Ein abgestürzter Helikopter

Es wird. Meine bis dato anstrengenden Sechser waren heute Morgen gut aufgelegt und haben bei angenehmer Arbeitsatmosphäre erstaunliche Ergebnisse gebracht.

Ein paar Merkposten bleiben aber:

  • Zahlenstrahl nur mit Bleistift!
  • Maßstab vorgeben!
  • Erich von Däniken einen boshaften Brief schreiben.

Letzter Posten erklärt sich so: Irgendjemand hat einige Schüler auf die Idee gebracht, auf Säulen der alten Ägypter wären abgestürzte Hubschrauber zu sehen mit denen Nostradamus Zeitreisen gemacht hätte und die alten Griechen hätten mit Laptops gearbeitet! So ein Schwachsinn und ich muss ihn geradebiegen. Natürlich finden Schüler Zeitreisen und Helikopter viel cooler. Aber wenn ich anschreibe, dass die jüdische Zeitrechnung sich aktuell im Jahr 5768 befindet, dann heißt es: „Sie können uns viel erzählen!“ (schweres Seufzen 😉 ) Aber das lässt sich beweisen.

Und zu den „Laptops“ kommen wir noch.

2 Gedanken zu „Ein abgestürzter Helikopter

  1. Interessant ist das Problem aber schon – und das Relief im Sethos-Tempel sowieso!

    Einfach mal anschauen: http://www.r-j.de/abydos.html

    Die dort gegebene Erklärung für die Kuriosität kann man auch prima für SuS 🙂 benutzen!

    Die „Geheime Technik des Altertums“ ist die eine Seite – problematisch wird es aber auch, wenn es plötzlich heißt: „Karl den Großen gab es doch gar nicht!!! Und das Mittelalter war ganz anders!“

    So geschehen in einer meiner Hospitationsstunden… Die Lehrerin tat mir etwas Leid, denn den Namen Herbert Illig hatte sie noch nie gehört und kannte dessen Thesen auch nicht…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Erfundenes_Mittelalter

    Gruß
    Thomas

  2. Vielen Dank für den Link! Diesem Phänomen werde ich Montag mal genauer nachgehen. Mal schauen, was die Uni Bibliothek so hergibt.

    Illig ist mir zwar schon untergekommen, aber trotzdem ist es nicht leicht mit solchen Behauptungen umzugehen und schon gar nicht „live“. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Kollegin schön ins Schwitzen gekommen ist.

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