Hokey klaut bei Herrn Rau

Heute war ein Paket mit schönem Inhalt in der Post. Denn ich habe in puncto Unterrichtsvorbereitung schon vor laaaanger Zeit einmal bei Herrn Rau gespickt, der einst einen Beitrag über Kamishibais geschrieben hat. Und diese Kamishibais spukten mir seitdem permanent im Kopf herum, sodass ich mir (endlich!) letzte Woche eines bei KreaShibai.de bestellt habe. Ja, ich war zu faul, es selber zu bauen und ich hatte auch überhaupt keinen Bock darauf! Dafür habe ich jetzt ein funktionierendes Kamishibai, das optisch ein wenig an einen Fernseher erinnert (Tochter: „Papa, da hast du ja ein Computer-Theater!“) und mit einem Satz stimmungsvoll bemalter A3-Karten zu einer Geschichte bestückt ist, die ich gleich zum Einstieg einsetzen werde. Unsere Sagen-Reihe kann also nächste Woche starten, und auch für eine Märchen-Reihe wird das Kamishibai hoffentlich gute Dienste leisten. Ein weißes Blatt zum Präsentieren von Schattentheater liegt übrigens auch bei.

Jetzt fehlen nur noch mehr gute Ideen. Abgesehen davon, dass man Sagen „einfach“ (wie in den Beispielen bei Herrn Rau) künstlerisch gestalten und nacherzählen lassen könnte (Kooperation mit Kunst?), könnte man auch Sagen bis zu einem gewissen Punkt verbindlich erzählen und die Schüler verschiedene Enden zu gleichen Sagen gestalten und präsentieren lassen. Oder zu bekannten Sagen moderne „Parallelsagen“ erfinden und diese auch bildlich modern interpretieren lassen?

Nebenbei eine kleine Preisfrage ohne Preis: Wer findet heraus, um welche Geschichte es sich auf dem Bild handelt?

 

7 Gedanken zu „Hokey klaut bei Herrn Rau

  1. Ja, wow! Es soll tatsächlich Hänsel und Gretel sein. Das Feuer ist eher symbolisch zu sehen, denke ich, um die Fiesigkeit der Stiefmutter darzustellen.

    Als ich das Gerät heute in die Schule schleppte, wo es sich übrigens ganz dekorativ auf dem Schrank macht, meinte ein Kollege auch, es würde wie ein Fernseher aussehen. Vielleicht spornt das ja noch mehr an! 😉

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