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	<title>Kommentare zu: Comics im Geschichtsunterricht?</title>
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	<description>Gedanken eines jungen Lehrers aus Bielefeld</description>
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		<title>Von: Anonym</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-4154</link>
		<dc:creator>Anonym</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:30:32 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann das Buch sehr wohl als Quelle benutzen, da es nichts anderes darstellt als eine Dokumentation. Zu seiner Zeit wurde es in den internationalen Bestsellerlisten sogar teilweise als Sachbuch gelistet. Erst kürzlich hat Spiegelman all seine Aufzeichnungen der Gespräche veröffentlicht, die er mit seinem Vater führte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann das Buch sehr wohl als Quelle benutzen, da es nichts anderes darstellt als eine Dokumentation. Zu seiner Zeit wurde es in den internationalen Bestsellerlisten sogar teilweise als Sachbuch gelistet. Erst kürzlich hat Spiegelman all seine Aufzeichnungen der Gespräche veröffentlicht, die er mit seinem Vater führte.</p>
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		<title>Von: Hokey</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-3054</link>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 14:23:25 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Lisa. Völlig d&#039;accord. Ich hoffe, ich habe oben nichts anderes geschrieben - Maus als Quelle &lt;u&gt;zum Holocaust&lt;/u&gt; wäre völlig daneben, aber als Dokument, das als Quelle zur Auseinandersetzung der Nachgeborenen mit dem Holocaust dient, ist der Comic dagegen umso schöner.

Gerade das macht Maus für den Unterricht ja so spannend, finde ich, weil man da die Vieldeutigkeiten und Schwierigkeiten von Geschichte so plastisch zeigen kann. Sehr schön finde ich da z.B. dass Spiegelman die Erinnerungslücken seines Vaters zeichnerisch kennzeichnet bzw. diesen mit Akzent sprechen lässt und auch die zwischenmenschlichen Probleme nicht verhehlt. Dadurch lassen sich (vermutlich) schöne Diskussionen über das Machen von Geschichte anregen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Lisa. Völlig d&#8217;accord. Ich hoffe, ich habe oben nichts anderes geschrieben &#8211; Maus als Quelle <u>zum Holocaust</u> wäre völlig daneben, aber als Dokument, das als Quelle zur Auseinandersetzung der Nachgeborenen mit dem Holocaust dient, ist der Comic dagegen umso schöner.</p>
<p>Gerade das macht Maus für den Unterricht ja so spannend, finde ich, weil man da die Vieldeutigkeiten und Schwierigkeiten von Geschichte so plastisch zeigen kann. Sehr schön finde ich da z.B. dass Spiegelman die Erinnerungslücken seines Vaters zeichnerisch kennzeichnet bzw. diesen mit Akzent sprechen lässt und auch die zwischenmenschlichen Probleme nicht verhehlt. Dadurch lassen sich (vermutlich) schöne Diskussionen über das Machen von Geschichte anregen.</p>
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		<title>Von: Lisa Rosa</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-3053</link>
		<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 12:17:37 +0000</pubDate>
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		<description>Der Maus-Comic IST eine Quelle. Er ist eine Quelle der sogenannten &quot;Zweiten Geschichte des Holocaust&quot;. Ein Überlebendenkind verarbeitet darin seinen persönlichen Bezug zur Vergangenheit. Die Ereignisse der Vergangenheit haben Folgen. Diese kann man in dem Kunstwerk verarbeitet von einem Betroffenen natürlich als Quelle sehen. Geschichte ist immer gedeutete Vergangenheit.
Der Comic eignet sich hervorragend als &quot;Zeugnis eines Überlebendenkindes&quot;. (Thema Täterkinder/Opferkinder bwz. -Enkel/-Urenkel ist doch spannend für Schüler, weil es dazu anregt, das eigene Verhältnis, den eigenen persönlichen Bezug zu dieser Vergangenheit, zu reflektieren). 
In dem Zeugnis zur &quot;Zweiten Geschichte&quot; ist die Deutung der &quot;Ersten Geschichte&quot; also des Holocaust selbst enthalten.
Meine Söhne haben den Comic als das Beste zum Thema Holocaust genannt, was sie kennen. Ein Unterricht über Holocaust kann sehr gut mit der Lektüre der beiden Bände beginnen. Dazu sollten die Schüler ein Lesetagebuch führen, indem sie begleitend einfach alles notieren, was ihnen in den Sinn kommt. Über diese Lektüre wird ein offenes Gespräch geführt. Alle Fragen, die dabei auftauchen, werden gesammelt. Man kann sie dann sortieren lassen in Fragen zur &quot;Ersten Geschichte&quot; und zur &quot;Zweiten Geschichte&quot; - also zur Verarbeitung in der Gegenwart. (Daran kann man auch den Unterschied zwischen Vergangenheit und Geschichte klären - sehr wertvoll!) In vielen Fragen wird es um Kognitives zur Vergangenheit gehen. Viele Fragen werden jedoch auch die Zweite Geschichte - also Verarbeitungsfragen der Gegenwart, Deutungen und gesellschaftliche Bedeutungen sowie last not least persönlicher Bezug (Sinn) betreffen. Diese sind dann der Ausgangspunkt für forschendes Lernen in Arbeitsgruppen oder überhaupt projektartigen Zusammenhängen, in denen diese Fragen dann in kognitive &quot;Forschungsfragen&quot; verwandelt bearbeit werden können.
(Solchen Unterricht kann man durchaus auch in einem &quot;normalen&quot; zweistündigen Betrieb oder ein dreiwöchiges Projekt draus machen. Wie auch immer: Am wichtigsten sind die Fragen, die sich den Schülern bei der Lektüre einstellen. Da stecken die besten Lernmotive drin. Und man muss den Schülern natürlich unbedingt gestatten, genau diesen Fragen beim Lernen nachzugehen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Maus-Comic IST eine Quelle. Er ist eine Quelle der sogenannten &#8220;Zweiten Geschichte des Holocaust&#8221;. Ein Überlebendenkind verarbeitet darin seinen persönlichen Bezug zur Vergangenheit. Die Ereignisse der Vergangenheit haben Folgen. Diese kann man in dem Kunstwerk verarbeitet von einem Betroffenen natürlich als Quelle sehen. Geschichte ist immer gedeutete Vergangenheit.<br />
Der Comic eignet sich hervorragend als &#8220;Zeugnis eines Überlebendenkindes&#8221;. (Thema Täterkinder/Opferkinder bwz. -Enkel/-Urenkel ist doch spannend für Schüler, weil es dazu anregt, das eigene Verhältnis, den eigenen persönlichen Bezug zu dieser Vergangenheit, zu reflektieren).<br />
In dem Zeugnis zur &#8220;Zweiten Geschichte&#8221; ist die Deutung der &#8220;Ersten Geschichte&#8221; also des Holocaust selbst enthalten.<br />
Meine Söhne haben den Comic als das Beste zum Thema Holocaust genannt, was sie kennen. Ein Unterricht über Holocaust kann sehr gut mit der Lektüre der beiden Bände beginnen. Dazu sollten die Schüler ein Lesetagebuch führen, indem sie begleitend einfach alles notieren, was ihnen in den Sinn kommt. Über diese Lektüre wird ein offenes Gespräch geführt. Alle Fragen, die dabei auftauchen, werden gesammelt. Man kann sie dann sortieren lassen in Fragen zur &#8220;Ersten Geschichte&#8221; und zur &#8220;Zweiten Geschichte&#8221; &#8211; also zur Verarbeitung in der Gegenwart. (Daran kann man auch den Unterschied zwischen Vergangenheit und Geschichte klären &#8211; sehr wertvoll!) In vielen Fragen wird es um Kognitives zur Vergangenheit gehen. Viele Fragen werden jedoch auch die Zweite Geschichte &#8211; also Verarbeitungsfragen der Gegenwart, Deutungen und gesellschaftliche Bedeutungen sowie last not least persönlicher Bezug (Sinn) betreffen. Diese sind dann der Ausgangspunkt für forschendes Lernen in Arbeitsgruppen oder überhaupt projektartigen Zusammenhängen, in denen diese Fragen dann in kognitive &#8220;Forschungsfragen&#8221; verwandelt bearbeit werden können.<br />
(Solchen Unterricht kann man durchaus auch in einem &#8220;normalen&#8221; zweistündigen Betrieb oder ein dreiwöchiges Projekt draus machen. Wie auch immer: Am wichtigsten sind die Fragen, die sich den Schülern bei der Lektüre einstellen. Da stecken die besten Lernmotive drin. Und man muss den Schülern natürlich unbedingt gestatten, genau diesen Fragen beim Lernen nachzugehen.)</p>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-2527</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 10:49:45 +0000</pubDate>
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		<description>Das muss ich mir wohl auch mal anschauen (Maus) klingt in jedem Fall interessant und kann vielleicht auch die &quot;Das  kennen wir alle schon von Guido K. aus dem Fernsehen das ist langweilig&quot; -Haltung etwas verändern, indem man einfach eine komplett andere Art des Einstieg wählt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das muss ich mir wohl auch mal anschauen (Maus) klingt in jedem Fall interessant und kann vielleicht auch die &#8220;Das  kennen wir alle schon von Guido K. aus dem Fernsehen das ist langweilig&#8221; -Haltung etwas verändern, indem man einfach eine komplett andere Art des Einstieg wählt.</p>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-2525</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 06:49:11 +0000</pubDate>
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		<description>Die Propaganda(-zeichentrick-)filme gibt es auch frei im Netz (archive.org).
Zu den Comics: Gut geeignet sind die sehr frühen Ausgaben von Tim und Struppi: Tim im Kongo (Darstellung von Nicht-Europäern) und Tim im Lande der Sowjets (Darstellung der Verhältnisse). Sie lassen sich gut als Werke ihrer Zeit interpretieren (Imperialismus, etc.).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Propaganda(-zeichentrick-)filme gibt es auch frei im Netz (archive.org).<br />
Zu den Comics: Gut geeignet sind die sehr frühen Ausgaben von Tim und Struppi: Tim im Kongo (Darstellung von Nicht-Europäern) und Tim im Lande der Sowjets (Darstellung der Verhältnisse). Sie lassen sich gut als Werke ihrer Zeit interpretieren (Imperialismus, etc.).</p>
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	<item>
		<title>Von: Flint &#187; Blog Archive &#187; Cartoons at War (I)</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-2524</link>
		<dc:creator>Flint &#187; Blog Archive &#187; Cartoons at War (I)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 21:18:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Aug. 2008 von Flint    Angeregt durch die Diskussion bei &#8220;Kreide fressen&#8221; hier mal ein Eintrag über die &#8220;Darstellung&#8221; des Zweiten Weltkrieges im Comic [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Aug. 2008 von Flint    Angeregt durch die Diskussion bei &#8220;Kreide fressen&#8221; hier mal ein Eintrag über die &#8220;Darstellung&#8221; des Zweiten Weltkrieges im Comic [...]</p>
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		<title>Von: Flint</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-2523</link>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 14:02:10 +0000</pubDate>
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		<description>Wo die &quot;Propaganda-Trickfilme&quot; angesprochen wurden: Gibt es schön handlich auf DVD unter dem Titel &quot;Cartoons at War&quot;. Die sind sicherlich als Zeitdokument ziemlich interessant und zeigen, wie die Amerikaner den zweiten Weltkrieg &quot;verkauft&quot; (sorry, mir fällt gerade keine passende Formulierung ein). Wenn Daffy Duck Hitler verprügelt sorgt das auch noch für auflockernde Lacher. Ausschnitte aus der DVD findet man auch bei Youtube usw. (einfach mal nach Ducktator oder Cartoons at War suchen und die empfohlenen Zusatzvideos durchstöbern). Von der Seite der Amerikaner ausgehend sind auch alte Comic-Cover interessant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo die &#8220;Propaganda-Trickfilme&#8221; angesprochen wurden: Gibt es schön handlich auf DVD unter dem Titel &#8220;Cartoons at War&#8221;. Die sind sicherlich als Zeitdokument ziemlich interessant und zeigen, wie die Amerikaner den zweiten Weltkrieg &#8220;verkauft&#8221; (sorry, mir fällt gerade keine passende Formulierung ein). Wenn Daffy Duck Hitler verprügelt sorgt das auch noch für auflockernde Lacher. Ausschnitte aus der DVD findet man auch bei Youtube usw. (einfach mal nach Ducktator oder Cartoons at War suchen und die empfohlenen Zusatzvideos durchstöbern). Von der Seite der Amerikaner ausgehend sind auch alte Comic-Cover interessant.</p>
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		<title>Von: Hokey</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-2522</link>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 13:34:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits verlockt das Medium, andererseits bremst die Befürchtung, durch den Comic den Blick auf das Wesentliche zu verstellen.

Obwohl Comics ja, wie Herr Rau so schön anführt, einen schnellen Überblick erlauben, der nicht alleine bei der erzählten Geschichte stehen bleibt, sondern auch Architektur, Gebrauchsgegenstände oder Kleidung miteinbezieht. Gerade im Geschichtsunterricht, der in gebotener Kürze vieles, wenn überhaupt, nur anreißen kann, könnten solche &quot;schnellen Einblicke&quot; hilfreich sein, ein Gespür für die Zeit zu bekommen, in der man sich gerade bewegt. Denn gerade das Bildhafte dürfte es doch vielen Schülern erleichtern, die abstrakte &quot;Textgeschichte&quot; besser aufzunehmen; man kann ja auch Quelle und Comic gegenüberstellen.

Als historische Quelle kann man sie tatsächlich nur so verwenden, wie Nele anführt: Als Dokumente ihrer Zeit. Alles andere wäre grob fahrlässig. Aber wenn wir Miniaturen aus dem Mittelalter oder Simplicissimus-Karikaturen als Quellen verwenden, warum also nicht auch &quot;moderne&quot; Comics?

In der didaktischen Literatur wird immer wieder davon gesprochen, dass Comics auch im produktionsorientierten Unterricht zum Einsatz kommen können, indem Schüler selber Comics zu historischen Themen erstellen. Ich denke, dazu werde ich mal einen Artikel schreiben, wenn ich genug Ideen gesammelt habe. Vielleicht probiere ich es ja auch mal aus...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits verlockt das Medium, andererseits bremst die Befürchtung, durch den Comic den Blick auf das Wesentliche zu verstellen.</p>
<p>Obwohl Comics ja, wie Herr Rau so schön anführt, einen schnellen Überblick erlauben, der nicht alleine bei der erzählten Geschichte stehen bleibt, sondern auch Architektur, Gebrauchsgegenstände oder Kleidung miteinbezieht. Gerade im Geschichtsunterricht, der in gebotener Kürze vieles, wenn überhaupt, nur anreißen kann, könnten solche &#8220;schnellen Einblicke&#8221; hilfreich sein, ein Gespür für die Zeit zu bekommen, in der man sich gerade bewegt. Denn gerade das Bildhafte dürfte es doch vielen Schülern erleichtern, die abstrakte &#8220;Textgeschichte&#8221; besser aufzunehmen; man kann ja auch Quelle und Comic gegenüberstellen.</p>
<p>Als historische Quelle kann man sie tatsächlich nur so verwenden, wie Nele anführt: Als Dokumente ihrer Zeit. Alles andere wäre grob fahrlässig. Aber wenn wir Miniaturen aus dem Mittelalter oder Simplicissimus-Karikaturen als Quellen verwenden, warum also nicht auch &#8220;moderne&#8221; Comics?</p>
<p>In der didaktischen Literatur wird immer wieder davon gesprochen, dass Comics auch im produktionsorientierten Unterricht zum Einsatz kommen können, indem Schüler selber Comics zu historischen Themen erstellen. Ich denke, dazu werde ich mal einen Artikel schreiben, wenn ich genug Ideen gesammelt habe. Vielleicht probiere ich es ja auch mal aus&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nele Abels</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-2521</link>
		<dc:creator>Nele Abels</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 12:57:58 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht zu vergessen von Jacques Tardi: &quot;Le cri du peuple&quot; über die Pariser Kommune und die seine Arbeiten über den ersten Weltkrieg: &quot;Soldat Varlot&quot; und &quot;Grabenkrieg&quot;, z.B.

Comics als Quelle zu verwenden, stelle ich mir etwas problematisch vor - historische Comics aus den 40ern und 50ern vielleicht als Reflexion der zweiten Weltkrieges und des kalten Krieges? In diesem Zusammenhang sind natürlich auch die Propaganda-Trickfilme von Tex Avery und Walt Disney interessant (z.B. &quot;Private Duck&quot;.)

Nele</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht zu vergessen von Jacques Tardi: &#8220;Le cri du peuple&#8221; über die Pariser Kommune und die seine Arbeiten über den ersten Weltkrieg: &#8220;Soldat Varlot&#8221; und &#8220;Grabenkrieg&#8221;, z.B.</p>
<p>Comics als Quelle zu verwenden, stelle ich mir etwas problematisch vor &#8211; historische Comics aus den 40ern und 50ern vielleicht als Reflexion der zweiten Weltkrieges und des kalten Krieges? In diesem Zusammenhang sind natürlich auch die Propaganda-Trickfilme von Tex Avery und Walt Disney interessant (z.B. &#8220;Private Duck&#8221;.)</p>
<p>Nele</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Flint</title>
		<link>http://www.kreidefressen.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/comment-page-1/#comment-2520</link>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 19:25:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kreidefressen.de/?p=290#comment-2520</guid>
		<description>Ich hatte bisher auch keine Gelegenheit dazu, geschweige denn eine entsprechende Unterrichtseinheit mal zu konzipieren. Wenn ich aber alleine daran denke was man zB im Politikunterricht mit &quot;Civil War&quot; von Marvel alles anstellen könnte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte bisher auch keine Gelegenheit dazu, geschweige denn eine entsprechende Unterrichtseinheit mal zu konzipieren. Wenn ich aber alleine daran denke was man zB im Politikunterricht mit &#8220;Civil War&#8221; von Marvel alles anstellen könnte&#8230;</p>
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