Premiere

Habe gerade meinen ersten Rotstift „durch“. Greife nun auf den Ersatzstift zurück. Demnächst werde ich auf eine andere Farbe umsteigen.

10 Gedanken zu „Premiere

  1. Wie wäre es denn mit dem guten alten Füllfederhalter? Hat auch den Vorteil, dass man (bei Einsatz eines Konverters oder gleich eines Kolbenfüllers) auch zwischen verschiedenen Farbtönen auswählen kann…

  2. @Ingo
    Das wäre in der Tat eine gute Idee. Allerdings sind mir Kolbenfüller unbekannt, wie ich beschämenderweise zugeben muss. Das Schmieren der Tinte hält mich vom Füller ein wenig ab.

    @Stefan
    Andere Farben wirken vielleicht nicht ganz so erdrückend wie das übliche Rot. Und für mich ist es auch mal eine Abwechslung. 😉

  3. Mist, Ingo hat mir meinen schönen Vorschlag aus den Fingern gerissen! 🙂

    Teure Kolbenfüller kann man kaufen, braucht man aber nicht. Ich benutze einen normalen Schulfüllfederhalter – wenn man den einigermaßen pfleglich behandelt, schmiert und kleckst der nicht.

    Da kommt einfach ein Konverter anstatt der Patrone rein, betankt wird der Konverter im Tintenfässchen, das macht die Füllerfeder auch nicht so dreckig.

    Link dazu:

    http://www.short-it.de/id/1320

    Nele

  4. P.S. Über lange Berufsjahre hinweg ist ein Tintenfässchen im Vergleich zu immer neuen Rotstiften übrigens durchaus ein Kostenfaktor – von den ökologischen Aspekten mal ganz abgesehen!

  5. @Nele: Der Konverter hat auch den Vorteil, dass man einen Patronenfüller mal vernünftig durchspülen kann.

    Der Konverter hat gegenüber den Patronen auch wieder einen ökologischen Vorteil: Es fallen keine leeren Patronen mehr an. (Beim Kolbenfüller natürlich auch nicht).

    @Hokey: Ein Kolbenfüller wird mit Tinte aus dem Tintenfass betankt. Er heißt so, da sich im inneren ein Kolben (ähnlich einer Spritze) befindet, den man mit einem Drehknopf (im Gegensatz zu einer Spritze) hoch oder runter drehen kann und damit Tinte in den Tank aufziehen kann. Ein Konverter erfüllt den ähnlichen Zweck, nur dass dieser anstelle einer Tintenpatrone in einen Patronenfüller eingesetzt wird, während bei einem Kolbenfüller die Mechanik eine Einheit mit dem Füller bildet.

    @Nele: Kolbenfüller müssen nicht teuer sein. Ich habe bei Ebay schon zwei Pelikan M200 für einen kleinen Preis (<10 Euro) ersteigert.

    Und hier noch ein Link zu DEM Füller-Forum im deutschsprachigen Raum:
    http://www.penexchange.de/forum/index.php
    Hier finden auch „Füller-Neulinge“ auf jede Frage eine Antwort. Und hier noch der direkte Link auf einen Thread zum Thema „Korrektur-Farben“:
    http://www.penexchange.de/forum/viewtopic.php?t=1740
    Es gibt nämlich noch andere Tinte als nur die Standard-Rottöne von Pelikan, Waterman oder Parker… (Aber meistens nur im Fass, was den Konverter oder Kolbenfüller wieder unabdingbar macht)

  6. @Christoph: Türkis ist aber nur solange eine gute Idee, wie keiner der Schüler auch in Türkis schreibt. Oder ist es Deinen Schülern untersagt andere Farben außer blau und schwarz zu nutzen? (Obwohl Türkis ja auch noch den Blautönen zuzuordnen ist. Das „Südsee-Blau“ von Waterman ist nämlich eher Türkis als Blau)

  7. „Türkis ist aber nur solange eine gute Idee, wie keiner der Schüler auch in Türkis schreibt.“

    Dann wird eben in Rot korrigiert. Neulich hatte ich eine Arbeit einer Schülerin, die in Rot geschrieben wurde. Die habe ich dann mit meinem blauen Füller korrigiert.

  8. „Ich setze mich an den Tisch, entkorke eine rote Tinte, mach mir dabei die Finger tintig und ärgere mich darüber. Man sollt endlich mal eine Tinte erfinden, mit der man sich unmöglich tintig machen kann!“
    Dieses zusätzliche Problem wurde meines Wissens noch nicht gelöst 🙂 Die Klage erscholl schon 1938 – im 1. Kapitel von „Jugend ohne Gott“ von Ödön (= Edmund Josef) v. Horváth, vollständiger Text hier http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=4305&kapitel=1#gb_found – empfehlenswert auch als Schullektüre für 9./10. Klassen.

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