Den Soziopod hören!

Der mit dem Grimmepreis prämierte und von Patrick Breitenbach und Nils Köbel gestaltete aktuelle Soziopod ist (wie immer) sehr empfehlenswert. Es geht um Bourdieu und den Fluch der sozialen Ungleichheit. Ist mir alles schon mal fragmentarisch über den Weg gelaufen, und die beiden schaffen es mal wieder, den Bourdieu schön kompakt auf den Punkt zu bringen.

Meine Lieblingsaussage (möglicherweise paraphrasiert):

Bildung ist: Verwendung des Wissens zu Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.

Warum ist der Podcast über dieses Zitat hinaus im Bildungskontext interessant? Weil er auf einfache Weise einleuchtend bewusst macht, wie komplex und schwierig es ist, soziale Gleichheit herzustellen, wenn Menschen mit unterschiedlichem sozialen, kulturellen oder ökonomischen Kapital ausgestattet sind; sich im Habitus unterscheiden und erkennen, und auch bestrebt sind, bestehende Grenzen nach unten hin aufrecht zu erhalten. Das finden wir alles auch in der Schule und zwar unter Lehrern, Schülern und Eltern. Man muss es sich nur eben immer wieder vor Augen halten.

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