfänge ausdenken oder gemeinsam mit den Schülern überlegen. So richtig sicher, ob das eine gute Idee für eine Vertretungsstunde mit einer unbekannten Kollegin war, war ich mir nicht &#8211; schließlich hassen Schüler das handschriftliche Schreiben &#8211;  aber als ich die Kollegin später auf die Stunde ansprach, erzählte sie, dass die Schüler mit Feuereifer und in absoluter Ruhe geschrieben hätten, die Ergebnisse lägen nun auf meinem Platz. Und tatsächlich lagen da teilweise wahre Epen&#8230;</p>
<p>Dass Schüler dieser Altersgruppe sehr positiv auf kreatives Schreiben reagieren, bestätigte sich dann in meiner zweiten neunten Klasse, wo ich gleich eine Kurzreihe dazu durchgeführt habe. Schüler, die ansonsten den Füller meiden als verbreite er die Pest, schrieben auf einmal wie die Teufel. Keine Spur von Vermeidungsstrategien und drei mühsamen Zeilen in zehn Minuten.</p>
<p>Kreatives Schreiben also! Leider hat man nicht immer seine Reclam-Bibliothek parat, aber wie es der Zufall will, gibt es auch für kreative Schreibanlässe mittlerweile eine App! Fürs iPhone heißt sie einfach „<a href="http://itunes.apple.com/de/app/writing-prompts/id417683378?mt=8">writing prompts</a>“. Mit „writing prompts“  lassen sich durch Schütteln des iPhones verschiedene Schreibanlässe per Zufallsgenerator generieren, so auch Satzanfänge, aber es lassen sich auch Orte, Charaktere, Gegenstände und Sinneseindrücke vorgeben, die in den Geschichten vorkommen müssen. Witzig auch die Idee, Bilder vorzugeben, was man in einer Schulklasse durch die Tafel und die eigenen Zeichenkünste kompensieren müsste. <img src='http://www.kreidefressen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die App ist auf Englisch, sodass man zunächst übersetzen müsste und ich habe sie noch nicht „life“ ausprobiert, aber großartig schiefgehen kann da eigentlich nichts. Auf jeden Fall hat man immer eine gute Vertretungsstunde in der Tasche.</p>

<a href='http://www.kreidefressen.de/2011/07/30/kreatives-schreiben-in-vertretungsstunden/img_2619/' title='Kreatives Schreiben 2'><img width="150" height="150" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_2619-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Kreatives Schreiben 2" title="Kreatives Schreiben 2" /></a>
<a href='http://www.kreidefressen.de/2011/07/30/kreatives-schreiben-in-vertretungsstunden/img_2618/' title='Kreatives Schreiben 1'><img width="150" height="150" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_2618-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Kreatives Schreiben 1" title="Kreatives Schreiben 1" /></a>

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		</item>
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		<title>Holocaust im Comic</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 06:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>

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		<description><![CDATA[Oha! Geschichtslehrer und Comicinteressierte aufgemerkt: Die Süddeutsche berichtet über eine Ausstellung zum Thema „Holocaust im Comic“, die aktuell in München besucht werden kann. Das ist prima, weil nun alle Münchener hingehen und sich die Ausstellung einfach ansehen können. Da München für mich allerdings eine 700-Kilometer-Reise bedeutet, behalte ich es mir vor, einfach alle in der <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/07/20/holocaust-im-comic/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/07/Maus.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1320" title="Maus" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/07/Maus-e1311142174287-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Oha! Geschichtslehrer und Comicinteressierte aufgemerkt: Die Süddeutsche <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/holocaust-im-comic-ausstellung-der-doppelte-adolf-1.1121788">berichtet</a> über eine Ausstellung zum Thema „Holocaust im Comic“, die aktuell in München besucht werden kann. Das ist prima, weil nun alle Münchener hingehen und sich die Ausstellung einfach ansehen können. Da München für mich allerdings eine 700-Kilometer-Reise bedeutet, behalte ich es mir vor, einfach alle in der Klickstrecke genannten Comics herauszuschreiben und mir diese bei Gelegenheit zuzulegen. Diese Geschichtsarbeit im Comic fasziniert mich immer mehr, weil Comics einfach eine so völlig andere Art der Auseinandersetzung und Bewertung mit historischen Gegenständen ermöglichen als die „typischen“ Geschichtsquellen &#8211; und -texte. Gleichzeitig fordern sie durch die grafische Darstellung fast automatisch zur Bewertung auf: Ist das Thema angemessen umgesetzt oder zu provokant oder zurückgenommen? Zu realistisch oder zu abstrakt? Während Schrifttexte gerne als „Wahrheit“ gesehen werden, bieten Comics viel leicht nachvollziehbare Angriffsfläche, um über die Auseinandersetzung mit Geschichte nachzudenken und sind damit eigentlich perfekt geeignet für den Geschichtsunterricht!</p>
<p>Hier nun die Liste:</p>
<ul>
<li><em>Äch bin wieder da! Text/Zeichnung: Walter Moers. Frankfurt a.M.: Eichborn Verlag, 1998.</em></li>
<li><em>Der Schrei nach Leben Band 2: Das Ghetto, Text: Patrick Cothias, Zeichnung: Paul Gillon, comicplus+ Verlag Sackmann und Hörndl, Hamburg 1988.</em></li>
<li><em>Der Weg des Königs Band 1: Vom Tod zum Leben, Text: Jean Annestay, Zeichnung: Jacques Armand. Hamburg: Carlsen Comics, 1992.</em></li>
<li><em>Auschwitz. Text/Zeichnung: Pascal Croci. Köln: Ehapa Verlag, 2005</em></li>
<li><em> Zwischen den Fronten, Text/Zeichnung: Osamu Tezuka, Carlsen, Hamburg 2006.</em></li>
<li><em>Braun, Text/Zeichnung: Emmanuel Guibert. Sonneberg: Alpha Verlag, 1995</em></li>
</ul>
<p>Einen Sammelband zur Ausstellung gibt es auch (für happige 36€): <em></em></p>
<p><em>Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics; Ralf Palandt (Hrsg.); Sammelband; Archiv der Jugendkulturen Verlag; Berlin 2011; 36,- Euro; ISBN 978-3-940213-62-4</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wehler für sieben Euro</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 17:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ein Glück, dass es Referendare gibt, die immer auf der Suche nach Material sind. Da erzählte mir gestern, ganz nebenbei, eine Referendarin, dass sie zwei Bände von Wehlers Gesellschaftsgeschichte für „so um die 6 Euro pro Band“ gekauft hätte, worauf ich ihr spontan und unwillkürlich innerlich einen Vogel gezeigt habe, da ich alleine für <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/05/05/wehler-fur-sieben-euro/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/05/Wehler-Bd-4.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1253" title="Teurer Schinken" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/05/Wehler-Bd-4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was ein Glück, dass es Referendare gibt, die immer auf der Suche nach Material sind. Da erzählte mir gestern, ganz nebenbei, eine Referendarin, dass sie zwei Bände von Wehlers Gesellschaftsgeschichte für „so um die 6 Euro pro Band“ gekauft hätte, worauf ich ihr spontan und unwillkürlich innerlich einen Vogel gezeigt habe, da ich alleine für <a href="http://www.amazon.de/Deutsche-Gesellschaftsgeschichte-Gesamtwerk-Gesellschaftsgeschichte-Weltkriegs/dp/3406322646/ref=sr_1_7?ie=UTF8&amp;qid=1304616536&amp;sr=8-7">meinen Band</a> knapp 50 Euro bezahlen durfte. Ja, meinte sie, wenn man bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestelle&#8230; Was ein Ärger, denn da habe ich ja schon ewig nicht mehr vorbeigeschaut!</p>
<p>Und tatsächlich gibt es dort „meinen“ Band mal eben <a href="http://www.bpb.de/publikationen/P9CJNU,0,0,Deutsche_Gesellschaftsgeschichte_19141949.html">43 Euro günstiger</a>. Da habe ich mir den <a href="http://www.bpb.de/publikationen/KKAJ43,0,0,Deutsche_Gesellschaftsgeschichte_19491990.html">Nachfolger</a> gleich für 7 Euro bestellt und schwöre, dass ich jetzt wieder öfter bei der bpb vorbeisurfe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Literaturcomics und Lesestoff für die Ferien</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2011/04/07/literaturcomics-und-lesestoff-fur-die-ferien/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 11:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay, mit diesem Beitrag beende ich offiziell die „Rau-Wochen“, aber jetzt muss es noch einmal kurz sein: Nicht nur unterrichtsmethodisch, sondern auch den Lesestoff betreffend habe ich mich von Herrn Rau inspirieren lassen und mir vorgestern „Tschick“ bestellt, das sich jetzt schon sehr schön hat anlesen lassen. Perfekte Frühlingswetterlektüre, da freue ich mich auf den <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/04/07/literaturcomics-und-lesestoff-fur-die-ferien/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_1930.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1106" title="tschick" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_1930-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Okay, mit diesem Beitrag beende ich offiziell die „Rau-Wochen“, aber jetzt muss es noch einmal kurz sein: Nicht nur unterrichtsmethodisch, sondern auch den Lesestoff betreffend habe ich mich von Herrn Rau <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2011/02/wolfgang-herrndorf-tschick.htm">inspirieren</a> lassen und mir vorgestern „Tschick“ bestellt, das sich jetzt schon sehr schön hat anlesen lassen. Perfekte Frühlingswetterlektüre, da freue ich mich auf den sonnigen Balkon!</p>
<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_1931.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1107" title="100 Meisterwerke" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_1931-e1302177437977-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Und als ich gerade bei Amazon stöberte und darüber nachdachte, wie man schwere Kost wie Buddenbrooks leichter verdaulich servieren könnte, fiel mir ein, dass es auch Literaturcomics gibt, nach denen ich mal gucken könnte. Und bei dieser Suche bin ich auf die „100 Meisterwerke der Weltliteratur“ gestoßen, einem Band, dessen Clou es ist, dass eben 100 Meisterwerke der Literatur von unterschiedlichen Comiczeichnern auf je <em>einer</em> Comicseite á 8 Bildern dargestellt werden.</p>
<p>Das führt zu unterschiedlich guten Ergebnissen, Buddenbrooks kann man trotz seiner Länge gut wiederfinden, die Blechtrommel bleibt sehr symbolhaft und die Bibel wird mir in Comicform ein ewiges Rätsel bleiben. Einige Comics sind wirklich toll gelungen (z.B. der Comic zu „Jugend ohne Gott&#8221;), andere wirken eher bescheiden. Didaktisch kann man diese Comics vielleicht für Einstiege nutzen, um das Textverständnis zu erfragen oder auch, um Reflexionsphasen anzuregen, indem man diskutiert, ob der Comic überhaupt das Wesentliche darstellt, oder ob man alternative Comics zeichnen könnte.</p>
<p>Und damit auch alle etwas davon haben, habe ich eine Box aus einem Comic eingebunden, um ein (wieder einmal leichtes) Rätsel zu stellen: Um welches Meisterwerk der Weltliteratur handelt es sich?</p>
<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_1933.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1108" title="Ein Meisterwerk" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_1933-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
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		<title>Hokey klaut bei Herrn Rau</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 17:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ein Paket mit schönem Inhalt in der Post. Denn ich habe in puncto Unterrichtsvorbereitung schon vor laaaanger Zeit einmal bei Herrn Rau gespickt, der einst einen Beitrag über Kamishibais geschrieben hat. Und diese Kamishibais spukten mir seitdem permanent im Kopf herum, sodass ich mir (endlich!) letzte Woche eines bei KreaShibai.de bestellt habe. Ja, <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/03/30/hokey-klaut-bei-herrn-rau/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/03/Kamishibai2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1077" title="Kamishibai" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/03/Kamishibai2-e1301505932569-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Heute war ein Paket mit schönem Inhalt in der Post. Denn ich habe in puncto Unterrichtsvorbereitung schon vor laaaanger Zeit einmal <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/07/griechische-sagen-mit-dem-kamishibai.htm">bei Herrn Rau gespickt</a>, der einst einen Beitrag über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kamishibai">Kamishibais</a> geschrieben hat. Und diese Kamishibais spukten mir seitdem permanent im Kopf herum, sodass ich mir (endlich!) letzte Woche eines bei <a href="http://www.kreashibai.de/index.htm">KreaShibai.de</a> bestellt habe. Ja, ich war zu faul, es selber zu bauen und ich hatte auch überhaupt keinen Bock darauf! Dafür habe ich jetzt ein funktionierendes Kamishibai, das optisch ein wenig an einen Fernseher erinnert (Tochter: „Papa, da hast du ja ein Computer-Theater!“) und mit einem Satz stimmungsvoll bemalter A3-Karten zu einer Geschichte bestückt ist, die ich gleich zum Einstieg einsetzen werde. Unsere Sagen-Reihe kann also nächste Woche starten, und auch für eine Märchen-Reihe wird das Kamishibai hoffentlich gute Dienste leisten. Ein weißes Blatt zum Präsentieren von Schattentheater liegt übrigens auch bei.</p>
<p>Jetzt fehlen nur noch mehr gute Ideen. Abgesehen davon, dass man Sagen „einfach“ (wie in den <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/08/griechische-sagen-mit-dem-kamishibai-der-rest.htm">Beispielen</a> bei Herrn Rau) künstlerisch gestalten und nacherzählen lassen könnte (Kooperation mit Kunst?), könnte man auch Sagen bis zu einem gewissen Punkt verbindlich erzählen und die Schüler verschiedene Enden zu gleichen Sagen gestalten und präsentieren lassen. Oder zu bekannten Sagen moderne „Parallelsagen“ erfinden und diese auch bildlich modern interpretieren lassen?</p>
<p>Nebenbei eine kleine Preisfrage ohne Preis: Wer findet heraus, um welche Geschichte es sich auf dem Bild handelt?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein bisschen Schwund ist immer&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 11:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Material]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; sagt der Volksmund und ich habe mich als Klassenlehrer gut darauf eingestellt. Dachte ich zumindest. Ich hatte wirklich geglaubt, eine Hunderter-Schachtel dieser kleinen Heftzwecken würde ausreichen, um zumindest ein Halbjahr gut über die Runden zu kommen. Die Rechnung ging wohl auf, nur leider anders als gedacht. Es gibt zwei Sorten Heftzwecken: Die guten und <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/02/12/ein-bisschen-schwund-ist-immer/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/02/Heftzwecke.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1030" title="Gute Heftzwecke" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/02/Heftzwecke-300x184.jpg" alt="" width="210" height="129" /></a>&#8230; sagt der Volksmund und ich habe mich als Klassenlehrer gut darauf eingestellt. Dachte ich zumindest. Ich hatte wirklich geglaubt, eine Hunderter-Schachtel dieser kleinen Heftzwecken würde ausreichen, um zumindest ein Halbjahr gut über die Runden zu kommen. Die Rechnung ging wohl auf, nur leider anders als gedacht.</p>
<p>Es gibt zwei Sorten Heftzwecken: Die guten und die schlechten. Letztere haben einen platten Kopf, lassen sich somit bis zum Anschlag in Pinnwände treiben und sorgen so schnell für schmerzende und kaputte Fingernägel. Außerdem dauert es länger, die schlechten Heftzwecken herauszuprokeln und man macht sich ganz nebenbei auch ziemlich lächerlich, wenn man drei Minuten an einer Heftzwecke herumwerkelt.</p>
<p>Darum habe ich für die Pinnwand meiner Klasse extra die guten Heftzwecken besorgt, nämlich eine solche wie auf dem Bild zu sehen. Diese Sorte kann man leicht anheften und wieder abnehmen, sie liegen gut zwischen Daumen und Mittelfinger und es dauert geschätze 0,5 Sekunden sie aus einer Pinnwand herauszuziehen. Sie kosten nicht die Welt und erleichtern mir das Leben an Pinnwänden ungemein.</p>
<p>Als ich nun am Halbjahresende meine Pinnwand inspiziere und eine laminierte Urkunde anheften will, stelle ich fest, dass nur noch eine etwa <em>einstellige</em> Anzahl an guten Heftzwecken in meiner Pinnwand stecken und dafür etwa fünfzig schlechte Plattkopfpinne die Wand „beglücken“! Mal ehrlich, liebe Kollegen, Schüler, Reinigungskräfte und wer sonst noch sich in meiner Klasse herumtreibt: Man kann die guten Heftzwecken meistens genau da kaufen, wo es auch die schlechten gibt. Kosten vielleicht ein paar Cent mehr, aber Ihr erspart eurem Kollegen kaputte Fingernägel.</p>
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		<title>Plädoyer für gute Hefte</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2011/01/15/plaedoyer-fuer-ein-gute-hefte/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 16:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>

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		<description><![CDATA[Sitze gerade über Korrekturen. Und habe dabei meine Mutter im Ohr, die sich während meiner Schulzeit darüber ärgerte, dass an einem Gymnasium für Klassenarbeiten die teureren schwarzen Hefte mit der roten Falz angeschafft werden mussten. Ja, sie waren teurer, aber wenn ich mir gerade anschaue, wie rot die Hefte wirken, wenn ich auf nahezu durchsichtigem <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/01/15/plaedoyer-fuer-ein-gute-hefte/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/01/Heft-und-Füller-e1295631382817.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-953" title="Heft und Füller" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/01/Heft-und-Füller-e1295631395845-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Sitze gerade über Korrekturen. Und habe dabei meine Mutter im Ohr, die sich während meiner Schulzeit darüber ärgerte, dass an einem Gymnasium für Klassenarbeiten die teureren schwarzen Hefte mit der roten Falz angeschafft werden mussten. Ja, sie waren teurer, aber wenn ich mir gerade anschaue, wie rot die Hefte wirken, wenn ich auf nahezu durchsichtigem Papier korrigiere und mein Rotstift von hinten durchscheint, dann ist das Geld vielleicht gar nicht schlecht angelegt. Und mehr Freude bereitet das Schreiben auf gutem Papier auch, wenn man nicht permanent gegen das zuvor Geschriebene anschreiben muss. Das Gleiche gilt für Stifte. Während ich als Klassenlehrer der Klasse 5 noch recht „stiftetolerant“ war, habe ich mittlerweile festgestellt, dass schlechte Stifte den Schülern das Schreiben unglaublich mühselig machen. Dafür sollte man dann doch noch irgendwo ein paar Euro übrig haben &#8211; immerhin ist ein Füller das tägliche Arbeitswerkzeug der Kinder schlechthin. Und dafür sollte man einen qualitativ angemessenen Füller finden. Oder habt ihr schon mal professionelle Handwerker mit Werkzeugen aus dem Aldi-Angebot gesehen?</p>
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		<title>Deliziöse Bibliothek</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 18:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Lehrer kämpft man ja permanent mit dem Material und seiner Sortierung: Neben zahlreichen Dramen, Anthologien und Prosatexten tummeln sich pädagogische und didaktische Fachliteratur, Biografien, historische Monografien, Sammelbände, Zeitschriften und natürlich haufenweise Schulbücher und Lehrerhandreichungen zu diversen Themen in der riesigen Regalwand. Dabei ist es schwer, den Überblick zu behalten und sich zur richtigen Zeit <a href='http://www.kreidefressen.de/2010/06/10/delizioese-bibliothek/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/06/Delicious-Library-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-849" title="Delicious Library" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/06/Delicious-Library-2-150x150.jpg" alt="Ein Bild von Delicious Library" width="150" height="150" /></a>Als Lehrer kämpft man ja permanent mit dem Material und seiner Sortierung: Neben zahlreichen Dramen, Anthologien und Prosatexten tummeln sich pädagogische und didaktische Fachliteratur, Biografien, historische Monografien, Sammelbände, Zeitschriften und natürlich haufenweise Schulbücher und Lehrerhandreichungen zu diversen Themen in der riesigen Regalwand. Dabei ist es schwer, den Überblick zu behalten und sich zur richtigen Zeit (sprich: schnell) an vorhandenes Material zu erinnern, wenn man es benötigt. Mir fiel unlängst wieder Material zu Effi Briest in die Hände, das ich kurz davor noch gut hätte gebrauchen können.</p>
<p>Eine mögliche Lösung für dieses Problem könnte „<a href="http://delicious-monster.com/">Delicious Library</a>“ sein. (Nachtrag: <a href="http://www.bruji.com/bookpedia/">Bookpedia</a> ist eine Alternative, die mir sogar besser gefällt. Danke an René für den Hinweis in den Kommentaren) Delicious Library ist eine Software, die es dem Nutzer erlaubt, seine reale Bibliothek virtuell anzulegen, was diese leichter händelbar macht, da man so seine gesammelten Schätzchen digital durchsuchen und mit Notizen versehen kann. Da ein Bild hier mehr sagt als meine spröden Worte, verweise ich auf das Bild zur Linken.</p>
<p>„Oh Hilfe, jetzt spinnt er“, mag nun der ein oder andere denken, „wer hat schon Zeit, seine komplette Bibliothek in den Computer einzutippen?“ Doch dieses Herkules-Arbeit ist gar nicht nötig, denn das Programm erlaubt es, dass man die Bücher über den Barcode der integrierten Kamera einscannt. Daraufhin findet Delicious Library (bislang fehlerfrei) das richtige Buch und meist auch das richtige Cover, sodass die virtuelle Bibliothek auch optisch hübsch daherkommt. Nebenbei erleichtern die Bilder natürlich das optische Durchsuchen der Bibliothek. Einen Stapel von zehn Büchern hat man so in kaum einer Minute eingescannt. Bücher ohne Barcode können manuell per ISBN nachgetragen werden.</p>
<p>Die Delicious Library erlaubt es, verschiedene Regale anzulegen, die man je nach Bedarf manuell füllt oder „intelligent“ verwalten lässt, was heißt, dass das Regal Bücher mit bestimmten Stichworten automatisch aufnimmt. Dank der umfangreichen Möglichkeiten, den Büchern Informationen zuzuordnen, könnte man theoretisch eine richtige kleine Bibliothek aufziehen, in der man vermerkt, wem man welches Buch verliehen hat, wo welches Buch im realen Regal zu finden ist und auch Rezensionen oder Anmerkungen dazuschreiben. Auch diese können durchsucht werden und als Kriterium für ein intelligentes Regal herhalten. Wermutstropfen: Leider gibt es das Programm, soweit ich das richtig überblicke, nur für Mac OSX und nicht für Windows- oder Linux-Systeme.</p>
<p>Bislang habe ich nur eine Demo-Version laufen, die nur 30 Titel erlaubt, aber ich denke mittlerweile, dass sich die Investition lohnen könnte, wenn ich alleine bedenke, wieviel Zeug ich zur Französischen Revolution in unterschiedlichen Bänden und Reihen „herumfliegen“ habe &#8211; in der Delicious Library finde ich sie mit einem Suchvorgang&#8230;</p>
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