Von optischem Aufputsch, Kleingerüchteverbünden und dem Erzählen

Heute mal nur über andere Lehrerblogger.

Das Blog „Medien im Geschichtsunterricht“ ist redesignt worden, und auch ohne optische Auffrischung lohnt sich ein Besuch immer. Bogbetreiber Daniel Bernsen hatte überdies gestern einen hoffnungsvollen Tweet für Historiker und Politiklehrer:

Weiterhin: Maik Riecken über Kontrollverluste dank neuer Medien, den „Kleinsystemgerüchteverbund“ und die Haltung von Schule zu alledem.

Stefan Witzmann erzählt in seinem Blog Buongiorno, Prof! davon, wie unterschiedlich die Ausbilder auf die Modulation seiner Stimme reagieren. Ich kann das gut nachvollziehen, mir ginge es an der Uni ähnlich mit meinen Hausarbeiten. Da kam unaufgefordert regelmäßig entweder ein „Herr S., arbeiten Sie an Ihrem Stil!“ oder ein „Großartig wie Sie schreiben! Da hat das Lesen Freude gemacht.“ Nicht beeindrucken lassen, weitermachen.

Und wo wir gerade beim Erzählen sind: Lisa erzählt ja fast nie, sondern theoretisiert. Und heute erzählt sie, wie sie zum Theoretisieren gekommen ist. Schön. Ich mag es, erzählt zu bekommen. Warum erzählst du nicht öfter mal etwas? (Hilft bei der Sinnstiftung!)

3 Gedanken zu „Von optischem Aufputsch, Kleingerüchteverbünden und dem Erzählen

  1. Vielen Dank, Hokey für Verbreitung und Feedback. Mehr erzählen? ja, eigentlich erzähl ich ja gerne – und hinter diesem Narrativ liegt mein ganzes theoretisches Verständnis vom Lernen. Andererseits lassen sich manche Gegenstände nicht als Geschichten erzählen, sondern verlangen nach einer systematischen Darstellung, selbst wenn es sich um Praxisfragen handelt. Aber ich nehme deinen Hinweis gerne auf und werde mich bemühen! 🙂

  2. Ich fand den Hinweis schon berechtigt, da ich selber monoton sprechende Leute auch nicht sehr lange zuhören kann. Wichtig ist die korrekt Einordnung, vermutlich wie bei allen Bemerkungen zur Ausbildung im Referendariat.

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