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	<title>Kreide fressen &#187; Lehrer 2.0</title>
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	<description>Gedanken eines jungen Lehrers aus Bielefeld</description>
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		<title>Trotz Apple ein Gewinn</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 15:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[e-learning]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iBooks]]></category>

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		<description><![CDATA[The same procedure as every time: Ein positives Vermerken Apples und schon kommen die Beschwerden. Ihr habt ja recht! Apple ist ein kapitalistischer Scheißladen, der proprietäre Software unters Volk verteilt, um dumme Apple-Fanboys an sich zu binden und sie zu melken, zu knechten, zu binden und überall zu finden. Oder um geschälte Mandarinen zu verteilen. <a href='http://www.kreidefressen.de/2012/01/20/1509/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.blokey.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_2570.jpg"><img class="alignright" title="Apple" src="http://blog.blokey.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_2570.jpg" alt="" width="147" height="147" /></a>The same procedure as every time: Ein positives Vermerken Apples und schon kommen die Beschwerden. <strong>Ihr habt ja recht!</strong> Apple ist ein kapitalistischer Scheißladen, der proprietäre Software unters Volk verteilt, um dumme Apple-Fanboys an sich zu binden und sie zu melken, zu knechten, zu binden und überall zu finden. Oder um <a href="http://riecken.de/index.php/2012/01/appleprodukte-und-ich/">geschälte Mandarinen</a> zu verteilen.</p>
<p>Ja, ja, ja &#8211; eine proprietäre Authoring-Software wie iBooks Author ist mit diesen <a href="http://venomousporridge.com/post/16126436616/ibooks-author-eula-audacity">EULA</a> die Pest in Tüten, wenn man Geld mit seiner eigenen Hände Arbeit verdienen will. Niemand würde mit Word Romane schreiben, wenn diese dann über Microsoft vertrieben werden müssten, niemand Photoshop verwenden, wenn die bearbeiteten Bilder anteilig Adobe Geld in die Kasse spülten. Überhaupt diese Format-Phobie bei Apple: Bei allem Komfort nutze ich weder Pages, noch Numbers, noch Keynote &#8211; das geschlossene Apple-Format verbietet mir die Bearbeitung auf anderen Plattformen und ist damit automatisch indiskutabel. Dass Apple nicht begreift, dass genau das seine Stellung schwächt, wird auch bei iBooks Author ein Fehler sein.</p>
<p>Und doch ist es einmal mehr Apple, das den Markt vor sich herzutreiben versucht und so für Bewegung, vielleicht sogar Innovation sorgt &#8211; von den „Guten“ (wo ist Google, wo Microsoft, wo Samsung, wo Intel?) sehe ich weit und breit nichts, nichts, nichts! Wer will den Verlagen entgegentreten, wer das Eis brechen, wenn nicht ein milliardenschwerer Konzern, dem die Kungeleien zwischen Politik und Verlagswesen ganz einfach egal sein können?</p>
<p>Ich fände es auch toll, wenn ich einfach ein offenes Authoring-System und dazu eine tolle, offene, betriebssystemunabhängige  Vertriebsplattform hätte, aber ich kann mich nur über das freuen, was es gibt. Bei aller Kritik am Apple-Korsett: Apple steht mal wieder auf weiter Flur alleine da.</p>
<p>Aber die anderen werden folgen! Und das ist der Gewinn des gestrigen Apple education announcement!</p>
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		<title>Apple drängt in die Bildung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[e-learning]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iBooks]]></category>
		<category><![CDATA[Klett]]></category>

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		<description><![CDATA[Felix berichtet und kommentiert in seinem Blog ausführlich Apples education announcement. Sehr lesenswert und ich war verblüfft, was sich heute im App-Store alles unbemerkt von mir getan hatte. Ich bin nun sehr gespannt auf die Reaktionen in der analogen Verlagswelt &#8211; und da ich morgen ein Gespräch mit zwei Klett-Mitarbeitern habe, kann ich denen vielleicht <a href='http://www.kreidefressen.de/2012/01/19/apple-drangt-in-die-bildung/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2012/01/Foto.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1500" title="Internet a'la Klett" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2012/01/Foto-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Felix <a href="http://www.edushift.de/2012/01/19/das-schulbuch-und-apple-ein-erstes-fazit/#more-2553">berichtet und kommentiert</a> in seinem Blog ausführlich Apples <em>education announcement</em>. Sehr lesenswert und ich war verblüfft, was sich heute im App-Store alles unbemerkt von mir getan hatte. Ich bin nun sehr gespannt auf die Reaktionen in der analogen Verlagswelt &#8211; und da ich morgen ein Gespräch mit zwei Klett-Mitarbeitern habe, kann ich denen vielleicht per iPad gleich demonstrieren, woher der kalte Windhauch plötzlich weht. Besonders gut gefällt mir, dass Apple mit <a href="http://www.apple.com/ibooks-author/"><em>iBooks Author</em></a> gleich die Software zum Bücherschreiben mitliefert &#8211; da haben nun sowohl Lehrer <em>als auch Schüler</em> die Gelegenheit, Kapitel bzw. ganze Lehrwerke zu schreiben.</p>
<p>Man stelle sich vor: Die Schüler lesen z.B. den Woyzeck und können sich gleich ausgewählte Szenen als Filmausschnitt anschauen ob nun zur zur Verständnissicherung oder um sie dem Text gegenüberzustellen&#8230; Schaubilder können nun bewegt statt statisch sein&#8230; Bücher lernen sprechen&#8230;</p>
<p>Siehe auch:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-will-den-Schulbuchmarkt-aufrollen-1417318.html">Apple will den Schulbuchmarkt aufrollen</a> | Heise</li>
<li><a href="http://www.golem.de/1201/89189.html">Wie Apple das Schulbuch neu erfinden will</a> | Golem</li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/ibooks-apple-will-den-schulbuchmarkt-erobern-1.1262365">Apple will den Schulbuchmarkt erobern</a> | Süddeutsche</li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Wider Spott und Häme</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2011/12/02/wider-spott-und-hame/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 09:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[educamp #ecbi2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Hui &#8211; die grauen Monate November und Dezember sind die ätzendste Zeit im Schuljahr. Klausuren und Klassenarbeiten stapeln sich, sämtliche Konferenzen müssen vollzogen, der Tag der offenen Tür vorbereitet und zu allem Überfluss kilometerweise Papiere für eine Qualitätsanalyse geschrieben werden. Wann soll ein normaler Mensch da noch zum Bloggen kommen? Mittlerweile stapeln sich nämlich auch <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/12/02/wider-spott-und-hame/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/12/Teich-am-Bültmannshof.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1458 alignright" title="Teich am Bültmannshof, unweit vom EduCamp" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/12/Teich-am-Bültmannshof-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Hui &#8211; die grauen Monate November und Dezember sind die ätzendste Zeit im Schuljahr. Klausuren und Klassenarbeiten stapeln sich, sämtliche Konferenzen müssen vollzogen, der Tag der offenen Tür vorbereitet und zu allem Überfluss kilometerweise Papiere für eine Qualitätsanalyse geschrieben werden. Wann soll ein normaler Mensch da noch zum Bloggen kommen?</p>
<p>Mittlerweile stapeln sich nämlich auch abseits des schnöden Alltags viele diskussionswürdige Themen: Twitter ist erbarmungslos und gibt einen gnadenlosen Takt vor, wer nicht dranbleibt, ist abgehängt &#8211; ich hänge gerade noch mit einem Zeigefinger am letzten Waggon und arbeite mich mit diesem Beitrag wieder ein Stück vor. Es folgen: Ein kurzer Rückblick aufs EduCamp 2011 und ein Kommentar zu Überzeugungsarbeit. OER schaffe ich gar nicht mehr&#8230; ich springe einfach auf den nächsten Zug auf&#8230;</p>
<p><strong>EduCamp Bielefeld </strong><br />
<a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/12/Twitterwall.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1457" title="Twitterwall" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/12/Twitterwall-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Das EduCamp (#ecbi11) war in zweierlei Hinsicht eine tolle Erfahrung: Erstens bot sich die Möglichkeit, neue Ideen zu diskutiere, Anstöße für einen neuen Unterricht zu bekommen und die Form eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp">Barcamps</a> kennenzulernen. Zweitens konnte ich in Bielefeld endlich einmal diese vielen Menschen treffen, die ich zum Teil schon viele Jahre online kenne, aber noch nie &#8220;life&#8221; sehen konnte und auch neue kennenlernen. Alle diese Begegnungen fand ich sehr angenehm und freue mich auf ein nächstes EduCamp.</p>
<p>Daneben bleibt besonders die Motivation, neue Ideen einfach anzupacken und umzusetzen. Dem Versuch, mit einer digitalen, möglichst papierfreien Schultasche „auszukommen“, unterziehe ich mich jetzt einfach, und in meinen Oberstufenkursen sind die wenigen neuen (und zum Glück(?) selten benutzten) Notebooks seit dem EduCamp im Dauereinsatz. Google und Etherpads sind eingeführt und die Schüler arbeiteten damit sofort sehr strukturiert und zielführend. Viel besser als Wikis (furchtbar! Da konnte mich auch das Camp nicht überzeugen&#8230;) oder das umständliche Moodle.</p>
<p><strong>Um Überzeugung muss es uns gehen</strong><br />
<a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/12/Buchkultur1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1461 alignright" title="Buchkultur und Handschrift auch beim Educamp" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/12/Buchkultur1-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Der „Ton“ auf dem EduCamp war auch viel angenehmer als es bei Twitter manchmal den Anschein hat. Alle Themen konnten sachlich und ohne persönliche Animositäten diskutiert werden, während ich zunehmend den Eindruck habe, dass sich Twitter zum pseudo-intellektuellen Schlachtfeld entwickelt (bzw. vielleicht noch nie etwas anderes war als ein Medium zur Selbstvergewisserung). Vieles wirkt auf Twitter radikal und modernistisch, technikgläubig. Das „Alte“ (bspw. die sog. „Buchkultur“, Handschrift, fremdbestimmtes Lernen) wird zum Teil sehr massiv in Frage gestellt, was, würde die Kritik konstruktiv geübt, durchaus sinnvoll sein mag, doch leider wird für meinen Geschmack zu oft gering geschätzt, abgewertet, gespottet.</p>
<p>Diese Grundhaltung drückt sich heute in einem Beitrag im <a href="http://geschichtsunterricht.wordpress.com/2011/12/01/schule-im-digitalen-zeitalter-zum-speedlab2/">Geschichtsblog</a> Daniel Bernsens aus, der über das speedlab2 schreibt:</p>
<blockquote><p>Es gibt eine wachsende Kluft zwischen einer veränderten und sich weiter verändernden Gesellschaft (und damit auch Lebenswelt der Lernenden sowie der Arbeitswelt) und einer sehr trägen Institution Schule. Problematisch finde ich allerdings, die auch heute wiederholt gehörte Formulierung bisher sei aller Unterricht „schlecht“, „öd“, „fad“, „langweilig“ gewesen (alles heute auf dem Podium heute ernsthaft so geäußert). Das ist schlicht falsch und führt nicht weiter. <span style="text-decoration: underline;">Viele Kollegen fühlen sich damit zu Recht angegangen, ungerecht und falsch beurteilt und verschanzen sich, wie zu erwarten, in einer Abwehr- und Verteidigungshaltung</span>. (Hervorhebung von mir)</p></blockquote>
<p>Damit trifft Daniel genau den Punkt! <em>Niemand</em> wird überzeugt, indem man ihm vorhält, wie überholt, veraltet oder rückständig er sei. Dass alles „Alte“ sinnlos gewesen sei, werden die Kollegen (zu recht!) brüskiert von sich weisen. Doch um das Überzeugen muss es uns gehen! Nicht um das zwangweise Einführen einer neuen Lernkultur &#8211; weil jeder, der nicht mitmacht, als altmodisch und doof dasteht  - sondern darum, dass eine neue Lernkultur aus der Überzeugtheit ihrer Akteure heraus entsteht. Aber dafür muss erst Überzeugungsarbeit geleistet werden, bei der Spott und Häme mehr als hinderlich sind.</p>
<p>Und wer das nicht im Auge behält, wird entweder (im warmen, kleinen, als elitär empfundenen Zirkel) scheitern oder sich des gleichen Mittels bedienen müssen, das er bei den anderen anprangert: Nämlich systemischem Zwang.</p>
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		<title>My teacher is an app</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 11:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Matthias Heil verlinkte gestern einen Artikel eines amerikanischen Lehrers, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. In kürzester Kürze zusammengefasst lautet die These des Artikels: Wenn wir in unseren Arsch nicht hochkriegen und langsam etwas Sinnvolles mit den neuen Medien anstellen, dann werden wir rechts und links von der Realität überholt und liegengelassen &#8211; aus Ignoranz <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/11/13/my-teacher-is-an-app/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://matthiasheil.de/">Matthias Heil</a> verlinkte gestern <a title="My teacher is an app" href="http://willrichardson.com/post/12686013800/my-teacher-is-an-app">einen Artikel</a> eines amerikanischen Lehrers, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. In kürzester Kürze zusammengefasst lautet die These des Artikels: Wenn wir in unseren Arsch nicht hochkriegen und langsam etwas Sinnvolles mit den neuen Medien anstellen, dann werden wir rechts und links von der Realität überholt und liegengelassen &#8211; aus Ignoranz und Geldmangel. „My teacher is an app“ lautet der Titel und Will Richardson beschreibt darin eine düstere Vision des Lernens mit neuen Medien, in der Lehrer mehr und mehr sowohl outgesourct als auch nahezu vollständig durch Computer ersetzt werden, und er beschreibt auch, wo das in den USA schon umgesetzt wird. Sein Fazit:</p>
<blockquote><p>Look, not for nothing, but if we don’t start writing and advocating for a very different vision of learning in real classrooms, one that is focused not just on doing the things we’ve been doing better but in ways that are truly reinvented, one that prepares kids to be innovators and designers and entrepreneurs and, most importantly, learners, we will quickly find ourselves competing at scale with cheaper, easier alternatives that won’t serve our kids as well.</p></blockquote>
<p>Bei allen Unterschieden, die das US-amerikanische und das deutsche Schulssystem haben mögen, sollten wir darüber ernsthaft nachdenken.</p>
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		<title>Nur Windows: Cornelsen-CDs in den gelben Sack</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[e-learning]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>

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		<description><![CDATA[Hui &#8211; schon seit einigen Tagen brodelt die Debatte um den sogenannten „Schultrojaner“, hat sich wieder etwas entspannt und offensichtlich hat sich nun ein Grüppchen gebildet, das die Erstellung von „OER“ (open educational resources, sprich: frei verfügbaren Materialien, Lehrbüchern etc.) vorantreiben will. Ich finde diese Bewegung sehr spannend, bin aber zum banalen Korrigieren im analogen <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/11/11/nur-windows-cornelsen-cds-in-den-gelben-sack/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hui &#8211; schon seit einigen Tagen brodelt die Debatte um den sogenannten „Schultrojaner“, hat sich wieder etwas entspannt und offensichtlich hat sich nun ein Grüppchen gebildet, das die Erstellung von „OER“ (open educational resources, sprich: frei verfügbaren Materialien, Lehrbüchern etc.) vorantreiben will. Ich finde diese Bewegung sehr spannend, bin aber zum banalen Korrigieren im analogen Lehrerleben ausgestiegen und muss nun erst wieder den Weg hinein finden. Das ist übrigens der Nachteil &#8211; nein &#8211; das Kreuz mit Twitter: Es geht schön schnell, ist aber auch schön flüchtig. Da eine Debatte nachzuvollziehen ist mühseliger als ein pompejanisches Bodenmosaik zusammenzuflicken&#8230;</p>
<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/11/Paket-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1430 alignleft" title="Glanzstück" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/11/Paket-1-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Und mittenrein glänzt der Cornelsen-Verlag postalisch und buchstäblich mit einem in Glanzpapier eingewickelten Lehrwerk. Schmuck, denke ich mir, packe es aus und finde eine Neuauflage des alten Deutschbuch 5. Mit allem Pipapo wie Handreichungen und Schülerarbeitsheft und letzteres mit CD. Insgesamt finde ich viele Bücher zu „unruhig“ gestaltet, mit viel Bildchen hier, Tabellchen da und Infokästchen zwischendrin &#8211; ich mag klare Strukturen und wenig Ablenkung, aber es muss ja gehaltvoll wirken. So auch dieses, aber für eine fundierte Kritik fehlt mir jetzt die Zeit, denn eigentlich geht es mir um die beiliegende CD.</p>
<p><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/11/Deutschbuch-5.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1433" title="Deutschbuch 5" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2011/11/Deutschbuch-5-300x142.jpg" alt="Start.exe - Windows only" width="300" height="142" /></a></p>
<p>Denn wie immer schiebe ich diese CD erwartungsfroh in mein Laufwerk, und wie immer ist die CD so konzipiert, dass man sie <strong>nur</strong> als Windows-Benutzer einsetzen kann. Also Pustekuchen für Mac-User wie mich, CD-Ausschluss für Freunde freier Linux-Software. Von Schülern mit Netbook ohne CD-Laufwerk spreche ich mal lieber gar nicht. Einen Warnhinweis findet man nirgendwo &#8211; Windows setzt man bei Cornelsen stillschweigend voraus; Pech für den, der nicht das „richtige“ System benutzt. Statt, wie bei den aus gleichem Hause stammenden Fördermaterialien Deutsch, auf HTML zu setzen, schiebt man dem Nicht-Windows-User einfach die proprietären Riegel vor.</p>
<p>So wandert die CD nun dahin, wo sie hingehört: In den gelben Sack. Da schaue ich lieber, was die OER-Gruppe bisher so erarbeitet hat&#8230; an das Material sollte man in jedem Fall kommen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufregung um den Schultrojaner</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2011/11/02/aufregung-um-den-schultrojaner/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gespenst eines „Schultrojaners“ geistert durch die Netzwelt und provoziert große Aufregung unter den Lehrerbloggern, -twitterern und -undsoweiteren. Verständlich, ist doch „0zaptis“ noch in aller Munde &#8211; das Misstrauen des Staates gegen seine Bürger scheint maß- und grenzenlos. Da der Dachverband der Schulbuchverlage an dieser Idee maßgeblich beteiligt ist, um seine Interessen exektuiv durchgesetzt zu <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/11/02/aufregung-um-den-schultrojaner/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gespenst eines „Schultrojaners“ geistert durch die Netzwelt und provoziert große Aufregung unter den Lehrerbloggern, -twitterern und -undsoweiteren. Verständlich, ist doch „0zaptis“ noch in aller Munde &#8211; das Misstrauen des Staates gegen seine Bürger scheint maß- und grenzenlos. Da der Dachverband der Schulbuchverlage an dieser Idee maßgeblich beteiligt ist, um seine Interessen exektuiv durchgesetzt zu wissen, entlädt sich ein nicht unbeträchtlicher Teil der Aufregung an den Verlagen. Die Kritik ist mannigfaltig, ich gehe gar nicht erst weiter darauf ein, sondern verweise lediglich auf Blogs, in denen schon fleißig und produktiv dazu debattiert wird.</p>
<p>Um die Empörung verständlich zu machen sei zunächst <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/">der offene Brief Herrn Larbigs an die Schulbuchverlage</a>  erwähnt. Dort listet Herr Larbig systematisch seine Kritikpunkte am Gebaren der Verlage auf, die meiner Einschätzung nach von vielen Lehrern und Nicht-Lehrern geteilt werden. Da diese Empörung immer auch als Motor zur Veränderung/Verbesserung dienen kann, wurde schnell der Ruf nach neuen Materialsammlungen laut:</p>
<p>Martin Kurz verweist auf die Notwendigkeit <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/">freier Inhalte im Bildungswesen</a> und entwickelt Ideen und Kriterien für solche Bildungsinhalte. Das ist in meinen Augen sehr wichtig &#8211; bei so verdienstvollen Plattformen wie bpsw. <a href="http://4teachers.de/">4teachers</a> ist die Qualität des Materials doch sehr wechselhaft. Maik Riecken versucht, <a href="http://riecken.de/index.php/2011/11/riecken-und-die-verlage-teil-3/">etwas Sachlichkeit</a> in die aufgeregte Debatte zu bringen, verweist auf die durchaus sinnvolle Funktion der Verlage, die daran anschließende Debatte beschäftigt sich auch mit der Möglichkeit, Bildungsinhalte im Netz zu sammeln und zu verbreiten.</p>
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		<title>Lehrer 2.0: Mediale Heuschrecken</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2011/05/22/lehrer-mediale-heuschrecken/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 17:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook wird jetzt offensichtlich immer öfter auch im Schulkontext verwendet. Unlängst bin ich da schon einmal drüber gestolpert und gerade eben tweetete Macmind auch: statt magerer Kommunikation über Moodle-Kurs jetzt über Facebook-Gruppe, mal gespannt, wie das läuft. Tja, und das dürfte dann wohl das Ende von Facebook einleiten. Was Datenschützer und erboste Politiker unter größtem <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/05/22/lehrer-mediale-heuschrecken/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook wird jetzt offensichtlich immer öfter auch im Schulkontext verwendet. Unlängst bin ich da schon einmal drüber gestolpert und gerade eben <a href="http://twitter.com/#!/macmind/status/72332701830615040">tweetete</a> <a href="http://www.macmind.de/">Macmind</a> auch:</p>
<blockquote><p>statt magerer Kommunikation über Moodle-Kurs jetzt über Facebook-Gruppe, mal gespannt, wie das läuft.</p></blockquote>
<p>Tja, und das dürfte dann wohl das Ende von Facebook einleiten. Was Datenschützer und erboste Politiker unter größtem medialen Druck nicht geschafft haben, wird nun quasi im Handstreich von graubärtigen Geschichtslehrern und medienmotivierten Referendaren bestellt, denn sollte es sich durchsetzen, dass neben den Facebook-Freunden nun bald auch jeder Fachlehrer  zur Facebook-Gruppe <del>verpflichtet</del> einlädt, in der trügerischen Hoffnung, das hippe Medium evoziere so etwas wie intrinsische Motivation bei den Schülern, dann muss Mark Zuckerberg wohl bald hilflos mitansehen, wie sein teures Netzwerk von Lehrern zugrunde gerichtet werden wird, denn welcher Schüler hat schon Lust, sich bei jedem Facebook-Besuch an seine nichtgemachten Hausaufgaben erinnert zu fühlen?</p>
<p>Und macht euch keine Hoffnungen, denn wir Lehrer sind wie münteferingsche Heuschrecken: Kaum haben wir ein tolles Medium hinabunterrichtet, schon stürzen wir uns auf das nächste. Seht euch also vor, ihr sozialen Netzwerke. Wir haben ihnen das Bücherlesen vermiest, wir werden ihnen auch soziale Netzwerke vermiesen können&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Oh Gott&#8230; Lo-Net!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 18:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war ja noch nie ein Fan des Lo-Net. Umständlich, behäbig, undurchsichtig. Ein Kotzbrocken Monolith von einem „Netzwerk“. Überflüssigerweise schicken die mir regelmäßig  Infopost, weil ich einmal geglaubt habe, das könnte nützlich sein (Irrtum!). Irgendwann hat man die Nase voll von der Infopost und will sie dauerhaft abbestellen, scrollt an das untere Ende der E-Mail <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/01/18/oh-gott-lo-net/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war ja noch <a href="http://www.kreidefressen.de/2008/06/14/lo-net-agb/">nie ein Fan des Lo-Net</a>. Umständlich, behäbig, undurchsichtig. Ein <span style="text-decoration: line-through;">Kotzbrocken</span> Monolith von einem „Netzwerk“. Überflüssigerweise schicken die mir regelmäßig  Infopost, weil ich einmal geglaubt habe, das könnte nützlich sein (Irrtum!). Irgendwann hat man die Nase voll von der Infopost und will sie dauerhaft abbestellen, scrollt an das untere Ende der E-Mail und findet dort, anstelle eines handelsüblichen Links zum Abbestellen, folgenden Tipp:</p>
<blockquote><p>Infomail automatisch löschen<br />
Bei der Anmeldung zu lo-net² haben Sie eingewilligt, dass die Cornelsen Verlag GmbH Ihre lo-net²-E-Mail-Adresse nutzen darf, um Ihnen aktuelle Informationen über das lo-net²-Netzwerk zukommen zu lassen. Wenn Sie diese Informationen nicht lesen wollen, können Sie in Ihrem &#8220;Mailservice&#8221; eine entsprechende Filterregel anlegen und die Infomails automatisch löschen lassen.</p></blockquote>
<p>Da legst&#8217; dich nieder! Langsam muss ich annehmen, dass das „lo“ im Namen stellvertretend für „flach“ steht, lieber Cornelsen-Verlag. <img src='http://www.kreidefressen.de/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verlag20 &#8211; Andere arbeiten lassen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 09:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[verlag20]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; alleine kassieren. Vermutlich jeder Lehrer-Blogger dürfte diese E-Mail bekommen haben, die im Disclaimer halbgrau auf weiß mit einer „Geheimhaltungspflicht“ droht, und mit deren Inhalt Maik Riecken sich in seinem aktuellen Blogbeitrag auseinandersetzt. Besonders spannend ist Maiks Beitrag, weil er sich nicht nur die Mail, sondern auch die AGB des Verlag20 angeschaut hat, der Initiator <a href='http://www.kreidefressen.de/2010/04/11/verlag20-andere-arbeiten-lassen/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; alleine kassieren. Vermutlich jeder Lehrer-Blogger dürfte diese E-Mail bekommen haben, die im Disclaimer halbgrau auf weiß mit einer „Geheimhaltungspflicht“ droht, und mit deren Inhalt Maik Riecken sich <a href="http://riecken.de/index.php/2010/04/geheimhaltungspflicht/">in seinem aktuellen Blogbeitrag</a> auseinandersetzt. Besonders spannend ist Maiks Beitrag, weil er sich nicht nur die Mail, sondern auch die AGB des Verlag20 angeschaut hat, der Initiator dieser Mail ist und darum wirbt, dass man sich „in unserer Lehrer-Community Verlag20“ engagiere und vernetze. Dabei kommt wenig Schönes zutage, letztlich soll der depperte Lehrer, der stundenlange Arbeit in sein Material gesteckt hat, dieses quasi für lau an den Verlag abtreten:</p>
<blockquote><p>(5) Sämtliche Rechte an dem Portal (insbesondere Marken- und  Urheberrechte) liegen bei dem Verlag. Das Mitglied ist verpflichtet,  dies zu berücksichtigen und verpflichtet sich, keinerlei Inhalte gleich  welcher Art über die dem Mitglied im Rahmen der Nutzung des Portals  eingeräumten Möglichkeiten hinaus selbst – privat oder gewerblich – zu  nutzen. (&#8230;)</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>(2) Das Mitglied räumt dem Verlag einfache, räumlich, zeitlich und  inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrechte an den Werken ein. Die  Rechtseinräumung erstreckt sich auf die Verwertung der Nutzungsrechte  sowohl im eigenen Verlag als auch durch entgeltliche oder unentgeltliche  (auch teilweise) Vergabe von Rechten an Dritte sowie auf alle Ausgaben  und Auflagen und in allen Sprachen, insbesondere auf die folgenden  Rechte: (&#8230;)</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.verlag20.de/content/general_business_terms">AGB des Verlag20</a>, Stand 11.4.2010)</p></blockquote>
<p>Ich werde den Teufel tun und meine Arbeit an solche Verlage verschenken. Dann lieber im kleinen Face-to-Face-Netzwerk bleiben, ergänzt um Bekanntschaften per Twitter, Facebook oder die Blogosphäre. Danke an Maik für den Hinweis!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Smartphone statt Lehrerkalender</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2010/03/31/smartphone-statt-lehrerkalender/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 16:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[ichichich]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Ivo hatte in einem Kommentar danach gefragt, wie ich den klassischen Lehrerkalender durch ein Smartphone ersetze, und da das Ganze mit Bildern und Erläuterungen für einen Antwortkommentar zu lang sein würde, antworte ich in einem neuen Beitrag. Vorab: Vieles, was ich im Folgenden erläutern werde, hat René Scheppler schon auf seiner Lernwolke in dem Beitrag <a href='http://www.kreidefressen.de/2010/03/31/smartphone-statt-lehrerkalender/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ivo hatte in einem Kommentar danach <a href="http://www.kreidefressen.de/2010/03/30/was-lange-waehrt/comment-page-1/#comment-3331">gefragt</a>, wie ich den klassischen Lehrerkalender durch ein Smartphone ersetze, und da das Ganze mit Bildern und Erläuterungen für einen Antwortkommentar zu lang sein würde, antworte ich in einem neuen Beitrag. Vorab: Vieles, was ich im Folgenden erläutern werde, hat René Scheppler schon auf seiner Lernwolke in dem Beitrag „<a href="http://lernwolke.de/2010/03/11/lehrer-workflow-die-papierfreie-schultasche/">Die papierfreie Schultasche</a>“ beschrieben. Es dürfte also nicht schaden, einen Blick dort hinüber zu wagen.</p>
<p><strong>Der Klassische</strong><br />
<a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/Lehrerkalender.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-760 alignleft" title="Lehrerkalender" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/Lehrerkalender-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Den klassischen Lehrerkalender brauche ich hier wohl kaum zu beschreiben, da ich aber die Hoffnung hege, dass sich ab und an auch lehrerferne Menschen hierhin verirren, trotzdem ein kurzer Überblick. Lehrerkalender gibt es in verschiedensten Ausführungen und auf dem folgenden Foto sieht man letztlich nur zwei Typen: den großen DIN-A4-Kalender und die kleinere DIN-A6-Variante.</p>
<p>Allen ist, unabhängig von ihrer Größe, gemeinsam, dass sie dem Lehrer einen schnellen Jahresüberblick gewähren, Ferientermine anzeigen und den Stundenplan bereithalten. Manche bieten auch andere Extras, wie z.B. juristische Tipps für Referendare oder Hinweise zum deutschen Schulsystem.  Abseits davon haben Lehrerkalender aber eigentlich nur zwei Hauptaufgaben: Erstens gewähren sie dem Benutzer einen tagesgenauen Überblick über anstehende Aufgaben, Termine, Deadlines etc. und dienen zweitens als Werkzeug zur Notenübersicht, indem sie fertige Notenspalten bereithalten, in die nach jeder Schulstunde Bemerkungen, Tendenzen, Noten etc. eingetragen werden können. Wer als Schüler einen Lehrer hatte, der sich diese Notizen unmittelbar nach Stundenende eingetragen hat, weiß diese Büchlein zu fürchten&#8230;</p>
<p>Möglichst alle dieser Aufgaben sollen nun von einem Smartphone geleistet werden.  In meinem Fall ist das ein iPhone, jedoch kann man viele Dinge, die ich im Folgenden beschreibe, auf einem weitaus günstigeren iPod touch genausogut erledigen, oder auch auf andere Smartphones ausweichen, die ähnliche Möglichkeiten bieten. René beispielsweise kombiniert den iPod mit einem Samsung Omnia und kann damit das Beste aus zwei Welten (Apple, Microsoft) vereinen, und ich vermute, dass man notfalls auch „nur“ mit einem alternativen aktuellen Smartphone zurechtkommen kann.</p>
<p><strong>Wichtigste Aufgabe: Der Kalender</strong><br />
<a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/Kalender.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-758" title="Kalender" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/Kalender-150x150.png" alt="" width="75" height="75" /></a>Schon die ersten „Hundeknochen“ unter den Handys beherrschten diese Funktion, wenn auch nicht so schön und intuitiv: Die Kalenderfunktion. Was mich am herkömmlichen (Papier-)Kalender stört, ist, dass ich nie reinschaue, wenn ich soll. Sprich: Zig Termine sind eingetragen und doch wieder einer verbaselt, weil ich nicht rechtzeitig hineingeschaut habe. Das ist mir mit dem digitalen Kalender noch nicht passiert, da ich sowieso das Gerät oft benutze, schaue ich auch öfter in meinen Kalender, der analogerweise einfach in der Schultasche verstauben würde.Und das Schöne am Smartphone-Kalender ist: Er  erinnert mich! Darüber hinaus kann ich farbig zwischen verschiedenen Terminarten unterscheiden. Ob ein Termin privater oder beruflicher Natur  ist erkenne ich ebenso am Farbcode, wie, ob es sich bei dem Termin um einen Geburtstag oder einen Feiertag handelt. Apropos Feiertag: Da teure Sekretärinnen für Lehrer immer noch nicht steuerlich absetzbar sind, ist die über das Internet mögliche Ergänzung des Kalenders um z.B. deutsche Feiertage (oder andere abonnierbare Kalender) eine große Erleichterung, auch muss man nicht jedes Jahr aufs Neue die Geburtstage seiner Schüler von Hand eintragen &#8211; ein digitaler Kalender übernimmt diese einfach auch für Folgejahre.</p>
<p>Übersichtlich bleibt das Ganze trotz des kleinen Displays und wem die Monatsübersicht zu gedrängt ist, der kann auf eine Tagesansicht oder eine reine Terminliste umschalten.</p>
<p><strong>Aufgaben im Blick behalten</strong><br />
<strong><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/Things.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-763" title="Things" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/Things-150x150.png" alt="" width="75" height="75" /></a></strong>Auch die Aufgabenverwaltung ist bei mir mit dem Kalender gekoppelt, damit ich Deadlines nicht aus dem Auge verliere. Ich setze dazu auf Things, das sich auf Wunsch mit iCal (der Mac-Kalender-Software) synchronisiert. Warten im Lehrerbuch, im Postfach oder sonstwo neue Aufgaben auf mich, trage ich sie sofort per Things ein, dieses schickt diese an meinen Kalender, und ich weiß, welche Aufgaben noch erledigt werden müssen. Dazu können Deadlines eingetragen und Aufgaben, für die noch etwas Zeit ist, aus dem aktuellen Aufgabenpool herausgehalten werden, sodass diese erst auf dem Display erscheinen, wenn es wirklich wichtig ist.  Dabei ergänzen sich Kalender und Things: Wenn ich im einen eine Aufgabe eintrage, wird sie automatisch auch dem anderen Programm mitgeteilt. Die Bedienung erfolgt intuitiv: Erledigtes wird abgehakt und verschwindet im Archiv. Als Unterstützung dient mir hier ergänzend die Kamera, mit der ich umfangreichere Texte aus dem Lehrerbuch bspw. einfach abfotografiere, damit ich auch in zwei Wochen noch weiß, was ich genau wann wie und warum erledigt haben sollte.</p>
<p><strong>Notenverwaltung</strong></p>
<div id="attachment_762" class="wp-caption alignright" style="width: 110px"><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/TeacherTool.png"><img class="size-thumbnail wp-image-762   " title="TeacherTool" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/TeacherTool-150x150.png" alt="" width="100" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Kursübersicht TT</p></div>
<p>Okay, dass man mit einem ordentlichen Kalender auf einem Smartphone den klassischen Kalender ersetzen kann, das kann sich wohl jeder vorstellen, aber wie verhält es sich mit der Notenverwaltung? Für diese Aufgabe gibt es auf dem iPhone / iPod das <a href="http://www.teachertool.de/TeacherTool/TeacherTool.html">TeacherTool</a>. Wie auf den Screenshots zu erkennen, lassen sich damit mehrere Klassenlisten anlegen, verwalten, mit Fotos versehen und Noten zu unterschiedlichsten Zwecken (Notenstufen und -punkte; Klassenarbeiten, sonstige Mitarbeit, Referate,&#8230;) mit unterschiedlicher Gewichtung eintragen. Ich möchte hier (aus Faulheit und weil ich das Tool selber noch nicht zu 100% ausnutze) nicht auf alle Möglichkeiten des TeacherTool eingehen, aber es lassen sich entschuldigte und unentschuldigte Fehlzeiten von Schülern ebenso damit verwalten wie Inhalte einzelner Stunden. Letzteres ist mir am Smartphone dann aber doch zu umständlich &#8211; eine entsprechende Desktop-Software soll aber in der Planung sein, was das Eingeben erleichtern würde. Natürlich wird jetzt der Kritikpunkt kommen, dass eine Liste auf einem Smartphone nicht besonders übersichtlich ist. Wer die Ergebnisse jedoch auf seinen Computer exportiert und ausdruckt, der bekommt binnen weniger Sekunden eine Liste, die handgeschriebenen in nichts nachsteht.</p>
<p><strong>Checklist Wrangler</strong><br />
<strong><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/CheklistWrangler.png"><img class="alignleft size-thumbnail  wp-image-761" title="CheklistWrangler" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/CheklistWrangler-150x150.png" alt="" width="75" height="75" /></a></strong>Wer darüber hinaus die Listen seines Lehrerkalenders dazu nutzt, den Überblick über eingesammelte Schnipsel, Blätter, Geld o.Ä. zu behalten, der kann auf ChecklistWrangler zurückgreifen (mein ausdrücklicher Dank für den Hinweis auf dieses Tool geht an René!), der es ermöglicht, dass man schnell und unkompliziert Schülerlisten anlegen kann, die sich, als Vorlage gespeichert, immer wieder verwenden lassen, sodass man binnen Sekunden eine neue angelegt hat. Das Abhaken funktioniert dann genauso wie bei Things: Schülernamen antippen, das Häkchen ist gesetzt und ich weiß, dass der wichtige Rücklauf bei mir angekommen ist. Praktisch ist, dass ChecklistWrangler anzeigt, welche Liste schon zu wieviel Prozent abgehakt ist, sodass man mit einem Blick erfassen kann, was noch eingesammelt werden muss. In der Handhabe folge ich René und schicke den Einsammeldienst mit dem Smartphone durch die Klasse. Der Dienst hat dadurch schwer an Beliebtheit gewonnen&#8230;</p>
<p>Da es hier nur um den Ersatz des Lehrerkalenders ging, lasse ich andere Möglichkeiten, wie den Zugriff auf Mails und Dateien, außen vor. Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass ich, je mehr ich die ersten Berührungsängste, das iPhone im Unterricht aus der Tasche zu ziehen, abgelegt habe, den Lehrerkalender nicht mehr brauche. Das große gelbe Monster aus dem ersten Bild liegt nahezu jungfräulich in meinem Regal und belastet meine sowieso zu volle Schultasche nicht zusätzlich. Ich bin überzeugt, dass Smartphones in Zukunft auf beiden Seiten des Lehrerpultes im Unterricht zum Einsatz kommen werden &#8211; wieso sich also nicht jetzt schon daran gewöhnen?</p>
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