Das Ziel im Auge behalten

Eien rhetorische Analyse, die im formalen Nachweis von Techniken und Figuren beharrt, kommt nicht ans Ziel. (Norberto42)

Schreibe ich mir hinter die Ohren. Ich habe in den letzten Wochen vor den Weihnachtsferien sowieso zu oft das Ziel der Stunde, sprich: die Tranferphase, aus den Augen verloren. Und bei einer rhetorischen Analyse ist genau das, was norberto42 beschreibt, Gegenstand der Transferphase:

Rhetorische Analyse müsste darauf hinauslaufen zu zeigen,
1. wie Plausibilität (jenseits reiner Sachargumente) erzeugt wird;
2. (oder 1.) wie Interesse geweckt und erhalten wird;
3. wie dadurch vermutlich der Rede Erfolg beschieden ist, indem die Hörer zum erwünschten Handeln bewegt, jedenfalls zumindest nicht gelangweilt oder vergrätzt werden (also nicht „abschalten“). (ebd.)

Im Übrigen erleichtert man sich die Stundenplanung um einiges, wenn man das Ziel vor Augen hat und nicht vom Material aus losmarschiert, so ist zumindest mein Eindruck bis jetzt. Gutes Material ist schön, aber blöde, wenn man es ungut einsetzt.

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