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	<title>Kreide fressen &#187; Blogosphäre</title>
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	<description>Gedanken eines jungen Lehrers aus Bielefeld</description>
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		<title>Frau Ella wird Lehrerin</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; wie man am Pingback in der Seitenleiste sehen kann. Wer also gespannt  das Blog einer frischgebackenen Referendarin verfolgen möchte, sollte schnell den RSS-Feed abonnieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wie man am Pingback in der Seitenleiste sehen kann. Wer also gespannt  das <a href="http://frauella.wordpress.com/">Blog</a> einer frischgebackenen Referendarin verfolgen möchte, sollte schnell den RSS-Feed abonnieren. <img src='http://www.kreidefressen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Aufregung um den Schultrojaner</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gespenst eines „Schultrojaners“ geistert durch die Netzwelt und provoziert große Aufregung unter den Lehrerbloggern, -twitterern und -undsoweiteren. Verständlich, ist doch „0zaptis“ noch in aller Munde &#8211; das Misstrauen des Staates gegen seine Bürger scheint maß- und grenzenlos. Da der Dachverband der Schulbuchverlage an dieser Idee maßgeblich beteiligt ist, um seine Interessen exektuiv durchgesetzt zu <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/11/02/aufregung-um-den-schultrojaner/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gespenst eines „Schultrojaners“ geistert durch die Netzwelt und provoziert große Aufregung unter den Lehrerbloggern, -twitterern und -undsoweiteren. Verständlich, ist doch „0zaptis“ noch in aller Munde &#8211; das Misstrauen des Staates gegen seine Bürger scheint maß- und grenzenlos. Da der Dachverband der Schulbuchverlage an dieser Idee maßgeblich beteiligt ist, um seine Interessen exektuiv durchgesetzt zu wissen, entlädt sich ein nicht unbeträchtlicher Teil der Aufregung an den Verlagen. Die Kritik ist mannigfaltig, ich gehe gar nicht erst weiter darauf ein, sondern verweise lediglich auf Blogs, in denen schon fleißig und produktiv dazu debattiert wird.</p>
<p>Um die Empörung verständlich zu machen sei zunächst <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/">der offene Brief Herrn Larbigs an die Schulbuchverlage</a>  erwähnt. Dort listet Herr Larbig systematisch seine Kritikpunkte am Gebaren der Verlage auf, die meiner Einschätzung nach von vielen Lehrern und Nicht-Lehrern geteilt werden. Da diese Empörung immer auch als Motor zur Veränderung/Verbesserung dienen kann, wurde schnell der Ruf nach neuen Materialsammlungen laut:</p>
<p>Martin Kurz verweist auf die Notwendigkeit <a href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/">freier Inhalte im Bildungswesen</a> und entwickelt Ideen und Kriterien für solche Bildungsinhalte. Das ist in meinen Augen sehr wichtig &#8211; bei so verdienstvollen Plattformen wie bpsw. <a href="http://4teachers.de/">4teachers</a> ist die Qualität des Materials doch sehr wechselhaft. Maik Riecken versucht, <a href="http://riecken.de/index.php/2011/11/riecken-und-die-verlage-teil-3/">etwas Sachlichkeit</a> in die aufgeregte Debatte zu bringen, verweist auf die durchaus sinnvolle Funktion der Verlage, die daran anschließende Debatte beschäftigt sich auch mit der Möglichkeit, Bildungsinhalte im Netz zu sammeln und zu verbreiten.</p>
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		<title>Ein Plädoyer für das Blog</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 09:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Larbig macht sich in einem langen Artikel Gedanken über den Stellenwert von Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook und Google+. Was haben Blogs zu bieten, angesichts relativ geringer Nutzerzahlen, sprich: weniger Öffentlichkeit und der Konzentration von Debatten auf große Social Networks? Eine gute Frage, die ich mir in letzter Zeit auch immer wieder gestellt <a href='http://www.kreidefressen.de/2011/08/03/ein-pladoyer-fur-das-blog/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Larbig macht sich <a href="http://herrlarbig.de/2011/08/03/perspektiven-fur-blog-debatten-aktuelle-entwicklungen-im-netz/">in einem langen Artikel</a> Gedanken über den Stellenwert von Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook und Google+. Was haben Blogs zu bieten, angesichts relativ geringer Nutzerzahlen, sprich: weniger Öffentlichkeit und der Konzentration von Debatten auf große Social Networks? Eine gute Frage, die ich mir in letzter Zeit auch immer wieder gestellt habe. Ist es heutzutage noch sinnvoll, ein Blog zu führen? Bitte nicht enttäuscht sein: Ich habe keine Antwort, nur meine Sichtweise.</p>
<p><strong>Von Öffentlichkeit, <strong>Offenheit,</strong> Reichweite und Authentizität</strong><br />
„Öffentlichkeit“ wird in Diskussionen dieser Art meist mit „Reichweite“ verwechselt. Dieses Blog hier ist viel öffentlicher als mein Facebook-, Google- oder Twitterprofil. Und auch viel offener, denn dank des Archives, das teilweise bis in meine Studienzeit zurückreicht (leider ist durch Bloganbieterpleiten und Systemwechsel einiges verloren gegangen), kann man zumindest in Ansätzen Aspekte meine Persönlichkeit erahnen, politische Haltungen herauslesen, Entwicklungen nachvollziehen, Vorlieben und Abneigungen erkennen. Das wird wohl Facebook und Google selbst dank ihrer unglaublichen Vernetzung mit diversen anderen Diensten gelingen können, kaum aber den einzelnen Lesern bei Facebook oder Google. Und dass ich hier etwas von mir preisgebe, ist auch schon der ganze Sinn der Übung: Ich schreibe zeitweise ganz gerne und da ich kaum zum großen Romancier tauge, schreibe ich hier eben vor kleinem Kreis über einen bestimmten Aspekt meines Lebens. Irgendwann hat meine Bloggerei schließlich damit begonnen, dass ich auf der Suche nach einer Tagebuchsoftware war und bei <a href="http://www.20six.de/">20Six</a> gelandet bin und erst später meine Lehramtsinhalte hierhin ausgegliedert habe. Anderen Bloggern wird es ähnlich gegangen sein, zumindest gefühlt habe ich den Eindruck, jemandem in dem, was er schreibt, mehr vertrauen zu können, wenn ich ihn per Blog kenne und nicht nur per Twitter oder Google+. Blogger wirken auf mich authentischer.</p>
<p><strong>Der kleine Kreis</strong><br />
Die Reichweite meines Blogs ist verglichen mit Twitter oder Google+ lächerlich gering. Jedoch sind die Leute, die ich hier erreichen kann, genau die Richtigen. Auch die Suchmaschinen scheinen mir immer präziser die Menschen hier hinzuschicken, die mit meinen Beiträgen wirklich etwas anfangen können. Herrn Larbigs langen Artikel hätte ich auf Google+ wegen seiner Länge in der großen Masse vermutlich einfach überscrollt, so wie ich es heute schon mit einem halben Dutzend mehr oder weniger sinnvoller und sinnloser längerer Beiträge dort gemacht habe. Aber wenn jemand einen Beitrag in seinem Blog postet, dann scheint ihm der Inhalt so wichtig zu sein, dass er ihn nicht im flüchtigen Meer eines Social Networks verschütten möchte.</p>
<p>Dabei ist der „kleine Kreis“ die sichere Bank, eine Gruppe Gleichgesinnter, die, einmal auf den Lehrerberuf bezogen, nicht nur fachlich, sondern auch <em>persönlich</em> etwas mit dem Geschriebenen anfangen kann. Während man bei den Social Networks mit zunehmendem Wachstum zusehen muss, Aufmerksamkeit im doch mehr oder weniger anonymen Tohuwabohu zu erheischen, habe ich hier viel mehr den Eindruck, meine Leser zu kennen, sie einschätzen zu können und bei Debatten entsprechend reagieren zu können. Blogs bieten hier gerade aufgrund ihrer geringen Reichweite vielleicht sogar eine Art „familiären“ Schutzraum, der es eben auch leichter macht, zu diskutieren, strittige Themen anzuschneiden und dem anderen zuzuhören.</p>
<p>Und darum sind und bleiben für mich Blogs die wahren Perlen des Internets, weil ihre Nutzer sich durch ihre in Artikeln gebundene Persönlichkeit (und nicht durch Klarnamen, Profession oder Geburtsurkunde) „authentifizieren“, weil sie Überlegtheit und Ruhe in Produktion und Rezeption zulassen, dabei weniger flüchtig sind,  und weil der Leserkreis, obwohl immer dynamisch, so doch immer irgendwie überschaubar bleibt oder wenigstens scheint.</p>
<p>Im Ergebnis lese ich trotz der Einführung von Google+ seit einigen Wochen wieder viel mehr in „meinen“ Blogs und nehme die flüchtigen Netzwerke eher flüchtig wahr. Und wenn in zehn Jahren die Menschen ihre Twitter-Accounts gelöscht oder Facebook den Rücken gekehrt haben sollten, weil die Karawane ja immer weiter zieht, und Google von Baidu aufgekauft wurde, dann werde ich in diesem Blog immer noch für meine fünf Leser Artikel tippen. Ohne große Reichweite, aber mit großer Freude.</p>
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		<title>Let&#8217;s talk about school</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 17:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schön, wie schön: Let&#8217;s talk about school ist wieder da! Hauptschule mal nicht auf Frau-Freitag-Art&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schön, wie schön: <a href="http://letstalkaboutschool.blogspot.com/">Let&#8217;s talk about school</a> ist wieder da! Hauptschule mal nicht auf Frau-Freitag-Art&#8230;</p>
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		<title>Verlag20 &#8211; Andere arbeiten lassen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 09:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lehrer 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[verlag20]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; alleine kassieren. Vermutlich jeder Lehrer-Blogger dürfte diese E-Mail bekommen haben, die im Disclaimer halbgrau auf weiß mit einer „Geheimhaltungspflicht“ droht, und mit deren Inhalt Maik Riecken sich in seinem aktuellen Blogbeitrag auseinandersetzt. Besonders spannend ist Maiks Beitrag, weil er sich nicht nur die Mail, sondern auch die AGB des Verlag20 angeschaut hat, der Initiator <a href='http://www.kreidefressen.de/2010/04/11/verlag20-andere-arbeiten-lassen/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; alleine kassieren. Vermutlich jeder Lehrer-Blogger dürfte diese E-Mail bekommen haben, die im Disclaimer halbgrau auf weiß mit einer „Geheimhaltungspflicht“ droht, und mit deren Inhalt Maik Riecken sich <a href="http://riecken.de/index.php/2010/04/geheimhaltungspflicht/">in seinem aktuellen Blogbeitrag</a> auseinandersetzt. Besonders spannend ist Maiks Beitrag, weil er sich nicht nur die Mail, sondern auch die AGB des Verlag20 angeschaut hat, der Initiator dieser Mail ist und darum wirbt, dass man sich „in unserer Lehrer-Community Verlag20“ engagiere und vernetze. Dabei kommt wenig Schönes zutage, letztlich soll der depperte Lehrer, der stundenlange Arbeit in sein Material gesteckt hat, dieses quasi für lau an den Verlag abtreten:</p>
<blockquote><p>(5) Sämtliche Rechte an dem Portal (insbesondere Marken- und  Urheberrechte) liegen bei dem Verlag. Das Mitglied ist verpflichtet,  dies zu berücksichtigen und verpflichtet sich, keinerlei Inhalte gleich  welcher Art über die dem Mitglied im Rahmen der Nutzung des Portals  eingeräumten Möglichkeiten hinaus selbst – privat oder gewerblich – zu  nutzen. (&#8230;)</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>(2) Das Mitglied räumt dem Verlag einfache, räumlich, zeitlich und  inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrechte an den Werken ein. Die  Rechtseinräumung erstreckt sich auf die Verwertung der Nutzungsrechte  sowohl im eigenen Verlag als auch durch entgeltliche oder unentgeltliche  (auch teilweise) Vergabe von Rechten an Dritte sowie auf alle Ausgaben  und Auflagen und in allen Sprachen, insbesondere auf die folgenden  Rechte: (&#8230;)</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.verlag20.de/content/general_business_terms">AGB des Verlag20</a>, Stand 11.4.2010)</p></blockquote>
<p>Ich werde den Teufel tun und meine Arbeit an solche Verlage verschenken. Dann lieber im kleinen Face-to-Face-Netzwerk bleiben, ergänzt um Bekanntschaften per Twitter, Facebook oder die Blogosphäre. Danke an Maik für den Hinweis!</p>
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		<title>Helden und Payback</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 12:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikanten]]></category>
		<category><![CDATA[Referendare]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Osterferien beginnen und es schüttet aus Kübeln. „Der Held und sein Wetter“ &#8211; so lautet der Titel eines Bandes F.C. Delius zu dem wohl bekanntesten literarischen Gestaltungsmittel, und der Held dieses Blogs kann sich glücklich schätzen, dass er dem Regen, der da an die Scheiben prasselt, keine motivische Bedeutung beimessen muss, sonst wären Depressionen <a href='http://www.kreidefressen.de/2010/03/27/helden-und-payback/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Osterferien beginnen und es schüttet aus Kübeln. „Der Held und sein Wetter“ &#8211; so lautet der Titel eines Bandes F.C. Delius zu dem wohl bekanntesten literarischen Gestaltungsmittel, und der Held dieses Blogs kann sich glücklich schätzen, dass er dem Regen, der da an die Scheiben prasselt, keine motivische Bedeutung beimessen muss, sonst wären Depressionen vorprogrammiert. Man ist doch ein Held, wenn man ein Blog betreibt, oder? Zumindest im literarischen Sinn, außer Herr Rau, den darf man <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2006/07/mein-marvel-hemd.htm">wegen seines Outfits</a> ruhig auch als Superhelden bezeichnen. <img src='http://www.kreidefressen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um ein Held zu sein, muss man aber nicht durch besondere Kräfte glänzen; gerade für frische Junglehrer reicht es oft, Autoren und Herausgeber brauchbarer Unterrichtshilfen zu kennen oder in Schulbüchern wiederzufinden, um neue Helden zu finden. Darum freute ich mich heute ein kleines bisschen, als ich die Werbung von Krapp&amp;Gutknecht ihres Folienkleides entledigt hatte:</p>
<div id="attachment_738" class="wp-caption aligncenter" style="width: 135px"><a href="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/tholen.jpg"><img class="size-medium wp-image-738" title="Norbert Tholen" src="http://www.kreidefressen.de/wp-content/uploads/2010/03/tholen-125x300.jpg" alt="Bitte großklicken!" width="125" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bitte großklicken!</p></div>
<p>Jetzt bin ich ja schon versucht, zuzugreifen, nachdem ich schon des Öfteren auf Norberts Blogs sachlich hilfreiche und anregende Ideen, Hinweise und Überlegungen gefunden habe.</p>
<p><strong>Rückzahlung</strong><br />
Die letzten Wochen waren anstrengend und die ein oder andere Superkraft hätte ich da schon gerne zum Einsatz gebracht. Seit gut einem Jahr bin ich jetzt „voll“ dabei und zahle mittlerweile fleißig zurück, was ich im Referendariat bei meinen Ausbildungslehrern an Kredit eingefordert habe: Zwei Unterrichtsbesuche wollten letzte Woche, mit allem, was dazu gehört, betreut werden und zwei Praktikanten bekamen die Gelegenheit, Einblicke in den Unterrichtsalltag eines Deutschlehrers zu gewinnen. Dabei ist es immer wieder spannend, zu beobachten, wie unterschiedlich die jeweiligen Personen auf die Schüler reagieren und  umgekehrt. Eine noch sehr junge Praktikantin hatte schon einen sehr strammen Tonfall und eine (etwas zu) zielstrebige Stundenführung. Beruhigend war, dass die Referendarin alles hervorragend gemacht hat und die Nachsprechung, bei der ich auch anwesend sein sollte, sehr angenehm verlaufen ist, obwohl da im Vorfeld böse Gerüchte kursieren &#8211; aber das hatten wir ja schon öfter.</p>
<p>Als Ausbildungslehrer steckt man ja dann doch immer voll drin, immerhin gibt man hier und dort Hinweise und Tipps, überdenkt die Unterrichtsentwürfe und schwebt dabei immer scharf zwischen Hinweisen und Vorsagen, zwischen ins Messer laufen lassen und Raum für eigene Erfahrungen lassen. Das ist nicht immer leicht, denn ist es nicht auch meine Schuld, wenn die Referendarin einen schweren Patzer im Entwurf hat? Aber ist es noch ihr Entwurf, wenn ich ihr dazu den entscheidenden Hinweis gebe? Man balanciert als Ausbildungslehrer ganz schön zwischen Himmel und Hölle. Umso schöner ist es, wenn alles gut geklappt hat!</p>
<p>Die Ferien starten heldenhaft: Als Red-Pencil-Man werde ich jetzt den Horden blauer Klassenarbeitsstapeln zu Leibe rücken!</p>
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		<title>Fachdidaktik Einecke</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 19:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Sagt mal, kann es sein, dass ich noch nicht ein einziges Mal, seit dieses Blog existiert, auf Fachdidaktik Einecke verwiesen habe? Was für ein sträflicher Fehler! Und er sei hiermit abgegolten. Was soll ich groß sagen, die Seite ist schlichtweg nützlich, ein endloser Steinbruch fachdidaktischer Ideen, Ansätze und Beispiele für das Fach Deutsch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sagt mal, kann es sein, dass ich noch nicht ein einziges Mal, seit dieses Blog existiert, auf Fachdidaktik Einecke verwiesen habe? Was für ein sträflicher Fehler! Und er sei <a href="http://www.fachdidaktik-einecke.de/">hiermit</a> abgegolten. Was soll ich groß sagen, die Seite ist schlichtweg nützlich, ein endloser Steinbruch fachdidaktischer Ideen, Ansätze und Beispiele für das Fach Deutsch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwei schöne Blogbeiträge</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2010/03/13/zwei-schoene-blogbeitraege/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 18:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer findet sich auf René Schepplers Lernwolke und regt dazu an, eine papierfreie Schultasche zu organisieren. Ein Tafelbild vom Notebook oder vom iPhone abzupinnen, ist zwar nicht meins, aber insgesamt finde ich Renés Anstöße sehr anregend. Ferner findet man bei Maik Riecken heuer einen Beitrag, der ungefähr die Situation beschreibt, in der sich zwar jeder <a href='http://www.kreidefressen.de/2010/03/13/zwei-schoene-blogbeitraege/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer findet sich auf René Schepplers <a href="http://lernwolke.de/2010/03/11/lehrer-workflow-die-papierfreie-schultasche/">Lernwolke</a> und regt dazu an, eine papierfreie Schultasche zu organisieren. Ein Tafelbild vom Notebook oder vom iPhone abzupinnen, ist zwar nicht meins, aber insgesamt finde ich Renés Anstöße sehr anregend.</p>
<p>Ferner findet man bei <a href="http://riecken.de/index.php/2010/03/ich-bin-ein-schlechter-lehrer/">Maik Riecken</a> heuer einen Beitrag, der ungefähr die Situation beschreibt, in der sich zwar jeder Lehrer befindet, die mir aber in den letzten Wochen als Neu-Klassenlehrer erst so richtig bewusst geworden sind.</p>
<p>Beide Artikel sind schöne Lektüre, die zum Nachdenken anregen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf zur Lernwolke</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2010/02/28/auf-zur-lernwolke/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterrichtseinstiege beginnen ja gerne mit einem Brainstorming oder Blitzlichtern zu bestimmten Begriffen. Würde man dieses Verfahren auf den Namen von René Schepplers neuem (altem) Blog anwenden, würde man mit Sicherheit auf die falsche Fährte geführt, denn Renés Blog hat mit Sicherheit nichts mit „Wolkenkuckucksheim“ zu tun und auch auf „Wolkiges“ wird dort niemand stoßen. Verblüffend <a href='http://www.kreidefressen.de/2010/02/28/auf-zur-lernwolke/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterrichtseinstiege beginnen ja gerne mit einem Brainstorming oder Blitzlichtern zu bestimmten Begriffen. Würde man dieses Verfahren auf den Namen von René Schepplers <a href="http://scheppler-online.de/lernwolke/">neuem (altem) Blog</a> anwenden, würde man mit Sicherheit auf die falsche Fährte geführt, denn Renés Blog hat mit Sicherheit nichts mit „Wolkenkuckucksheim“ zu tun und auch auf „Wolkiges“ wird dort niemand stoßen. Verblüffend ist höchstens die wolkenhafte Leichtigkeit, mit der René durchs Netz schwebt, um immer wieder neue Anstöße und Ideen zur Einbindung der neuen Medien in den Unterricht zu sammeln. Und die teilt er uns mit. In seinem Blog <a href="http://scheppler-online.de/lernwolke/">Lernwolke</a>.</p>
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		<title>Von Komplexität erschlagen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 20:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da hatte ich unlängst in Hinblick auf das Web2.0 den &#8220;Ruf eines Ertrinkenden&#8221; ausgestoßen, so dehnt sich dieses Gefühl des Überfülltseins, des Informations-Overkills langsam aber sich auf alle weiteren Bereiche aus. Mit einer unangenehmen Nebenwirkung: Ich bin mir meiner eigenen Urteilskraft nicht mehr sicher. Ich weiß auch nicht, wohin mit mir. Scheint wohl gerade eine <a href='http://www.kreidefressen.de/2009/12/20/von-komplexitaet-erschlagen/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hatte ich unlängst in Hinblick auf das Web2.0 den &#8220;<a href="http://www.kreidefressen.de/2009/08/09/ruf-eines-ertrinkenden/">Ruf eines Ertrinkenden</a>&#8221; ausgestoßen, so dehnt sich dieses Gefühl des Überfülltseins, des Informations-Overkills langsam aber sich auf alle weiteren Bereiche aus. Mit einer unangenehmen Nebenwirkung: Ich bin mir meiner eigenen Urteilskraft nicht mehr sicher. Ich weiß auch nicht, wohin mit mir. Scheint wohl gerade eine wenig schöne Phase zu sein, die hoffentlich bald vorbeigeht.</p>
<p>Angestoßen wurde der obige Gedankengang von <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2009/12/19/die-bildungsreporter-gehen-an-den-start/">Christians Aufruf an die Bildungsreporter</a>. Warum nicht, denke ich mir, lege mir kurz ein Statement zurecht, öffne das Programm für die Webcam und plötzlich kommen Zweifel: Hat das überhaupt einen Sinn, in diese Cam zu quatschen? Kannst du überhaupt qualifiziert zum Thema beitragen? Was willst&#8217;n du eigentlich beitragen, mal ehrlich betrachtet und auf lange Sicht? Willste etwa neue Folien vorstellen oder Tafelbilder präsentieren? Sind Unterricht und Bildung nicht <em>viel</em> zu komplex, um darüber auch nur irgendetwas mit dem Verstand möglichst objektiv Beurteiltes sagen oder berichten zu können? Wie sollst du kleine Leuchte mehr dazu beitragen können als pure, nackte und unqualifizierte Meinungsäußerungen, wenn es um die zahlreichen hochkomplexen Wechselwirkungen geht, die beim Lernen alle <em>gleichzeitig</em> eine Rolle spielen? Ich habe die Webcam daraufhin wieder ausgeschaltet.</p>
<p>Das Thema könnte ich jetzt beliebig ausdehnen: Auf Politik (<em>&#8220;Ja mein Gott, was weiß ich denn, wer jetzt gerade die richtigen Rezepte hat? Wirtschaft, Parteien, soziale Frage &#8211; wie und woher soll ich da als Laie ein begründetes Urteil bilden können, ohne zwangsläufig im Ungefähren zu versacken?&#8221;</em>), auf unendlich viele gelöschte Blogartikelentwürfe (<em>&#8220;Hör doch endlich auf, so viel Nonsens zu schreiben, versenk dein Blog und lass andere den Job erledigen&#8221;</em>) oder Klimawandel (<em>&#8220;meinnameisthaseundichhabenullahnung &#8211; aber Ideologien&#8221;</em>) oder wirtschaftliche Fragen (<em>&#8220;Kurzarbeitergeld &#8211; joa mei. Vielleicht ist&#8217;s gut, vielleicht ist&#8217;s schlecht!? Bankenrettung &#8211; joa, pfffui, mag richtig, mag aber auch falsch sein!? Inflation? Deflation? Währungsreform? Joa, vielleicht, vielleicht auch nicht!?&#8221;</em>)</p>
<p>Mal ehrlich: Ich habe doch keine Ahnung. Bildungsreporter? Ja oder nein? Was weiß ich denn schon?</p>
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