Bärte, Not und Noten.

Ich dachte immer, Band-T-Shirts wären out, aber heute habe ich einen Musiklehrer mit einem Spock’s-Beard-T-Shirt gesehen! Da bin ich im Kollegium also nicht der Einzige, der auf Progressive Rock steht. Prima!

Der Direx steht in diesem Fall hinter der Referendarin. Gut zu wissen. Ich muss mich zurückhalten, aber das, was die Eltern (selber Lehrer) gegenüber der Referendarin an Drohungen von sich gegeben haben, hat mir die Spucke im Gaumen gefrieren lassen. Gut, dass sie nicht aufgesteckt, sondern den Direx zu Rate gezogen hat. Das Ganze findet jetzt wohl noch ein versöhnliches Ende. Andere Referendare berichten, dass sie eher Schwierigkeiten mit ihrer Schulleitung haben. Das ist natürlich keine gute Basis, gerade nicht, wenn es zu solch haarigen Situationen kommt. Es festigt sich der Eindruck, an einer guten Schule gelandet zu sein.

Bei der Vergabe der mündlichen Noten durch die Fachlehrer ist mir heute klar geworden, dass es mir in Geschichte viel leichter fällt, mündliche Beiträge zu beurteilen. In Deutsch muss man viele Beiträge erst einmal vom… ähm… „Laberfaktor“ befreien, was es mir schwerer macht, die Spreu vom Weizen zu trennen. In Geschichte habe ich das so nicht empfunden. Da kommen entweder klare Antworten oder gar keine, spekuliert wird da weniger und man kann klar erkennen, welcher Anforderungsbereich erfüllt wurde.

Ansonsten nähert sich das Schuljahr seinem unaufhaltsamen Ende, das erste Viertel des Referendariats ist fast geschafft und es ging schneller und viel schmerzloser als erwartet. Und auf einen 11er-GK in Deutsch darf ich mich auch schon freuen.

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