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	<title>Kommentare zu: Wenig vornehme Zurückhaltung</title>
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	<description>Gedanken eines jungen Lehrers aus Bielefeld</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 08:10:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2009/10/20/wenig-vornehme-zurueckhaltung/comment-page-1/#comment-3177</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 14:59:16 +0000</pubDate>
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		<description>Da geht es mir genau gleich wie Waldweg. Ich habe selbst nie an der Wikipedia Artikel geschrieben, weil ich Angst vor den Löschtrollen habe, sondern korrigiere nur kleine Rechtschreibfehler.

Inzwischen finde ich die deutsche Wikipedia auch nicht mehr so spanennd wie früher, weil der Mitmacht-Effekt irgendwie verloren gegangen ist. Zumindest fühle ich mich nicht mehr in Aufbruchstimmung. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man sie &quot;nur&quot; nutzen kann, wenn man eben eine kleine Information braucht. Als wissenschaftliche Quelle für die Schule ist sie denkbar unbrauchbar. Trotzdem kennst du sicherlich genügend Schüler, bei denen wikipedia als Quelle angegeben ist, im schlimmsten Fall einfach http://de.wikipedia.org/ ohne genaue URL. Das find ich auch bei den TV-Sendern immer schwach, wenn dann als Quelle &quot;youtube.com&quot; oder &quot;myvideo.de&quot; angegeben wird. Hier würde ich mir wünschen:
- Fullsize-URL der Domain
- falls diese zu lang ist, die Domain + eine tinyurl zum genauen Eintrag</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da geht es mir genau gleich wie Waldweg. Ich habe selbst nie an der Wikipedia Artikel geschrieben, weil ich Angst vor den Löschtrollen habe, sondern korrigiere nur kleine Rechtschreibfehler.</p>
<p>Inzwischen finde ich die deutsche Wikipedia auch nicht mehr so spanennd wie früher, weil der Mitmacht-Effekt irgendwie verloren gegangen ist. Zumindest fühle ich mich nicht mehr in Aufbruchstimmung. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man sie &#8220;nur&#8221; nutzen kann, wenn man eben eine kleine Information braucht. Als wissenschaftliche Quelle für die Schule ist sie denkbar unbrauchbar. Trotzdem kennst du sicherlich genügend Schüler, bei denen wikipedia als Quelle angegeben ist, im schlimmsten Fall einfach <a href="http://de.wikipedia.org/" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/</a> ohne genaue URL. Das find ich auch bei den TV-Sendern immer schwach, wenn dann als Quelle &#8220;youtube.com&#8221; oder &#8220;myvideo.de&#8221; angegeben wird. Hier würde ich mir wünschen:<br />
- Fullsize-URL der Domain<br />
- falls diese zu lang ist, die Domain + eine tinyurl zum genauen Eintrag</p>
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		<title>Von: Waldweg</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2009/10/20/wenig-vornehme-zurueckhaltung/comment-page-1/#comment-3175</link>
		<dc:creator>Waldweg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 10:37:48 +0000</pubDate>
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		<description>Da sprichst du einen wirklich sehr wichtigen Punkt an. 
Die Qualitätskriterien der Wikipedia sind ein sehr scharfes, zweischneidiges Schwert. Sie sollen absichern, dass die de.wiki nicht mit Unmengen an überflüssigem Müll und fiktiven Scheinartikeln überflutet wird, vergisst dabei aber, dass die wahre Fülle eines Mitmachlexikons in der Menge der Informationen liegt, die man bereitstellt. Es heißt auch immer wieder, bei so vielen Artikeln kann der Qualitätsstandard nicht gewahrt werden, aber bei vielen stellt sich der große Frust ein, weil ihre hart erarbeiteten Artikel gelöscht werden. Natürlich werden solche Schreiberlinge ihre Mühe in Anderes investieren. Das konkrete Gegenbeispiel ist die englische Wikipedia. Dort gibt es unzählige Stubs, da ärgert man sich schon mal, wenn niemand an diesem Thema arbeitet. Was dabei aber vergessen wird, ist, dass der Grundstein für die Arbeit schon gelegt wurde und nur noch jemand fehlt, der sie ausbaut. Das wird bei der deutschen Wiki strikt unterbunden. Statt einem Entwurf wird verlangt, dass Artikel von vornherein absurden Kriterien entsprechen, womit letztlich genau das verhindert wird, was angestrebt wird, das von dir erwähnte, wirkliche Universallexikon.
Damit Hand in Hand gehen auch die Löschanträge bereits bestehender, lange bearbeiteter Artikel. Dort wird einfach Arbeit zerstört und ausradiert, die jemanden viel Zeit und Herzblut gekostet hat. Die Qualitätssicherung ist leider nicht umfangreich genug, um jeden dieser Artikel abzufangen und aufzuarbeiten. Aber statt diesen Artikeln eine Chance zu geben, wird ihm mangelnde Relevanz oder minderwertige Qualität attestiert. 

Für mich, als Nutzer, war das immer so abschreckend, dass ich nie selbst einen Artikel abgefasst oder bearbeitet habe. Stattdessen bleibe ich lieber bei der Korrektur und sprachlichen Verbesserung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da sprichst du einen wirklich sehr wichtigen Punkt an.<br />
Die Qualitätskriterien der Wikipedia sind ein sehr scharfes, zweischneidiges Schwert. Sie sollen absichern, dass die de.wiki nicht mit Unmengen an überflüssigem Müll und fiktiven Scheinartikeln überflutet wird, vergisst dabei aber, dass die wahre Fülle eines Mitmachlexikons in der Menge der Informationen liegt, die man bereitstellt. Es heißt auch immer wieder, bei so vielen Artikeln kann der Qualitätsstandard nicht gewahrt werden, aber bei vielen stellt sich der große Frust ein, weil ihre hart erarbeiteten Artikel gelöscht werden. Natürlich werden solche Schreiberlinge ihre Mühe in Anderes investieren. Das konkrete Gegenbeispiel ist die englische Wikipedia. Dort gibt es unzählige Stubs, da ärgert man sich schon mal, wenn niemand an diesem Thema arbeitet. Was dabei aber vergessen wird, ist, dass der Grundstein für die Arbeit schon gelegt wurde und nur noch jemand fehlt, der sie ausbaut. Das wird bei der deutschen Wiki strikt unterbunden. Statt einem Entwurf wird verlangt, dass Artikel von vornherein absurden Kriterien entsprechen, womit letztlich genau das verhindert wird, was angestrebt wird, das von dir erwähnte, wirkliche Universallexikon.<br />
Damit Hand in Hand gehen auch die Löschanträge bereits bestehender, lange bearbeiteter Artikel. Dort wird einfach Arbeit zerstört und ausradiert, die jemanden viel Zeit und Herzblut gekostet hat. Die Qualitätssicherung ist leider nicht umfangreich genug, um jeden dieser Artikel abzufangen und aufzuarbeiten. Aber statt diesen Artikeln eine Chance zu geben, wird ihm mangelnde Relevanz oder minderwertige Qualität attestiert. </p>
<p>Für mich, als Nutzer, war das immer so abschreckend, dass ich nie selbst einen Artikel abgefasst oder bearbeitet habe. Stattdessen bleibe ich lieber bei der Korrektur und sprachlichen Verbesserung&#8230;</p>
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